- Blüte
- 70 Tage
- Ertrag indoor
- 500 g/m²
- Ertrag outdoor
- 600 g/Pflanze
- Höhe indoor
- 100–180 cm
- Höhe outdoor
- 180–250 cm
Reguläre Samen; Sensi Seeds gibt 55 % Indica und 45 % Sativa an.
Jack Flash ist eine Kreuzung von Sensi Seeds aus Jack Herer, Super Skunk und Haze, die beim High Times Cannabis Cup 2004 Platz 3 der Gesamtwertung erreichte.
Drei Linien hat Sensi Seeds in Jack Flash zusammengeführt: die hauseigene Jack Herer, Super Skunk und eine Haze. Wie die Elternteile verbunden wurden, schildern die Quellen nicht einheitlich. Eine Sortenbeschreibung nennt die Formel Jack Herer × (Super Skunk × Haze), eine andere Jack Herer als Mutterpflanze, während der Stammbaum der feminisierten Jack Flash #5 nur Jack Herer und Super Skunk aufführt. Bei der Einordnung beziffert Sensi Seeds die reguläre Jack Flash auf 55 % Indica und 45 % Sativa, Jack Flash #5 auf 65 % Indica und 35 % Sativa; andere Beschreibungen führen die Sorte als sativadominant.
Nach Darstellung in Sortenbeschreibungen wollte der Breeder die Wirkung von Jack Herer bewahren und dabei Ertrag und Wuchskraft steigern. Beim High Times Cannabis Cup 2004 in Amsterdam kam Jack Flash in der Gesamtwertung auf Platz 3 hinter Amnesia Haze und Killer Green, beim Highlife Cup 2007 laut Sensi Seeds auf Platz 3 der Hydro-Kategorie.
Als Elternteil ist die Sorte in mehreren Kreuzungen dokumentiert. The Bank Genetics kreuzte für Ghost Jack eine Jack-Flash-Mutter mit Afghan Ghost OG, Django geht auf Blueberry und Jack Flash zurück, und Big Nose Genetics verwendete Jack Flash #5 zusammen mit Limon Picon für Jack and Limon.
Den Duft der regulären Version beschreibt Sensi Seeds als skunkig und stechend; gegen Ende der Blüte werde er intensiver und muffiger. Im Geschmack nennt der Breeder Zitrus und exotisches Holz, bei Jack Flash #5 Kiefer mit Zitrus und erdigen Untertönen. Erdige Zitrusnoten über einem Skunk-Unterton stehen auch in einer anderen Sortenbeschreibung. Ein Rezensent nahm Zitrone und Skunk im Geruch wahr und schmeckte eine leicht nussige Kiefernnote. Im Anbaubericht des Breeders roch die Pflanze in der Blüte süß nach Beeren und blumig, darunter lag ein Ton von Sour Diesel.
Im Zentrum der Erfahrungsberichte steht eine schnell einsetzende Wirkung im Kopf. Konsumenten beschreiben sich als energiegeladen und euphorisch, manche zudem als gesellig und albern, andere als kreativ oder konzentriert. Einige erwähnen eine leichte Entspannung im Körper, die den Kopfeffekt abfedert. Nicht alle Berichte passen in dieses Bild: Vereinzelt wirkte die Sorte dämpfend bis schläfrig, in einem Fall folgten auf die anfängliche Anregung Müdigkeit und Schwindel, und ein Konsument bemängelte, dass die Wirkung rasch nachlasse. Sensi Seeds beschreibt die Wirkung als euphorisch und anregend, verbunden mit Gesprächigkeit, und spricht bei Jack Flash #5 von einer leicht psychedelischen Komponente.
Als Nebenwirkungen nennen Sortenbeschreibungen Mundtrockenheit, trockene Augen und Kopfschmerzen, eine davon bei hoher Dosis auch Ängstlichkeit, Paranoia und Herzrasen. Ein Rezensent empfand den Rauch als kratzig und musste husten.
Ein Laborwert liegt als Einzelmessung vor. Digipath Labs bestimmte 2017 an einer Probe 20,1 % THC (THC und THCA zusammengerechnet) und 0,032 % CBD, ein klar THC-dominantes Verhältnis, dazu 0,837 % CBG und 0,127 % CBN. Im Terpenprofil derselben Probe lag γ-Terpinen mit 0,438 % vor Terpinolen mit 0,314 % und Myrcen mit 0,145 %. Eine Sortenbeschreibung führt Terpinolen als dominantes Terpen, gefolgt von Myrcen und Caryophyllen.
Weitere THC-Angaben stammen aus Anbau- und Erfahrungsberichten: Für die Pflanze aus dem Anbaubericht von Sensi Seeds werden 17,8 % genannt, für eine 2016 rezensierte Probe 20,25 %. Eine Sortenbeschreibung setzt 17 % an.
Für die reguläre Jack Flash gibt Sensi Seeds eine Blütezeit von etwa 70 Tagen an, für Jack Flash #5 55 bis 75 Tage. Die Erträge beziffert der Breeder bei der regulären Version auf rund 500 g/m² indoor und rund 600 g pro Pflanze outdoor, bei Jack Flash #5 ebenfalls auf rund 600 g pro Pflanze im Freiland. Als Klima nennt Sensi Seeds warme, sonnige Regionen mit langem Sommer; ein Sortenprofil sieht Jack Flash dagegen nur für den Innenanbau vor. Beim Schwierigkeitsgrad sind die Quellen uneins: Die aktuelle Beschreibung des Breeders nennt die Sorte leicht anzubauen, der Rückschnitt verlange aber Erfahrung, ein 2011 veröffentlichter Text riet Anfängern noch ab. Als Trainingsmethoden führt der Breeder Supercropping und Lollipopping an.
Aus Samen entstehen laut Sensi Seeds 2 Phänotypen. Der gedrungene Typ bildet große Blüten und bleibt bei etwa 100 cm, der schlanke mit dünnen Seitentrieben erreicht indoor bis 180 cm. Im Freiland nennt der Breeder 180 bis 250 cm.
Dokumentierte Grows zeigen, wie stark die Pflanzen in der Blüte zulegen können. Eine Jack Flash #5 wuchs indoor von etwa 35 auf 125 cm und war nach 70 Tagen Blüte reif; der Grower beschreibt harte, kompakte Blüten, einen hohen Düngerbedarf und eine gute Reaktion auf SCROG, die Triebe brauchten Stützen. Eine reguläre Pflanze kam in einem anderen Bericht nach 73 Tagen Blüte von 50 auf 80 cm, wuchs tannenförmig, bildete etwas lockere Blüten und kam mit wenig Dünger aus. Anfällig für Schimmel war sie nicht, auf niedrige Temperaturen reagierte sie empfindlich. Ein Käufer warnte dagegen vor Schimmel in den dichten Blüten gegen Ende der Blüte.
Im Anbaubericht von Sensi Seeds aus dem Jahr 2026 stand eine reguläre Pflanze unter einer 1000-Watt-Natriumdampflampe. Nach 34 Tagen Wachstum und 64 Tagen Blüte maß sie 147 cm; auffällig waren lange Internodien und Blüten, die so dicht und schwer wurden, dass die Äste gestützt werden mussten. Geerntet wurden 132 g getrocknete Blüten. Im Freiland erntete ein Grower in Nordkalifornien in der ersten Oktoberwoche.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Grow-Berichte nennen Höhen von etwa 35 auf 125 cm (Jack Flash #5) und von 50 auf 80 cm (reguläre Version) während der Blüte; kein Faktor angegeben.
Warme, sonnige Regionen mit langem Sommer laut Sensi Seeds.
2 Phänotypen laut Sensi Seeds: gedrungen mit großen Blüten (um 100 cm) und schlank mit dünnen Seitentrieben (bis 180 cm indoor). Grow-Berichte: tannenförmiger Wuchs mit etwas lockeren Blüten (reguläre Version) bzw. harte, kompakte Blüten (Jack Flash #5); Anbaubericht des Breeders: lange Internodien, dichte, schwere Blüten.
Sensi Seeds nennt Supercropping und Lollipopping; ein Grow-Bericht zu Jack Flash #5 beschreibt eine gute Reaktion auf SCROG und Stützbedarf, im Anbaubericht des Breeders mussten die Äste gestützt werden.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Reguläre Samen; Sensi Seeds gibt 55 % Indica und 45 % Sativa an.
Feminisierte Fassung des ursprünglichen Breeders; Sensi Seeds gibt 65 % Indica und 35 % Sativa sowie 2 Phänotypen an (kompakt um 100 cm, hoch bis 180 cm indoor).
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Rasch einsetzende, anregende Kopfwirkung; berichtet werden Energie, Euphorie, Geselligkeit, Kreativität und Konzentration, teils mit leichter körperlicher Entspannung. Im Anbau zeigen sich 2 Phänotypen und eine deutliche Streckung in der Blüte; Stützen werden mehrfach erwähnt.
Einzelne Konsumenten erlebten die Sorte dämpfend bis schläfrig, einer beschreibt Anregung gefolgt von Müdigkeit und Schwindel, ein anderer ein rasches Nachlassen der Wirkung. Im Anbau widersprechen sich Berichte beim Düngerbedarf (gering bzw. hoch), bei der Blütenstruktur (etwas locker bzw. hart und kompakt) und bei der Schimmelanfälligkeit.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen