- Ertrag indoor
- 540–810 g/m²
Nur feminisierte Samen. Ertragsangabe in der Quelle 50–75 g je Quadratfuß, für das Feld auf g/m² umgerechnet und gerundet. Die Breeder-Seite war nicht abrufbar; Werte aus der Sortenbeschreibung eines Verzeichnisses.
auch bekannt als Snowball S1
Snowball ist eine indicalastige Kreuzung aus The White und Chem 4 OG von Ethos Genetics aus Colorado, beschrieben mit dichtem Harzbelag und Treibstoffgeruch.
Ethos Genetics, ein Breeder aus Colorado, kreuzte für Snowball The White mit Chem 4 OG, einer Linie aus Chem Dawg #4 und SFV OG Kush. Sortenbeschreibungen und Grow-Berichte heben 2 Merkmale hervor: den dichten Trichombesatz, unter dem die kompakten Blüten weiß wirken, und einen Geruch nach Treibstoff. Zwei Beschreibungen setzen den Indica-Anteil auf 70 % und den Sativa-Anteil auf 30 %, eine weitere führt die Sorte ohne Gewichtung als Hybride.
Ethos wurde von Colin Gordon gegründet und bringt Snowball ausschließlich als feminisierte Samen heraus. Im Blütenangebot von Ausgabestellen erscheint die Sorte auch unter dem Namen Snowball S1.
Ein Sortenverzeichnis kennzeichnet Snowball als Cup-Gewinner, nennt aber weder Wettbewerb noch Jahr oder Platzierung. In den veröffentlichten Siegerlisten des Cannabis Cup in Denver für 2011 bis 2015 und des Colorado Cannabis Cup 2016 kommt der Name nicht vor.
Als Elternteil ist Snowball in mehreren Kreuzungen belegt. Glueball verbindet sie mit Gorilla Glue #4, Puget Sound Seeds kreuzte sie für Snow Frost mit KLT X CNK, und Pathetic Genetics kombinierte für Snowball Runtz einen S1-Phänotyp mit Runtz V2 von Kre8 Genetics.
Treibstoff bestimmt die Beschreibungen: Genannt werden Benzin, Diesel und Feuerzeuggas, begleitet von cremigen und erdigen Tönen. Produzenten, die die Sorte führen, ergänzen eine chemische Note und saure Zitrusakzente. Beim Geschmack treten neben Diesel Kräuter, Sahne und ein Hauch Zitrone auf. Einige Konsumenten schmecken dagegen eher Holz und Nüsse, einer empfand den Rauch als kratzig.
Caryophyllen, Myrcen und Limonen stehen in einer Sortenbeschreibung an der Spitze des Terpenprofils. Ein Produzent nennt ebenfalls diese Terpene und dazu Linalool und Humulen, ohne Mengen anzugeben. Eine weitere Beschreibung beziffert Caryophyllen auf 0,917 mg/g und Humulen auf 0,405 mg/g, ohne Labor oder Datum zu nennen.
Die THC-Werte in Sortenbeschreibungen liegen zwischen 13 und 30 % und stammen durchweg aus Quellen, die weder Labor noch Charge angeben. Eine Beschreibung nennt 23 %, andere Spannen von 13 bis 29,3 %, 23 bis 30 % oder 26 bis 30 %, eine weitere einen Einzelwert von 28,46 %. Neben dem Wert von 23 % THC weist dieselbe Quelle 1 % CBG aus.
Entspannung und Euphorie bilden den Kern der Konsumberichte, dazu gute Laune, ein Kribbeln im Körper, Gesprächigkeit und kreative Gedanken. Uneinig sind die Berichte darüber, wie stark die Sorte dämpft. Manche erleben sie als ruhig und mild, andere schildern eine Schläfrigkeit, die sich mit der Zeit zu schwerer Sedierung steigert. Auch der Eintritt der Wirkung wird verschieden beschrieben, teils unmittelbar, teils langsam anschwellend. An Nebenwirkungen nennen Berichte trockenen Mund und trockene Augen; daneben werden Kopfschmerzen genannt, in einem Bericht Benommenheit am folgenden Morgen.
Snowball lässt sich im Innenraum und im Freien ziehen und gilt in Sortenbeschreibungen als auch für Anfänger geeignet. Eine Beschreibung gibt 7 bis 9 Wochen Blüte an, im Freien ist die Ernte für Anfang September angesetzt. Beim Ertrag nennen Sortenbeschreibungen übereinstimmend 50 bis 75 g je Quadratfuß, umgerechnet rund 540 bis 810 g/m². Die Blüten sind dicht gebaut, stark bereift und gelegentlich violett gefärbt. Wegen der Anfälligkeit für Schimmel raten Beschreibungen zu guter Belüftung und regelmäßiger Kontrolle.
Ein Grower dokumentierte einen Durchgang mit 2 Samen unter einer 1000-Watt-Natriumdampflampe und plante 10 Wochen Blüte ein. Eine der beiden Pflanzen bildete Zwitterblüten, die andere trug auffallend große Blüten mit einem Duft zwischen Kush und Gas.
Von Crop King Seeds stammt eine feminisierte Snowball-Version mit denselben Elternsorten; woher das Ausgangsmaterial kommt, gibt das Unternehmen nicht an. Crop King nennt für seine Version 8 bis 9 Wochen Blüte, 29 bis 30 % THC und eine Freilandernte Anfang September. Für die Version von Ethos Genetics liegt neben dem Samentyp nur die Ertragsangabe aus den Sortenbeschreibungen vor.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Dichte, stark mit Trichomen besetzte Blüten, teils violett unter weißem Harzbelag; in einem Grow-Bericht auffallend große Blüten.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Nur feminisierte Samen. Ertragsangabe in der Quelle 50–75 g je Quadratfuß, für das Feld auf g/m² umgerechnet und gerundet. Die Breeder-Seite war nicht abrufbar; Werte aus der Sortenbeschreibung eines Verzeichnisses.
Gleiche Elternangabe (The White × Chem 4 OG), Herkunft des Ausgangsmaterials nicht genannt. Erträge in der Quelle 1–2 oz je Quadratfuß indoor und 15–20 oz je Pflanze outdoor, umgerechnet. Höhe nur als klein (0–4 Fuß) angegeben. Ernte outdoor Anfang September, bevorzugt kontinentales Klima, als leicht anzubauen beschrieben.
Entspannung und Euphorie stehen im Mittelpunkt, dazu gute Laune, Kribbeln, Gesprächigkeit und kreative Gedanken. Als Nebenwirkungen werden vor allem trockener Mund und trockene Augen genannt. Der Geruch wird von Treibstoffnoten bestimmt.
Die Stärke der Dämpfung wird unterschiedlich erlebt: teils ruhig und mild, teils sich zu schwerer Sedierung steigernd. Der Wirkungseintritt wird teils als sofort, teils als schleichend beschrieben. Geschmacklich nennen einige Holz und Nüsse statt Diesel, einer empfand den Rauch als kratzig. In einem Grow bildete eine von 2 Pflanzen Zwitterblüten.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen