- Blüte
- 63–67 Tage
- Ertrag indoor
- 200–280 g/m²
Gold Line; Wedding Cake × Gelato 45; Breeder empfiehlt Toppen für seitlichen Wuchs, leicht zu klonen.
auch bekannt als Tiramisu Cookies
Tiramisu ist eine feminisierte Kreuzung aus Wedding Cake und Gelato 45 von The Cali Connection, deren Geschmack mit Vanille, Schokolade und Kaffee beschrieben wird.
Auf das Toppen setzt The Cali Connection bei Tiramisu: Der Breeder rät, die Pflanze zu kappen und so seitlich auszubauen, und hebt hervor, dass sie sich leicht klonen lässt. Die feminisierte Kreuzung aus Wedding Cake und Gelato 45 gehört zur Gold Line der Seedbank aus Los Angeles und blüht nach Angaben des Breeders 63 bis 67 Tage.
Den Ertrag unter Kunstlicht beziffert The Cali Connection auf 200 bis 280 g/m². Mehrere Sortenbeschreibungen stufen den Anbau als einfach ein, eine als mittelschwer; als geeignete Standorte gelten Innenraum und Freiland. Neben dem Toppen werden dort LST und SCROG als Trainingsmethoden genannt.
Käufer, die Tiramisu aus Samen gezogen haben, berichten von Pflanzen, die nach dem Toppen stark verbuschen und sich gegenüber Schimmel unempfindlich zeigten. Einheitlich fiel die Nachkommenschaft dabei nicht aus: Genannt werden mehrere Phänotypen, darunter rosa bis violett gefärbte Pflanzen und eine Variante mit käsigem Geruch. Violette Töne beschreiben auch andere Quellen, am Laub gegen Ende der Blüte und als fliederfarbene Einsprengsel in den Buds. Diese gelten als dicht und reich mit Trichomen besetzt.
Wedding Cake und Gelato 45 als Eltern nennen sowohl der Breeder als auch die gängigen Sortenbeschreibungen; eine einzelne führt statt Gelato 45 einen unbekannten Hybriden. Teils läuft die Sorte auch unter dem Namen Tiramisu Cookies. Wie stark Indica oder Sativa überwiegt, ist nicht geklärt: The Cali Connection nennt kein Verhältnis, eine Beschreibung ordnet Tiramisu als sativalastig ein und kennzeichnet sie zugleich als Indica, eine andere setzt 70 % Indica an.
Als Elternteil taucht Tiramisu in mindestens 2 weiteren Sorten auf. The Cali Connection kreuzte für Strawberry Tiramisu eine Strawberry OG mit einer reversierten Tiramisu, Paul N Chuck Seeds verband die Sorte für Mocha Bean mit Chocolate Thai.
Original Sensible Seeds führt eine eigene feminisierte Tiramisu und nennt als Eltern ebenfalls Wedding Cake und Gelato 45; in einer Sortenübersicht erscheint diese Version dagegen als Kreuzung zweier Tiramisu-Pflanzen. Der Breeder gibt 70 % Indica an, 65 bis 70 Tage Blüte, 600 g/m² unter Kunstlicht und 850 g je Pflanze im Freien, dazu 100 bis 150 cm Höhe drinnen und 120 bis 200 cm draußen. Den THC-Gehalt seiner Version beziffert er auf mehr als 28 %.
Mit dem Original teilt die Tiramisu von Black Farm Genetix nur den Namen, sie geht auf L.A. Kush und Acai Cake zurück. Für diese ebenfalls nur feminisiert geführte Sorte nennt der Breeder 8 bis 10 Wochen Blüte, eine Ernte im Freien Anfang Oktober und 18 bis 24 % THC.
Vanille und Schokolade stehen in der Geschmacksbeschreibung von The Cali Connection vorn, dazu kommen cremiges Haschisch und eine Butternote. Kaffee taucht in mehreren Sortenbeschreibungen und Erfahrungsberichten auf, daneben Beeren, tropische Früchte und eine süße Note. Eine ausführliche Rezension fand im Geschmack Nuss und herbe Schokolade, die zum Ende ins Säuerliche kippen und Dieselnoten hinterlassen; im Geruch dominierten dort Erde, Gewürze und Haschisch über einem süßlichen Grund. Original Sensible Seeds beschreibt die eigene Version mit Kirsche, Pflaume und Aprikose vor Karamell und Kaffee.
Als vorherrschendes Terpen nennen Sortenbeschreibungen β-Caryophyllen; dahinter folgen je nach Quelle Limonen und Humulen oder Myrcen und Limonen. Auch Original Sensible Seeds stellt Caryophyllen an die Spitze, vor Humulen und Limonen.
Erfahrungsberichte schildern Tiramisu eher anregend als dämpfend. Genannt werden gehobene Stimmung, Euphorie, Gesprächigkeit, Kreativität und Konzentration, daneben auch Albernheit, Entspannung oder Schläfrigkeit. Eine ausführliche Rezension beschreibt einen klaren, zerebralen Beginn, dem über Stunden eine leichte körperliche Lockerung folgt. Ein Bericht hält die Wirkung dagegen für schwach und nach kurzer Zeit verflogen. An Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit, trockene Augen, Kopfschmerzen, Schwindel und leichte Nervosität erwähnt.
Eine Sortenbeschreibung führt Tiramisu mit 15 % THC und 1 % CBG. Eine Rezension von 2020 nennt für die besprochene Charge rund 24 % THC, ohne dass ein überprüfbarer Laborbeleg vorlag.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Getoppte Pflanzen verbuschen laut Käuferberichten stark; mehrere Phänotypen aus Samen, darunter einer mit käsigem Geruch.
Toppen empfiehlt der Breeder für seitlichen Wuchs; LST und SCROG nennen andere Sortenbeschreibungen.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Gold Line; Wedding Cake × Gelato 45; Breeder empfiehlt Toppen für seitlichen Wuchs, leicht zu klonen.
L.A. Kush × Acai Cake; überwiegend Indica; Ernte im Freien Anfang Oktober.
Breeder-Beschreibung: Wedding Cake × Gelato #45, 70 % Indica / 30 % Sativa, THC „in excess of 28%“; der Eintrag der Cali-Connection-Version in derselben Sortenübersicht führt diese Version als Tiramisu × Tiramisu. Höhe- und Ertragswerte laut Breeder-Angaben in der Sortenübersicht.
Wirkung eher anregend als dämpfend: gehobene Stimmung, Euphorie, Gesprächigkeit, Kreativität, Konzentration; Kaffee als wiederkehrende Geschmacksnote; im Anbau unkompliziert, buschig nach dem Toppen, unempfindlich gegen Schimmel.
Einzelne Berichte nennen Albernheit, Entspannung oder Schläfrigkeit; ein Bericht empfand die Wirkung als schwach und kurz; Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Nervosität; mehrere Phänotypen aus Samen.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen