Für Skittlez Mintz ist kein Züchter dokumentiert, und beim zweiten Elternteil weichen die Sortenbeschreibungen voneinander ab. Gemeinsam ist allen Angaben Zkittlez als fruchtige Seite der Kreuzung; die Minznoten werden je nach Quelle Kush Mints, Animal Mints oder einer Thin-Mint-Linie der Girl Scout Cookies zugeschrieben. Samen aus Zkittlez und Kush Mints bieten mehrere Breeder an, allerdings unter anderen Namen.
Genetik und Herkunft:
Zwei Sortenbeschreibungen nennen Zkittlez und Kush Mints als Eltern und ordnen die Sorte als ausgeglichene Hybride mit je 50 % Indica- und Sativa-Anteil ein. Eine dritte setzt an die Stelle von Kush Mints die Thin-Mint-Variante der Girl Scout Cookies. Ein Leitfaden zur Schreibweise Zkittlez Mintz führt gängige Stecklinge auf eine Verbindung von Zkittlez mit Animal Mints zurück, lässt Kush Mints als Alternative gelten und datiert das Aufkommen solcher Kreuzungen auf 2021 und 2022. Eine weitere Beschreibung dieser Schreibweise sieht die Sorte mit etwa 70 % Indica klar auf der Indica-Seite.
Besser dokumentiert sind die Elternlinien. Zkittlez entstand aus Grape Ape und Grapefruit mit einem nicht offengelegten dritten Partner und wird 3rd Gen Family und Terp Hogz zugeschrieben. Kush Mints ist eine Selektion von Seed Junky Genetics aus Animal Mints und Bubba Kush, die nur als Steckling weitergegeben wird.
Versionen verschiedener Breeder:
Keine der folgenden Samenlinien wird unter der Schreibweise Skittlez Mintz angeboten, alle beruhen auf Zkittlez und Kush Mints. Seed Junky Genetics führt reguläre Samen als Zkittlez x Kush Mints #11. Händlerangaben zufolge liegt der Indica-Anteil bei 60 %, die Blüte in Innenräumen dauert 9 Wochen, der Ertrag unter Kunstlicht wird mit 600 g/m² angegeben, die Ernte im Freiland mit Mitte bis Ende Oktober. Eine Kreuzung aus The Original Z und Kush Mints unter dem Namen Zee Mints wird ebenfalls Seed Junky zugeschrieben.
Crop King Seeds vertreibt feminisierte Samen als Zkittlez Mints, nennt 8 bis 9 Wochen Blüte, 23 % THC und 0,22 bis 0,38 % CBD und beschreibt die Pflanzen als widerstandsfähig gegen Schädlinge. Ripper Seeds bezeichnet die eigene feminisierte Kreuzung als KmintZ, gibt 60 bis 70 Tage Blüte und Ernte im Oktober an und hebt Resistenz gegen Schimmel und Schädlinge hervor.
Aroma und Geschmack:
Die Beschreibungen verbinden süße Fruchtnoten mit Minze. Aufgezählt werden Zitrus und Zitrone, ein säuerlicher Ton, Beeren und Blaubeere, dazu ein würziger Mentholeinschlag mit pfeffrigen Kräuternoten. In Erfahrungsberichten ist von süßlichem Mentholduft beim Rauchen und einem würzig-minzigen Geschmack die Rede; ein Bericht beobachtete, dass sich das Aroma mit der Konsumform verändert.
Beim Terpenprofil widersprechen sich die Sortenbeschreibungen. Eine führt Caryophyllen als dominantes Terpen vor Limonen und Linalool, eine andere setzt Myrcen an die Spitze, gefolgt von Caryophyllen und Linalool.
Wirkung:
Berichte schildern einen schnellen, kräftigen Wirkungseintritt, einer spricht von mehrstündiger Wirkung. Wiederkehrend genannt werden Albernheit, Gesprächigkeit, gute Laune und Euphorie, außerdem Hunger und ein Kribbeln im Körper. Ob die Sorte eher anregt oder beruhigt, sehen die Berichte unterschiedlich: Manche beschreiben Energie, Kreativität und Konzentration, andere Entspannung und eine friedliche Grundstimmung, eine Sortenbeschreibung auch Schläfrigkeit. Ein Bericht hält die Sorte wegen ihrer Stärke für ungeeignet für Unerfahrene.
Als Nebenwirkungen werden trockener Mund und trockene Augen genannt, eine Sortenbeschreibung führt außerdem Paranoia auf.
THC-Gehalt:
Die THC-Angaben in Sortenbeschreibungen reichen von 15 bis 32 %. Dazwischen liegen Spannen von 17 bis 23 % sowie, unter der Schreibweise Zkittlez Mintz, von 22 bis 28 %.
Anbau:
Die Blütezeit wird mit 55 bis 63 Tagen angegeben, in anderen Beschreibungen mit 60 bis 70 Tagen; als Standort werden Innenraum und Freiland genannt. Leitfäden unter der Schreibweise Zkittlez Mintz beschreiben einen indicabetonten Aufbau mit breiten Fächerblättern, kurzen Internodien und dichten Blüten mit hohem Kelch-Blatt-Verhältnis. Einer davon nennt eine Streckung um das 1,5- bis 2-Fache nach der Umstellung auf Blüte. Empfohlen werden frühes Topping und LST, ein Leitfaden setzt zusätzlich auf SCROG.
Getrocknet erscheinen die Blüten in Beschreibungen olivgrün mit orangefarbenen Härchen und bläulich-weißen Trichomen, in Erfahrungsberichten als dicht und klebrig.