- Blüte
- 50–60 Tage
Feminisierte, photoperiodische Ausgangsversion; Ertrag vom Breeder nur qualitativ als hoch eingestuft, Ernte outdoor im Oktober.
Zombie Kush ist eine indicadominante Kreuzung aus Sideral und Bubba Kush von Ripper Seeds, für die der Breeder 26 Wettbewerbsplatzierungen aufführt.
Auf 26 Wettbewerbsplatzierungen zwischen 2014 und 2019 verweist Ripper Seeds in der Beschreibung von Zombie Kush, einer indicadominanten Kreuzung aus dem hauseigenen Klon Sideral und Bubba Kush. Erste Plätze führt der Breeder unter anderem für die Indica-Kategorie der Copa UCLA 2016, für die Hybrid-Kategorien von Bio Cup 2016, Fire Bowl 2017 und Karma Cup 2018 sowie für Extrakte beim Secret Cup 2017 und beim Masters Cup 2017, dort in der Klasse ohne Lösungsmittel. Die ältesten Einträge sind 2. Plätze in Extrakt- und Harzkategorien von 2014, etwa bei der Spannabis in Barcelona und der Copa Catalunya Grows Profesional. 2018 kam der Titel Chica del Año von Soft Secrets hinzu. Die Siege bei der Copa UCLA und beim Secret Cup, den eine andere Sortenbeschreibung der Ausgabe in Neapel zuordnet, sind auch außerhalb der Breeder-Seite dokumentiert.
Ripper Seeds, ein Samenbetrieb aus Barcelona, zählt Zombie Kush zu seinen frühesten Zuchtprojekten. Am Anfang stand nach Breeder-Angabe ein älterer Lavender-Kush-Steckling, den Amnesia bestäubte. Aus dieser Kreuzung selektierte der Breeder den Klon Sideral und kreuzte ihn später mit Bubba Kush. Dem Breeder zufolge bringt Sideral die blumige Süße und einen leicht zitrischen Einschlag ein, während Bubba Kush die Indica-Dominanz, die Harzbildung und eine erdige Tiefe festigt. Sortenbeschreibungen beziffern das Verhältnis auf 80 % Indica und 20 % Sativa.
Zombie Kush ist selbst Elternteil geworden: Für Zombie Bride kreuzte Ripper Seeds die Sorte mit einem Elite-Klon von Wedding Cake.
Ripper Seeds beschreibt ein blumig-süßes Aroma auf erdiger, würziger Basis mit Zitrusnoten aus der Amnesia-Linie; den Geschmack nennt der Breeder trocken. Andere Sortenbeschreibungen heben Lavendel hervor, ergänzt um Beeren, Kiefer und Holz. Erfahrungsberichte schildern Lavendel mit gemischten Beeren, einen erdigen, stechenden Geruch und einen süßen Geschmack. Als vorherrschende Terpene nennen Sortenbeschreibungen Caryophyllen, Limonen und Myrcen, sind sich aber uneins, ob Caryophyllen oder Myrcen an erster Stelle steht.
Eine Sortenbeschreibung führt 13 % THC bei 0 % CBD. Konsumenten nennen in Erfahrungsberichten für einzelne Chargen rund 10 % und 30 % THC, und auch bei dem niedrigen Wert beschrieb der Konsument die Wirkung als ausgesprochen stark.
Ripper Seeds beschreibt die Wirkung als tief und lang anhaltend, mit fortschreitender geistiger Abkopplung. Den Kern der Erfahrungsberichte bildet eine schwere körperliche Entspannung, die in Schläfrigkeit übergehen kann, begleitet von Euphorie, gehobener Stimmung und Hunger. Mehrere Konsumenten erleben zunächst einen klaren, konzentrierten oder kreativen Kopf, bevor die Körperwirkung einsetzt; einzelne fühlten sich angeregt und gesprächig. Andere berichten von Couchlock binnen weniger Minuten. Als Nebenwirkungen nennen die Berichte Mundtrockenheit, trockene Augen und vereinzelt Hustenreiz, Sortenbeschreibungen ergänzen Schwindel.
Für den Innenanbau gibt Ripper Seeds 50 bis 60 Tage Blüte an, im Freiland endet die Saison laut Breeder im Oktober. Den Ertrag stuft der Breeder als hoch ein. Er empfiehlt eine großzügige vegetative Phase und eine niedrige EC in Wachstum und Blüte. Die Blüten fallen nach seiner Beschreibung groß aus, zeigen lila Töne und sind reich mit Trichomen besetzt.
Grow-Berichte beschreiben buschige, kompakte Pflanzen mit kräftigen Seitentrieben, dichte, harzige Buds und eine deutliche Lilafärbung. Ein Grower beobachtete dagegen starkes Längenwachstum mit großen Internodienabständen, ein anderer, dass die Pflanzen nah stehende Ventilatoren schlecht vertrugen. Mehrere Grower halten die Sorte für leicht zu kultivieren. Ein Erfahrungsbericht schildert einen Outdoor-Anbau von Ende April bis September mit Vorzucht im Haus, bei dem die Pflanzen etwa 7 Fuß hoch wurden und knapp 2 US-Pfund pro Pflanze brachten.
Neben der feminisierten Ausgangsversion führt Ripper Seeds Zombie Kush Auto mit derselben Abstammung aus Sideral und Bubba Kush. Für diese Version nennt der Breeder 50 bis 60 Tage von der Keimung bis zur Ernte und ebenfalls einen hohen Ertrag. Eine eigene Linie unter ähnlichem Namen ist Original Zombie Kush, auch OZ Kush genannt, von Hoku Seed Co.: eine CBG-betonte Hanfsorte, deren F3 aus den F2-Pflanzen #32 und #29 derselben Linie gekreuzt wurde. Eine Verbindung zur Sorte von Ripper Seeds nennt die Beschreibung nicht.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Breeder: große Blüten mit reichem Trichombesatz. Grow-Berichte: buschige, kompakte Pflanzen mit kräftigen Seitentrieben, dichte, harzige Buds, deutliche Lilafärbung; ein Grower berichtet abweichend von starkem Längenwachstum mit großen Internodienabständen, ein anderer, dass die Pflanzen nah stehende Ventilatoren schlecht vertrugen.
Breeder empfiehlt eine großzügige vegetative Phase.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Feminisierte, photoperiodische Ausgangsversion; Ertrag vom Breeder nur qualitativ als hoch eingestuft, Ernte outdoor im Oktober.
Autoflowering-Version des Originalbreeders mit angegebener Abstammung Lavender Kush x Amnesia (Klon Sideral) x Bubba Kush. Die 50 bis 60 Tage gibt der Breeder als Blüte bzw. Zyklus ab Keimung bis zur Ernte an, daher nicht in autoflower_total_weeks umgerechnet. Ertrag qualitativ als hoch eingestuft.
CBG-betonte Hanflinie unter ähnlichem Namen; F3 aus Original Zombie Kush F2 #32 (CBG) x Original Zombie Kush F2 #29 (CBG). Die Quelle nennt keine Verbindung zur Sorte von Ripper Seeds. Angaben stammen von einem Anbaubetrieb, nicht vom Breeder.
Schwere körperliche Entspannung bis hin zu Schläfrigkeit, begleitet von Euphorie, gehobener Stimmung und Hunger; als potent beschrieben. Grower schildern buschige, kompakte Pflanzen mit dichten, harzigen und oft lila gefärbten Buds und halten die Sorte für leicht zu kultivieren. Aroma erdig mit Lavendel und Beeren, Geschmack süß.
Mehrere Konsumenten erleben zunächst einen klaren, konzentrierten oder kreativen Kopf, einzelne fühlten sich angeregt und gesprächig; andere berichten von Couchlock binnen weniger Minuten. Ein Grower beobachtete starkes Längenwachstum mit großen Internodienabständen statt kompakten Wuchses. Ein Konsument fand das Terpenprofil eher unauffällig. Von Konsumenten genannte THC-Werte einzelner Chargen schwanken zwischen rund 10 % und 30 %.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen