- Blüte
- 50–55 Tage
- Höhe indoor
- 102–152 cm
Katalogangaben: Höhe 40–60 Zoll (102–152 cm) und Ertrag bis 125 g, jeweils nach 100 Tagen; Blüte 50–55 Tage; nur als reguläres Saatgut angeboten; Eignung für den Indoor-Anbau hervorgehoben.
auch bekannt als Garlic Bud, Garlic Kush, Garlic Kush, The Garlic, Garlic OG
Garlic Bud, kurz Garlic, ist eine Indica afghanischer Abstammung aus dem Katalog von The Seed Bank, die Sensi Seeds später unter anderem in Shiva Shanti einkreuzte.
Nach 100 Tagen Wachstum sollte eine Pflanze 40 bis 60 Zoll (102 bis 152 cm) hoch sein und bis zu 125 g Ertrag liefern: Mit diesen Kennzahlen stellte The Seed Bank, das Samenunternehmen von Nevil Schoenmakers in den Niederlanden, Garlic Bud in ihrem Katalog vor, eine Sorte, die heute oft kurz Garlic heißt. Die Linie gilt als reine Indica afghanischer Abstammung. Der Katalog hob ihre Eignung für den Innenraum und den hohen Ertrag hervor, für die Blüte veranschlagte The Seed Bank 50 bis 55 Tage.
Beschreibungen aus der Zeit der Seed Bank schildern lange, massive Haupttriebe, kräftige Seitenverzweigung und reichlich Harz. Einheitlich fielen die Pflanzen nicht aus: Neben Phänotypen mit lockeren, länglichen Blüten gab es solche mit runden, fest geschlossenen. Ein Grow-Bericht über einen älteren Outdoor-Anbau erwähnt eine sehr hoch gewachsene, sativabetonte Pflanze, ein anderer erinnert sich an die afghanische Ausprägung mit festen Blüten und viel Harz.
Den Geruch während der Blüte beschrieb The Seed Bank als durchdringend und fast so stark wie Knoblauch, ohne ihm zu gleichen. Sortenbeschreibungen stufen den Anbau als einfach ein. Eine davon nennt ein trockenes, warmes Klima mediterraner Prägung als günstig und setzt die Freilandernte auf Mitte Oktober an. Bei der Schimmelanfälligkeit widersprechen sich die Angaben: Eine Beschreibung hält die Sorte für widerstandsfähig gegen Schimmel und Mehltau, eine andere warnt, die dichten Blüten neigten bei hoher Luftfeuchtigkeit zu Schimmel.
Die Pflanze stammte von Jim Ortega, einem amerikanischen Sammler, der Schoenmakers neben Garlic Bud auch G13 und Kush 4 überließ. Eine Darstellung der Sortengeschichte datiert die Übergabe auf etwa 1986. Earth Witch Seeds ordnet Garlic Bud als kalifornische Indica ein, die an der US-Westküste hohes Ansehen genoss. Mit den Beständen der Seed Bank gelangte die Linie später zu Ben Dronkers und Sensi Seeds, das die Seed Bank heute als Vorgängerin führt.
Sensi Seeds nutzte Garlic Bud für mehrere Kreuzungen. Shiva Shanti verbindet sie mit einer Kush und Skunk #1. Die Nachfolgerin Shiva Shanti II kombiniert laut Sensi Seeds Garlic- und Kush-Genetik mit einer Afghani, wobei einzelne Phänotypen deutlich nach Knoblauch riechen. Garlic Gas entstand aus (Garlic Bud × Papaya) × Original Sour Diesel BX. Außerhalb von Sensi Seeds kreuzte Earth Witch Seeds Garlic Bud mit einer Haze aus Lake County zu Garlic Haze, Royal Queen Seeds mit einer Haze zu Garlic Mist.
Saatgut der unveränderten Originallinie ist laut Grow-Berichten nicht mehr im Handel. Als nächstliegende Quelle für den Knoblauchcharakter gelten dort Phänotypen aus Shiva Shanti.
Die Seed Bank bot Garlic Bud nur als reguläres Saatgut an. Unter dem Namen vertreibt heute Old School Breeders Association reguläre Samen und nennt bis 8 Wochen Blüte sowie über 20 % THC. Ein Grow-Bericht bezweifelt allerdings, dass diese Samen auf die ursprüngliche Linie zurückgehen.
Eine feminisierte Version erscheint unter dem Namen DNA Crew. Sie wird auf Afghani und einen nicht benannten sativalastigen Hybriden zurückgeführt und weicht damit vom Stammbaum des Originals ab. Angegeben sind 55 bis 65 Tage Blüte, bis 400 g/m² im Innenraum, bis 500 g je Pflanze im Freiland und bis 20 % THC.
Mit Küchenknoblauch hat das Aroma laut Sortenbeschreibungen wenig gemein, eher mit säuerlich-würzigem Moschus. Genannt werden Pfeffer, Erde, Holz und eine stechende, skunkartige Note, in einzelnen Konsumberichten auch Schwefel und Weihrauch. Ein Anbieter vergleicht den Duft mit einer Mischung aus Knoblauch und afghanischem Haschisch. Umstritten ist die Pfeffernote: Ein erfahrener Grower spricht sie der ursprünglichen Linie ab und beschreibt den Geruch als eigenwillig mit leichter Süße.
Als vorherrschende Terpene führt eine Sortenbeschreibung Limonen, Caryophyllen und Humulen. Für die DNA-Crew-Version werden Limonen, Caryophyllen und Myrcen genannt.
Konsumberichte beschreiben eine körperlich entspannende Wirkung, begleitet von Euphorie und Wohlbefinden, teils mit Kribbeln im Körper und gesteigerter Lust. Einige berichten von einem raschen Wirkungseintritt, einer von einem schleichenden. Als Begleiterscheinungen werden Mundtrockenheit, trockene Augen, Hustenreiz und Couchlock genannt, vereinzelt auch leichte Ängstlichkeit.
2 Sortenbeschreibungen geben 18 bis 20 % THC an, andere setzen den Wert höher an.
Uneinig sind sich die Berichte bei der Stärke. Einige loben die Potenz, andere empfanden die Wirkung gemessen an den angegebenen THC-Werten der Blüten als schwach. Auch über die alte Seed-Bank-Linie heißt es in einem Grow-Bericht, sie habe guten Ertrag und viel Harz gebracht, aber nicht zu den stärksten Sorten gezählt.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
„dry and warm mediterranean climate“
Massive, lange Haupttriebe, kräftige Seitenverzweigung, starke Harzbildung; Phänotypen mit lockeren, länglichen und solche mit runden, dichten Blüten. Ein Grow-Bericht schildert eine sehr hohe, sativabetonte Outdoor-Pflanze, ein anderer feste Blüten mit viel Harz bei der afghanischen Ausprägung.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Katalogangaben: Höhe 40–60 Zoll (102–152 cm) und Ertrag bis 125 g, jeweils nach 100 Tagen; Blüte 50–55 Tage; nur als reguläres Saatgut angeboten; Eignung für den Indoor-Anbau hervorgehoben.
Angaben stammen von der Seite eines Wiederverkäufers. Angegebener Stammbaum: Afghani × nicht benannter sativalastiger Hybrid, 50 % Indica / 50 % Sativa. Die CBD-Angabe „moderat (3–10 %)“ ist ungewöhnlich und wird im Text nicht genannt.
Der Anbieter führt die Sorte auf The Seed Bank zurück; ein Grow-Bericht bezweifelt, dass die Samen von der Originallinie abstammen. Laut Anbieter: Blüte bis 8 Wochen, über 20 % THC, Freilandanbau unterhalb des 45. Breitengrads möglich, verträgt mittlere bis starke Düngung, einfach im Anbau.
Körperlich entspannende Wirkung mit Euphorie und Wohlbefinden; Aroma eher würzig-moschusartig mit Pfeffer und Erde als nach Küchenknoblauch; Mundtrockenheit, trockene Augen und Hustenreiz als Begleiterscheinungen.
Die Stärke wird uneinheitlich bewertet: Einige loben die Potenz, andere fanden die Wirkung gemessen an den angegebenen THC-Werten schwach. Ein Bericht beschreibt einen schleichenden statt raschen Wirkungseintritt. Ein erfahrener Grower bestreitet, dass die Originallinie nach Pfeffer riecht. Echtes Saatgut der Originallinie gilt als nicht mehr erhältlich; die Herkunft der Samen von Old School Breeders Association wird angezweifelt.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen