Laut Quelle in Kooperation mit Bloom Seed Co; reguläre Samen, Anbau indoor und outdoor.
Sherbanger
auch bekannt als Sherbanger 22, Sherbanger #22, Sherbanger No. 22
Sherbanger kreuzt Sunset Sherbet mit Headbanger, stammt von Boston Roots Seed Co und wurde als Steckling #22 bekannt; im Aroma treffen Blaubeere und Treibstoff aufeinander.
Beim Zalympix Northeast 2023, einem Wettbewerb im Nordosten der USA, erhielt Sherbanger die Auszeichnung für das beste Aussehen und belegte in der Geschmackswertung Platz 2. Im Januar 2024 ging beim Farmers Cup in San Diego der Preis für das beste Aroma unter den selbst angebauten Spezial-Prerolls an einen Eintrag namens Sherbanger 22. Die Sorte kreuzt Sunset Sherbet mit Headbanger und stammt von Boston Roots Seed Co.
Genetik und Herkunft:
Gezüchtet wurde sie in Massachusetts. 2019 gingen die Samen nach Nordkalifornien, wo NorCal's Garden die Linie aufzog und Pflanze Nummer 22 auswählte. Dieser Steckling ist als Sherbanger #22, Sherbanger 22 oder Sherbanger No. 22 im Umlauf. Headbanger stammt von Karma Genetics und geht auf Sour Diesel und Biker Kush zurück. Einzelne Sortenbeschreibungen führen Karma Genetics auch als Züchter von Sherbanger, ein Anbieter des Stecklings nennt NorCal's Garden. Zwei Beschreibungen ordnen die Sorte als ausgewogene Hybride mit je 50 % Indica und Sativa ein, ein Review hält sie für indicadominant.
Bloom Seed Co verwendete den Pollen eines Sherbanger-Männchens von Boston Roots unter anderem für Candy Fumez und Black Maple. Weitere Nachkommen sind Bangerang von Alchemy Genetics und Gangbanger von Swordzman. Gemeinsam brachten beide Züchter eine F2 heraus, für die der Steckling #22 mit einem Männchen aus dem ursprünglichen Saatgut bestäubt wurde. Ein Anbaubetrieb selektierte daraus den Phänotyp #160, der nach dessen Beschreibung stärker nach Headbanger kommt und käsig-chemisch riecht.
Aroma und Geschmack:
Blaubeere und Treibstoff bestimmen den Geruch. Der Züchter vergleicht ihn mit Blaubeermuffins und scharfem Benzin, andere Beschreibungen ergänzen sauren Diesel, cremige Süße und Zitrus. Ein Review findet unter der Frucht erdigen Kush-Funk und holzige Gasnoten, dazu einen Anflug von Menthol und eine leicht fleischige Note. Im Geschmack stehen Blaubeere, Diesel und Säure vorn. Einzelne Berichte nennen Grapefruit, Orangenschale, würzige Tee-Noten oder Holz, eine Sortenbeschreibung Aprikose und Blumiges.
THC-Gehalt:
Sortenbeschreibungen nennen 20 bis 22 % THC. Anbaubetriebe geben für ihre Ernten höhere Werte an, einer 24 bis 27 %, ein anderer 29 bis 32 %.
Laborwerte:
Öffentlich einsehbar ist eine Einzelmessung von SC Labs, 2024 an einer Blütenprobe von Sherbanger 22. Sie ergab 31,7 % THCA und 1,8 % Δ9-THC, dazu 0,2 % CBG. Die Cannabinoide summierten sich auf 35,07 %, die Terpene auf 2,85 %; Anteile einzelner Terpene weist der Bericht nicht aus. In den Profilangaben von Anbaubetrieben steht β-Caryophyllen an erster Stelle, danach folgen je nach Betrieb Limonen, Myrcen, Humulen oder Linalool. Eine Sortenbeschreibung ordnet anders und nennt Limonen vor Pinen und Caryophyllen. Den Gesamtterpengehalt seiner Ernten beziffert ein Produzent auf 2,9 bis 3,0 %.
Wirkung:
Nach Erfahrungsberichten setzt die Wirkung rasch ein und beginnt im Kopf. Beschrieben werden Euphorie und gute Laune, Gesprächigkeit und Albernheit, dazu klare Gedanken und kreativer Antrieb. Körperlich schildern die Berichte Entspannung und ein Kribbeln.
Beim weiteren Verlauf gehen die Erfahrungen auseinander. Ein Teil der Berichte nennt Sherbanger ausgewogen und nicht sedierend, andere beschreiben zwei Phasen, in denen auf den wachen Beginn eine schwere körperliche Entspannung bis zur Schläfrigkeit folgt. Als Begleiterscheinungen werden trockene und gerötete Augen, ein Druckgefühl hinter den Augen, leichter Schwindel und Kopfschmerzen genannt. Ein Bericht schildert Nervosität und einen unangenehmen Geschmack und führt beides auf die Charge eines bestimmten Produzenten zurück.
Anbau:
Für den Steckling #22 nennt ein Anbieter 67 bis 70 Tage Blüte, ein anderer schätzt 8 bis 9 Wochen. Nach Angaben des ersten wächst die Pflanze bis in die 4. Blütewoche kräftig weiter, ohne übermäßig zu strecken, und bildet Internodien in mittlerem Abstand, die Luft und Licht durchlassen. Derselbe Anbieter beschreibt sie als widerstandsfähig gegen Schädlinge und Schimmel. Den Ertrag stufen beide Anbieter als mittel ein.
Ab der 6. bis 7. Blütewoche können sich die Blüten lila färben, laut dem Anbieter begünstigt durch Nachttemperaturen von höchstens 64 °F (knapp 18 °C) in der späten Blüte. Die Blüten fallen dicht aus und tragen reichlich Harz, dessen Eignung für Haschisch und Rosin mehrere Beschreibungen hervorheben.
Versionen verschiedener Breeder:
Boston Roots Seed Co gab Sherbanger als reguläres Saatgut heraus, zusammen mit Bloom Seed Co folgte die ebenfalls reguläre F2. Feminisierte Versionen anderer Samenfirmen tragen denselben Namen, ihre Angaben unterscheiden sich teils deutlich:
- Sacred Terps (Sherbanger #22): 65 bis 70 Tage Blüte.
- Seedsman: 9 bis 11 Wochen Blüte, indoor 450 bis 600 g/m², outdoor 450 bis 750 g pro Pflanze, mindestens 25 % THC; kräftiger Wuchs mit deutlicher Streckung, gute Reaktion auf Topping und SCROG.
- Captain Seeds: 8 bis 9 Wochen, 450 bis 550 g/m², indoor 90 bis 160 cm hoch, 20 bis 24 % THC und 0,1 bis 0,5 % CBD; mittlere Streckung.
- Crop King Seeds: 8 bis 9 Wochen, 20 bis 22 % THC, Ernte im Freiland Mitte Oktober.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1CaryophyllenPfeffer
- #2MyrcenKräuter
- #2PinenKiefer
- #3HumulenHopfen
- #3LimonenZitrusfrucht
- #4LinaloolBlumen
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Blütezeit
- 67–70 Tage
- Ertragsniveau
- Mittel
Steckling #22: kräftiges Wachstum bis in Blütewoche 4, laut Anbieter ohne übermäßige Streckung; kein Faktor angegeben.
- Indoor
- geeignet
- Outdoor
- geeignet
- Schimmel
- Hoch
- Schädlinge
- Hoch
- Internodienabstand
- Mittel
- Blütenstruktur
- Dicht
- Trichombesatz
- Hoch
- Färbung
- Lila Färbung ab Blütewoche 6 bis 7, laut Stecklingsanbieter begünstigt durch Nachttemperaturen von höchstens 64 °F in der späten Blüte; lila Anteile auch in weiteren Beschreibungen.
Harz wird als geeignet für Haschisch und Rosin beschrieben; der Stecklingsanbieter nennt frisch gefrorenes Erntegut.
Angaben zu Training liegen nur für einzelne Samenversionen vor (Seedsman, Captain Seeds), siehe same_name_versions.
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- Sunset Sherbet × Headbanger
- Herkunft
- Vereinigte Staaten, Massachusetts
- Erstveröffentlichung
- 2019
- Typ
- Ausgewogen
- Erhältlich als Samen
- Regulär, Feminisiert
- Blütetypen (alle Versionen)
- Photoperiodisch
- Farmers Cup 2024 – Harvest Cup (San Diego) 2024Home Grow Specialty Prerolls, Best Aroma · Gewinner (Sonderpreis, Eintrag „Sherbanger 22“)
- Zalympix Northeast 2023Best Looking · Gewinner
- Zalympix Northeast 2023Taste · 2. Platz (Runner-up)
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Kooperation mit Boston Roots Seed Co; Sherbanger #22 (weiblich) × Sherbanger F1 (männlich), reguläre Samen.
- Blüte
- 67–70 Tage
- THC
- 24–28 %
Stecklingsselektion #22 aus Samen von Boston Roots Seed Co; Angaben des Stecklingsanbieters, der NorCal's Garden als Breeder führt. Ertrag „average“, starke Resistenz gegen Schädlinge und Schimmel, 24–28 % THC laut Anbieter.
Weitere Züchter (4): Captain Seeds, Crop King Seeds, Sacred Terps, Seedsman
Laborwerte
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Community
Die Wirkung setzt rasch ein und beginnt im Kopf mit Euphorie, guter Laune, Gesprächigkeit und Kreativität, begleitet von körperlicher Entspannung und Kribbeln. Aroma und Geschmack werden als Blaubeere mit Diesel- bzw. Gasnoten und Säure beschrieben.
Uneinig ist der Verlauf: Ein Teil der Berichte nennt die Sorte ausgewogen und nicht sedierend, andere beschreiben eine zweite, schwere körperliche Phase bis zur Schläfrigkeit. Ein Bericht schildert Nervosität und einen unangenehmen Geschmack und führt das auf die Charge eines bestimmten Produzenten zurück. Ein Review stuft die Sorte als indicadominant ein, andere Beschreibungen als 50:50-Hybride.
- THC-Angabe eines Anbaubetriebs für eigene Ernten (Produzentenangabe)
- 24–27 %
- THC-Angabe eines Anbaubetriebs für eigene Ernten von Sherbanger No. 22 (Produzentenangabe)
- 29–32 %
- Gesamtterpengehalt laut Angabe eines Produzenten
- 2,9–3 %
- Blütedauer des Stecklings #22 laut zweitem Stecklingsanbieter (als geschätzt gekennzeichnet)
- 8–9 Wochen
- Ertragseinstufung des Stecklings #22 laut zweitem Stecklingsanbieter
Tagebücher mit dieser Sorte
Ähnliche Sorten
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen