- Blüte
- 55–65 Tage
- Ertrag indoor
- 500–600 g/m²
- Ertrag outdoor
- 800 g/Pflanze
- Höhe indoor
- 90–110 cm
- Höhe outdoor
- 120–150 cm
- THC
- 24 %
Red River Delta x Master Kush; laut Breeder 100 % Indica, nur feminisiert.
Ayahuasca Purple kreuzt Master Kush mit der nordvietnamesischen Landsorte Red River Delta; Barney's Farm führt die violett färbende Sorte als reine Indica.
Den Grundstock für Ayahuasca Purple bildete eine Red River Delta, deren Samen Barney's Farm nach eigener Darstellung vor Jahren als Geschenk erhielt. Die Landsorte stammt aus dem Norden Vietnams und fiel dem Breeder schon im Testanbau durch Blätter und Blüten in Rot- bis Violetttönen auf. Aus der Kreuzung mit Master Kush entstand eine Sorte, die Barney's Farm als reine Indica führt und nur als feminisierte Samen anbietet.
Beim Indica-Anteil gehen die Angaben auseinander: Der Breeder nennt 100 %, andere Sortenbeschreibungen sprechen von einer überwiegend indicalastigen Pflanze oder von 70 % Indica. Mehrere Breeder haben Ayahuasca Purple als Elternteil verwendet, darunter Red Scare Seed Company für Cherry Ayahuasca mit Cherry Tahoe, Landrace Bureau für Ayahuasca Purple Haze mit Neville's Haze und The Bakery Genetics für Eskimo Kissez mit Wedding Cake. Von Happy Bird Seeds stammen Lemon Cherry Garcia und Red River Alien.
Barney's Farm beschreibt den Duft mit Papaya, Erde, Blüten und Süße, den Geschmack mit Lavendel, Mango, Nuss und tropischer Frucht; in einem Magazinbeitrag des Breeders kommen stechende Noten hinzu. Andere Beschreibungen heben Haselnuss, Pfeffer und Erde hervor. In Konsumberichten kehren Papaya, Kräuter und Nuss wieder, vereinzelt auch Weihrauch oder Zitrus mit einem Hauch Kiefer und Röstnuss.
Ein kanadischer Produzent weist für seine Indoor-Blüten 2,97 % Terpene aus, angeführt von Limonen mit 0,91 % vor Farnesen mit 0,69 %, Myrcen mit 0,31 %, Caryophyllen mit 0,27 % und Linalool mit 0,19 %. Andere Sortenbeschreibungen nennen dagegen Myrcen als dominantes Terpen, gefolgt von Pinen und Limonen.
Im Zentrum der Berichte steht eine schwere, körperbetonte Entspannung, die in Schläfrigkeit übergeht. Dazu beschreiben Konsumenten ein Kribbeln im Körper, in einem Fall bis hin zu tauben Fingern. Mehrere Berichte schildern einen verzögerten Einstieg, auf den eine kräftige Wirkung folgt. Abweichend davon ist in einzelnen Berichten von Euphorie, Albernheit und Kreativität die Rede, einmal von anfänglicher Klarheit vor der Sedierung, einmal von einem anhaltenden Déjà-vu-Gefühl. Barney's Farm spricht von möglichen psychedelischen Zügen, ein Konsumbericht ebenso. Als Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit, trockene Augen und Schwindel genannt.
Barney's Farm gibt 24 % THC an, im Magazinbeitrag des Breeders ist von mehr als 20 % die Rede. Einen CBD-Wert nennt der Breeder nicht, obwohl eine Sortenbeschreibung aus seiner Feder von hohem THC- und CBD-Gehalt spricht. Andere Sortenbeschreibungen liegen weit auseinander: Eine nennt 21 % THC und 2 % CBD, eine andere 10 % THC und 0 % CBD.
Nach Angaben von Barney's Farm blüht die Sorte 55 bis 65 Tage und bringt indoor 500 bis 600 g/m² bei 90 bis 110 cm Höhe. Outdoor nennt der Breeder 800 g je Pflanze bei 120 bis 150 cm und eine Ernte in der 3. bis 4. Septemberwoche. Andere Sortenbeschreibungen setzen die Blüte mit etwa 50 Tagen an. Der Breeder beschreibt breite Fächerblätter, einen gedrungenen Aufbau und sehr dichte Buds, die in der letzten Blütewoche gestützt werden sollten, damit Zweige nicht brechen. Die Pflanze gilt als empfindlich gegenüber Überdüngung und wird für Indoor, Outdoor und Gewächshaus geführt.
Im Testgrow, den Barney's Farm 2022 in einem Cannabismagazin veröffentlichte, keimten die Samen in weniger als 3 Tagen. Die Pflanzen verzweigten früh und blieben durch weite Internodien offen; nach 60 Tagen Blüte kamen 203 g Trockengewicht zusammen.
Beim Wuchs widersprechen sich die Berichte. Ein Grower beschreibt sehr buschige, ertragreiche Pflanzen mit breiten Fächerblättern und führt die tiefviolette Färbung auf die Genetik zurück, nicht auf Kälte. Ein anderer Indoor-Bericht schildert schlanke, gestreckte Pflanzen mit wenigen Seitentrieben, die nach der Umstellung von etwa 30 auf 110 cm wuchsen und erst in den letzten 2 Blütewochen violett wurden. Dort dauerte die Blüte 65 Tage, die getrockneten Buds waren hart und kompakt, und die Pflanzen steckten Schwankungen bei Düngung und Temperatur ohne Schimmel weg, was der beschriebenen Düngerempfindlichkeit widerspricht. Stark zurückschneiden sollte man sie nach dieser Erfahrung nicht.
Der erste Grower sah im 2. Durchgang einzelne Pflanzen nach 50 Tagen erntereif, andere erst nach mehr als 60; beim ersten Mal hatte er nach rund 8 Wochen nach eigener Einschätzung zu früh geerntet. Er kam auf 379 g, mit großen, aber noch blattreichen Buds. Ein weiterer Grower berichtet, dass die Sorte gut auf Training reagiert. Von klebrigem Harz und reichlich Trichomen ist in mehreren Berichten die Rede.
Vancouver Seed Bank bietet Ayahuasca Purple mit derselben Elternangabe als feminisierte Samen an und nennt 8 bis 9 Wochen Blüte, indoor 500 bis 650 g/m², outdoor bis 800 g je Pflanze sowie 20 bis 24 % THC und 1,4 bis 2,0 % CBD. Growers Lab führt eine Ayahuasca Purple Auto als feminisierte Autoflower mit 21 % THC, bis 300 g/m² indoor und bis 350 g je Pflanze outdoor; die dort angegebene Blütedauer von 55 bis 65 Tagen deckt sich mit der Angabe von Barney's Farm für das photoperiodische Original.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Ein Grow-Bericht: Wachstum von etwa 30 auf 110 cm nach Blütebeginn (dort als ±267 % angegeben).
Breeder: gedrungener, kräftiger Aufbau, breite Fächerblätter, sehr dichte Buds. Testgrow des Breeders (Magazinbeitrag 2022): früh verzweigend, offene Struktur durch weite Internodien. Grow-Berichte widersprechen sich beim Wuchs: einmal sehr buschig mit breiten Fächerblättern, einmal schlank und gestreckt mit wenigen Seitentrieben. Sortenbeschreibung: empfindlich gegenüber Überdüngung; ein Grow-Bericht beschreibt dagegen Toleranz gegenüber Über- und Unterdüngung. Blüten-Blatt-Verhältnis in einem Bericht sehr gut, in einem anderen Buds noch blattreich.
Breeder: Stützen in der letzten Blütewoche, damit Zweige unter den Buds nicht brechen. Ein Erfahrungsbericht: reagiert gut auf Training. Ein Grow-Bericht: nicht stark zurückschneiden.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Red River Delta x Master Kush; laut Breeder 100 % Indica, nur feminisiert.
Autoflower-Version, Elternlinie nicht genannt; angegebene Blütedauer 55 bis 65 Tage identisch mit der Angabe für das photoperiodische Original.
Gleiche Elternangabe (Master Kush x Red River Delta); ob eigene Selektion oder Weitervertrieb, ist nicht belegt. Höhenangaben nur in Fuß, nicht übernommen.
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Schwere, körperbetonte Entspannung mit Übergang in Schläfrigkeit, Kribbeln im Körper, verzögerter Wirkungseinstieg; dichte, harzreiche, violett gefärbte Buds.
Einzelne Berichte nennen Euphorie, Albernheit, Kreativität, anfängliche Klarheit oder ein anhaltendes Déjà-vu-Gefühl. Im Anbau widersprechen sich die Berichte bei Wuchsform (buschig gegenüber schlank und gestreckt), Düngerverträglichkeit und Blatt-Blüten-Verhältnis; die Blütedauer reicht in den Berichten von 50 bis über 60 Tage.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen