Death Star
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Death Star

auch bekannt als Deathstar

Indica-dominantTHC-dominant

Death Star ist eine indicadominante Kreuzung aus Sensi Star und Sour Diesel aus Ohio, die vor allem für ihren schweren Geruch nach Diesel und Skunk bekannt ist.

Recherchestand 05.11.2026

Diesel und Skunk bestimmen den Geruch von Death Star, einer indicadominanten Kreuzung aus Sensi Star und Sour Diesel, die Anfang der 2000er Jahre in Columbus im US-Bundesstaat Ohio entstand. Die Sorte wird bis heute als Steckling weitergegeben; mit Savage Land Exotics hat inzwischen ein Breeder die Kreuzung als Samenlinie nachgebaut.

Aroma und Geschmack:

Sortenbeschreibungen vergleichen den Duft mit Düsentreibstoff, dem eine leichte Süße beigemischt ist, und nennen dazu stechende, skunkige und erdige Noten. Daneben tauchen Tee, Kiefer und Knoblauch auf, in einer anderen Beschreibung saure Zitrusnoten und Holz. Im Geschmack setzt sich nach mehreren Beschreibungen der Diesel fort, begleitet von Zitrus und etwas Süße.

Erfahrungsberichte bestätigen den Kraftstoffcharakter. Ein Bericht nennt die Blüten ausgesprochen gasig, ein weiterer hebt Knoblauch und Schwefel hervor und empfindet den Geschmack als abstoßend. Daneben stehen abweichende Eindrücke, etwa ein leichter, erdiger Geschmack mit Anklang an Kardamom oder ein fruchtiges Profil mit Kiefernnote. Als führende Terpene geben Sortenbeschreibungen β-Caryophyllen, Myrcen und Limonen an, eine davon ergänzt Humulen.

Genetik und Herkunft:

Gezüchtet hat die Sorte eine Gruppe, die als Team Death Star auftritt. Nach einem Pressebericht von 2019 stießen ihre Mitglieder auf East Coast Sour Diesel, als sie Bands auf Tour begleiteten, und erhielten den Klon von einem Grower aus Vermont. Zurück in Ohio kreuzten sie ihn zunächst mit Bubble Gum und G-13. Den Durchbruch brachte ein lokaler Steckling von Sensi Star, der Sorte von Paradise Seeds. Die Sämlinge dieser Kombination hießen im Growraum A-, B-, C- und D-Star. Ihren Namen bekam die Auswahl auf dem Bonnaroo-Festival in Tennessee, wo eine ältere Besucherin die Blüten mit dem Wort Death kommentierte und ein Freund daraus Death Star machte. Sortenbeschreibungen führen als Elternteil meist schlicht Sour Diesel; nach Darstellung der Züchter handelt es sich um den East-Coast-Klon.

Im Februar 2010 brachte die High Times die Sorte auf ihr Titelblatt. Beim Michigan Medical Cannabis Country Fair Cup 2016 erreichte ein Death-Star-Eintrag Platz 5 unter den Hybrid-Blüten, beim Midwest Cannabis Cup 2018 gewann ein Preroll dieser Sorte den ersten Platz. Als Elternteil findet sich Death Star unter anderem in Dank Vader von Pisces Genetics, einer Kreuzung mit Chemdog D, und in DeadStar von Mantis Genetics, dessen Mutter ein Death-Star-Klon aus Ohio ist.

Wirkung:

Berichte und Sortenbeschreibungen schildern eine entspannende, auch schläfrig machende Wirkung, die euphorisch einsetzt. Eine Beschreibung spricht von einem zunächst anregenden Beginn, der in Sedierung übergeht, ohne den Körper völlig lahmzulegen. Einzelne Nutzer erleben die Sorte dagegen kreativ, albern oder konzentriert, einer auch energiegeladen; genannt werden außerdem Kribbeln und Hunger. An Nebenwirkungen tauchen Mundtrockenheit, trockene Augen und Schwindel auf, in einem Bericht zudem Gänsehaut und Frösteln.

THC-Gehalt:

Sortenbeschreibungen geben THC-Werte zwischen 18 und 27 % an. Getrennt davon gibt ein Pressebericht von 2019 eine Einzelmessung von PSI Labs mit 20,51 % THC und 1,11 % CBG wieder. Solche Werte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp.

Anbau:

Death Star wächst kurz und gedrungen und bildet harte, dichte Blüten mit starkem Trichombesatz. An den Stielen können sich lila Töne zeigen; eine Beschreibung bringt violette Färbung mit kühleren Bedingungen in Verbindung. Die Blütedauer liegt laut Sortenbeschreibungen bei 7 bis 9 Wochen, als Erntezeitpunkt im Freiland nennt eine Beschreibung Mitte Oktober.

Eine Anbauanleitung rät zu Indoor-Anbau oder Gewächshaus, zu Erde mit organischer Düngung und zu sparsamen Nährstoffgaben; für das Training nennt sie SCROG. Eine andere Beschreibung sieht die Sorte im Sea of Green und in Hydrokultur gut aufgehoben.

Uneinig sind die Quellen beim Schimmel. Ein Pressebericht und eine Sortenbeschreibung bezeichnen Death Star als schimmelresistent, die Anbauanleitung warnt dagegen, die kompakten Blüten könnten bei zu viel Feuchtigkeit faulen, und empfiehlt niedrige Luftfeuchte. Auch beim Ertrag gehen die Einschätzungen von mittel bis hoch auseinander, beim Schwierigkeitsgrad von leicht bis mittel.

Versionen verschiedener Breeder:

Das Original von Team Death Star ist eine Stecklingssorte. Savage Land Exotics vertreibt unter dem Namen Deathstar feminisierte Samen, für die Scott Morrison AJ Sour Diesel mit Sensi Star kreuzte, um einen Phänotyp im Stil des Ohio-Klons zu erhalten. Der Breeder beschreibt Kerosin, metallische Noten und verbranntes Gummi im Geruch, dichte dunkelgrüne Blüten und eine stark körperlich sedierende Wirkung; die Pflanzen brauchen laut Savage Land Exotics gut eingestellte Bedingungen.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.

Wirkung & Aroma

Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage

Positiv berichtet
hungrig
schläfrig
konzentriert
Berichtete Nebenwirkungen
schwindelig
trock. Augen
trock. Mund
Aroma & Geschmack
Tee Kiefer Scharf

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Cannabinoide & Terpene

Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte

THC
20,51 % Laborwert (1 Probe)
18–27 %weitere Angabe
0 %35 %
CBD
0 %
0 %20 %
CBG
1,11 % Laborwert (1 Probe)
0 %10 %
Terpenprofil
  • #1
    CaryophyllenPfeffer
  • #2
    MyrcenKräuter
  • #3
    LimonenZitrusfrucht
  • #4
    HumulenHopfen

Anbau

Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend

Blüte & Ernte
Blütezeit
7–9 Wochen
Ernte outdoor
Mitte Oktober · Nordhalbkugel
Ertrag & Höhe
Ertragsniveau
Mittel
Schwierigkeit, Umgebung & Klima
Schwierigkeit
Mittel
Indoor
geeignet
Gewächshaus
geeignet

Anbauanleitung nennt 68–80 °F als günstigen Temperaturbereich und rät zu niedriger Feuchtigkeit und Luftfeuchte.

Resistenzen
Schimmel
Hoch
Morphologie
Blütenstruktur
Dicht
Trichombesatz
Hoch
Blattfarbe
dunkelgrün
Färbung
lila Stiele; violette Töne bei kühleren Bedingungen

kurzer, gedrungener Wuchs; harte, dichte Blüten mit starkem Trichombesatz

Training
ScrOG
Empfohlen

Anbauanleitung nennt SCROG als geeignet; eine weitere Sortenbeschreibung sieht die Sorte im Sea of Green und in Hydrokultur gut aufgehoben.

Sonstiges
Geruch in der Blüte
Mittel
Nährstoffbedarf
Niedrig

Genetik & Herkunft

Herkunft
Kreuzung
East Coast Sour Diesel × Sensi Star
Herkunft
Vereinigte Staaten, Ohio (Columbus)
Typ
Indica-dominant
Erhältlich als Samen
Feminisiert
Blütetypen (alle Versionen)
Photoperiodisch
Original-Züchter
Team Death Star
Auszeichnungen
  • Midwest Cannabis Cup 2018Preroll · Platz 1
  • Michigan Medical Cannabis Country Fair Cup 2016Hybrid-Blüten · Platz 5

Versionen verschiedener Züchter

Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.

Team Death StarDeath Star
Original

Kreuzung aus East Coast Sour Diesel und einem lokalen Sensi-Star-Steckling, Columbus (Ohio), Anfang der 2000er Jahre; als Stecklingssorte verbreitet.

Savage Land ExoticsDeathstar
Reproduktion
PhotoperiodischFeminisiert

Neuauflage der Kreuzung durch Scott Morrison mit AJ Sour Diesel × Sensi Star mit dem Ziel eines Phänotyps im Stil des Ohio-Klons; laut Breeder Kerosin, metallische Noten und verbranntes Gummi im Geruch, dichte dunkelgrüne Blüten, stark körperlich sedierende Wirkung, Pflanzen etwas anspruchsvoll.

Laborwerte

Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.

Sonstige ProbePSI Labs
THC20,51 %
CBG1,11 %

Community

15 Grow- und Erfahrungsberichte ausgewertet Community-Berichte
Konsens

Kraftstoff-, Gas- und Skunkgeruch; entspannende bis schläfrig machende Wirkung mit euphorischem Beginn; vereinzelt Mundtrockenheit.

Abweichende Berichte

Einzelne Berichte beschreiben einen leichten, erdigen Geschmack mit Anklang an Kardamom oder ein fruchtiges Profil mit Kiefernnote; einige Nutzer erleben die Sorte kreativ, albern, konzentriert oder energiegeladen statt sedierend; ein Bericht nennt Gänsehaut und Frösteln, ein anderer einen abstoßenden Geschmack nach Knoblauch und Schwefel.

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