- Blüte
- 55–60 Tage
- Ertrag indoor
- 550 g/m²
- Ertrag outdoor
- 700 g/Pflanze
- Höhe indoor
- bis 100 cm
- THC
- 24 %
Elternlinien laut Breeder geheim, Anteil Sweet Skunk; nur feminisierte Samen.
Wappa ist eine indicabetonte Hybride von Paradise Seeds aus Amsterdam mit Sweet-Skunk-Erbe, geheim gehaltenen Elternlinien und süßem, fruchtigem Aroma.
Nach Erdbeere und Kirsche über einem Skunk-Unterton riecht Wappa laut ihrem Breeder Paradise Seeds aus Amsterdam. Gründer Luc Krol hat die Elternlinien der indicabetonten Hybride nie vollständig offengelegt; bekannt ist lediglich ein Anteil Sweet Skunk.
Andere Sortenbeschreibungen ergänzen Zitrus mit Limette und Zitrone sowie einen leichten Dieselton, im Geschmack eine süße, bonbonartige Frucht, der beim Ausatmen Kiefer und Diesel folgen. In Grow-Berichten werden für die getrockneten Blüten Limette, Flieder und warme Milch genannt, beim Geschmack Fenchel, Flieder und Nektar. Mehrere Erfahrungsberichte von Konsumenten heben eine Teenote hervor, die teils an grünen Tee oder Matcha erinnert, begleitet von Honig.
Paradise Seeds entstand Mitte der 1990er Jahre. Für Wappa gibt der Breeder 60 % Indica und 40 % Sativa an. Ein französischer Pressebericht spricht von einem vergleichsweise milden Skunk als Ausgangsmaterial und führt den Namen auf einen Ausruf zurück, mit dem ein früher Mitarbeiter, inzwischen Leiter des Lagers, seine Kollegen antreibt. Beim Erscheinungsjahr widersprechen sich die Angaben: Ein Rückblick aus dem Hause Paradise Seeds ordnet die Sorte dem Ende der 1990er Jahre zu, derselbe Pressebericht nennt 2006, ein weiterer Artikel die späten 2000er Jahre.
Ein australischer Anbieter medizinischer Blüten führt für seine Wappa abweichend Sensi Star x Delahaze als Abstammung. Paradise Seeds nutzt die Sorte selbst als Elternteil, etwa für Caramba (Wappa x Gelato 33), Tangerine Sorbet (Wappa x Thin Mint GSC) und die autoflowernde Auto Wappa. Beim Wettbewerb Copa de Canarias 2011 kam Wappa auf den 3. Platz; Händlerangaben nennen außerdem einen 1. Platz beim Cannabis Champs Cup 2014 in Toronto.
Paradise Seeds beschreibt eine kräftige, dabei aufhellende Wirkung, die Körper und Kopf entspannt. Erfahrungsberichte bestätigen die Entspannung, einige erwähnen zusätzlich Kreativität oder eine anfangs heitere, leicht euphorische Phase. Uneinig sind sie bei der Müdigkeit: Manche Konsumenten fühlen sich kaum ermüdet, andere berichten von schweren Lidern. Als Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit, Schwindel und gerötete Augen genannt, in einem Bericht innere Unruhe bei wiederholtem Konsum.
Paradise Seeds nennt für Wappa 24 % THC, für Auto Wappa 18 %. Eine andere Sortenbeschreibung gibt für Wappa 18 bis 19 % an.
Öffentlich einsehbar ist eine 2023 veröffentlichte Einzelmessung an als THCA-Blüten verkauften Hanfblüten, deren Labor nicht genannt wird: 21,08 % THCA, 0,24 % Delta-9-THC und 0,08 % CBG. Der Gesamtterpengehalt lag bei 2,67 %, angeführt von Caryophyllen vor Myrcen, Humulen, Limonen und Linalool. Paradise Seeds selbst nennt Myrcen, Caryophyllen und Linalool als vorherrschende Terpene.
Die Blütezeit gibt Paradise Seeds mit 55 bis 60 Tagen an, den Ertrag mit 550 g/m² indoor und 700 g pro Pflanze im Freiland; indoor bleiben die Pflanzen laut Breeder unter 100 cm. Als Samentyp nennt der Breeder für Wappa ausschließlich feminisierte Samen. Er beschreibt die Sorte als geeignet für gemäßigtes Klima und nördliche Breiten in Europa und Nordamerika, Sortenbeschreibungen datieren die Freilandernte auf Anfang Oktober. Breeder und weitere Beschreibungen heben ein hohes Verhältnis von Kelchen zu Blättern hervor, ein Artikel schildert breiten, niedrigen Wuchs mit dichten Blüten an waagrechten Seitentrieben.
Für Auto Wappa nennt Paradise Seeds 60 bis 65 Tage von der Keimung bis zur Ernte indoor und 70 Tage im Freiland, dazu 400 g/m² indoor und 75 g pro Pflanze outdoor. Dieselbe Seite gibt zugleich eine Blütezeit von 8 bis 9 Wochen indoor an, was sich mit der Gesamtdauer nicht vereinbaren lässt.
Grow-Berichte schildern Wappa übereinstimmend als anspruchslos und einsteigertauglich. Die zahlreichen Seitentriebe tragen eigene kräftige Blüten, die getrocknet hart und kompakt ausfallen. Mehrere Grower stützten die Pflanzen in der Blüte mit Netzen oder Stäben, 2 berichten von guter Reaktion auf Topping, einer hält die Sorte für SCROG geeignet. Die dokumentierten Indoor-Grows kamen auf 60 Tage Blüte, ein Grower erntete 75 bis 82 g getrocknete Blüten pro 11-Liter-Topf.
Beim Wuchs gehen die Berichte auseinander. Ein Grower beschreibt eine buschige Pflanze mit kaum Streckung, andere sahen tannenförmigen, eher sativaartigen Wuchs; in 2 Grows wuchsen die Pflanzen in der Blüte von 32 auf 105 cm beziehungsweise von 15 auf 100 cm. Sortenbeschreibungen führen 3 bekannte Phänotypen zwischen kompaktem Indica- und gestrecktem Sativa-Typ an. Auch bei Schimmel und Düngerbedarf widersprechen sich die Erfahrungen: Einige Grower beobachteten keine Anfälligkeit, andere raten wegen der dichten Blüten zu guter Luftbewegung.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Sortenbeschreibung nennt geringe Streckung; Grow-Berichte dokumentieren 32 auf 105 cm bzw. 15 auf 100 cm, siehe community.reported_values.
Laut Breeder geeignet für gemäßigtes Klima und nördliche Breiten in Europa und Nordamerika.
Breiter, niedriger Wuchs mit dichten Blüten an waagrechten Seitentrieben laut Artikel; hohes Kelch-Blatt-Verhältnis laut Breeder und Sortenbeschreibungen. Grow-Berichte uneinig: teils buschig mit kaum Streckung, teils tannenförmig und sativaartig. Sortenbeschreibung nennt 3 Phänotypen zwischen kompaktem Indica- und gestrecktem Sativa-Typ. Getrocknete Blüten hart und kompakt.
2 Grow-Berichte mit guter Reaktion auf Topping, 1 Bericht hält SCROG für geeignet; Stützen mit Netzen oder Stäben in 3 Berichten und laut Pressebericht.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Elternlinien laut Breeder geheim, Anteil Sweet Skunk; nur feminisierte Samen.
Wappa x Ruderalis. Laut Breeder 60 bis 65 Tage von der Keimung bis zur Ernte indoor und 70 Tage outdoor; dieselbe Seite nennt zugleich 8 bis 9 Wochen Blüte indoor, ein innerer Widerspruch.
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Grow-Berichte: anspruchslos und einsteigertauglich, viele Seitentriebe mit kräftigen Blüten, getrocknet harte, kompakte Blüten, Stützen in der Blüte nötig, Blüte indoor um 60 Tage. Konsumberichte: körperliche und gedankliche Entspannung, teils Kreativität; Teenote im Aroma.
Wuchs (buschig mit kaum Streckung gegenüber tannenförmig und sativaartig mit starker Streckung), Schimmelanfälligkeit (teils keine, teils Anfälligkeit wegen dichter Blüten), Düngerbedarf (hoch gegenüber gering), Müdigkeit (kaum ermüdend gegenüber schweren Lidern).
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen