- Blüte
- 11–13 Wochen
Red Congolese (Klon) × NL5 Haze, überwiegend sativabetont; Aroma laut Breeder Sandelholz mit Lakritz.
auch bekannt als King Kong OG, King Kong Kush
King Kong geht in der am besten belegten Fassung auf Dr. Underground und eine Kreuzung aus Ed Rosenthal Super Bud und Chronic zurück; zwei weitere Breeder nutzen den Namen.
Für King Kong kombinierte Dr. Underground, ein Breeder aus Las Palmas auf Gran Canaria, 2 Linien etablierter Saatgutfirmen: Ed Rosenthal Super Bud von Sensi Seeds und Chronic von Serious Seeds, deren revertierte Pflanze den Pollen lieferte. Ziel waren nach Angaben des Breeders viel Harz, eine kurze Blüte und große Erntemengen. Diese Fassung ist am besten dokumentiert und läuft auch als King Kong OG oder King Kong Kush. Zwei weitere Sorten gleichen Namens stammen von All Star Genetics und Big Buddha Seeds und beruhen auf anderen Elternsorten.
Ed Rosenthal Super Bud geht über Ed's PEHT auf afghanische, mexikanische, thailändische und afrikanische Herkünfte sowie Hindu Kush zurück, Chronic auf Northern Light, Skunk und AK47. Wie stark King Kong zur Indica neigt, beschreiben die Quellen nicht einheitlich: Teils gilt sie als indicalastige Hybride, teils ohne Gewichtung als Indica-Sativa-Kreuzung.
Dr. Underground hat die Sorte mehrfach weiterverwendet, etwa für Kong 47 aus einem Brutal Cut genannten Klon und AK47, für Godzilla Glue 4 mit Gorilla Glue 4 und für Auto King Kong mit einer nicht benannten Ruderalis.
Dr. Underground beschreibt Zitrone, Skunk und Weihrauch mit Anklängen an Fenosa Haze. Andere Sortenbeschreibungen ergänzen säuerliche, würzige und erdige Töne, im Geschmack Holz, Kiefer und Kräuter; als vorherrschende Terpene werden Caryophyllen, Myrcen und Limonen genannt. Grow-Profile halten nach der Ernte haschartige, säuerliche Noten und einen Geruch nach Schweiß fest, im Geschmack Erde und Orangenblüte. Einzelne Konsumberichte erwähnen tropische Früchte oder Sandelholz, andere empfanden den Rauch als kratzig.
Schnell und kräftig, mit gehobener Stimmung: So beschreibt der Breeder den Effekt. Die Erfahrungsberichte fallen breiter aus. Genannt werden Entspannung, Euphorie, Albernheit, Konzentration und bisweilen ein Energieschub; andere schildern eine Schwere in Körper und Kopf bis zum Festsitzen auf dem Sofa, wieder andere spürten kaum etwas. An Nebenwirkungen tauchen trockener Mund, trockene Augen, Kopfschmerzen und Schwindel auf, vereinzelt Paranoia und Reizbarkeit.
Eine Sortenbeschreibung gibt für King Kong 17 % THC und 1 % CBG an.
Dr. Underground nennt für die nur feminisiert angebotene, photoperiodische Version 7 bis 8 Wochen Blüte, indoor 700 bis 900 g/m² und im Freiland rund 1 kg je Pflanze bei Ernte Ende September bis Anfang Oktober. Beim Schwierigkeitsgrad gehen die Einschätzungen auseinander: Eine Beschreibung stuft ihn als mittel ein und nennt gemäßigtes bis mediterranes Klima, eine andere sieht die Sorte wegen ihrer ausladenden Seitentriebe eher bei erfahrenen Growern.
In dokumentierten Indoor-Grows dauerte die Blüte 55, 57 und 60 Tage. Die Pflanzen wuchsen buschig mit vielen langen, kräftigen Seitentrieben, eine streckte sich nach Blütebeginn von etwa 35 auf rund 100 cm; ein Outdoor-Profil beschreibt Tannenform. Die getrockneten Blüten waren hart und kompakt bei wenig Blattanteil. Das Köpfen des Haupttriebs vertrugen die Pflanzen gut, von starkem Rückschnitt raten Grower ab. Berichtet werden hoher Nährstoffbedarf bei Toleranz gegenüber Fehldüngung und Unempfindlichkeit gegen Temperaturschwankungen. Ein Hydro-Grow lief mit pH 5,5 bis 6,2 und einem EC von höchstens 1,0 im Wachstum und 1,8 in der Blüte.
Ein Grower unterschied einen indicaartigen Phänotyp mit dichten Blüten von einem sativaartigen mit dünneren Blättern und lockereren Blüten. Schimmel blieb in mehreren Profilen aus; in einem Erstanbau trat umweltbedingt leichte Knospenfäule auf, die Einzelpflanze brachte dort etwa 80 g. Käuferbewertungen heben Keimrate und Wuchskraft hervor, einige melden aber schwache Wurzeln und Erträge unter den Herstellerangaben.
All Star Genetics schreibt den Namen King-Kong und meint eine überwiegend sativabetonte Sorte. Den Klon Red Congolese bekam der Breeder nach eigener Schilderung über Bekannte in Amsterdam; weil NL5 Haze zu dessen Größe und Wuchskraft passte, kreuzte er beide. Angegeben sind 11 bis 13 Wochen Blüte und ein Duft nach Sandelholz mit Lakritz. 2011 erreichte diese Sorte beim Highlife Cup Platz 2 in der Kategorie Hydro-Haze und beim Spannabis Champions Cup Platz 3 in der Kategorie Hydro.
Big Buddha Seeds verbindet Gorilla Glue mit einer Kreuzung aus Cheese und revertierter White Widow. Der Breeder gibt 75 % Indica, 8 bis 11 Wochen Blüte, indoor 200 bis 450 g/m² und 100 bis 150 cm Höhe an, outdoor Ernte Ende Oktober. Beschrieben werden Kiefer, Zitrone und Gewürz, je nach Phänotyp mit käsiger Note. Beim Highlife Cup 2018 belegte eine King Kong in der Kategorie Bio Platz 3, ein Ergebnis, das dieser Version zugeschrieben wird. Eine weitere Sortenbeschreibung vermengt die Linien und führt King Kong als Kreuzung aus Buddha Cheese und White Widow.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Ein Indoor-Grow: Streckung nach Blütebeginn von etwa 35 auf rund 100 cm.
Grow-Profile berichten Toleranz gegenüber Temperaturschwankungen sowie niedrigen und hohen Temperaturen.
Viele lange, kräftige Seitentriebe; ein Outdoor-Profil beschreibt Tannenform; getrocknete Blüten hart und kompakt mit wenig Blattanteil (Bud-Blatt-Verhältnis laut Grow-Profilen sehr gut).
Köpfen des Haupttriebs gut vertragen; von starkem Rückschnitt wird abgeraten.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Red Congolese (Klon) × NL5 Haze, überwiegend sativabetont; Aroma laut Breeder Sandelholz mit Lakritz.
Gorilla Glue × (Cheese × White Widow revertiert), 75 % Indica laut Breeder; Ernte outdoor Ende Oktober.
Am besten dokumentierte Fassung (Ed Rosenthal Super Bud × revertierte Chronic); welche der namensgleichen Sorten zuerst erschien, ist nicht belegt.
Grow-Profile beschreiben buschigen, kräftigen Wuchs mit vielen langen Seitentrieben, harte und kompakte Blüten sowie gute Verträglichkeit des Köpfens; Konsumberichte nennen überwiegend Entspannung und gehobene Stimmung.
Wirkung reicht in Berichten von aktivierend und konzentriert bis schwer und sedierend, einzelne spürten kaum etwas; ein Grower unterschied 2 Phänotypen; ein Erstanbau hatte umweltbedingt leichte Knospenfäule; Käuferbewertungen melden teils schwache Wurzeln und Erträge unter den Herstellerangaben.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen