Cherry Pie x Harle-Tsu, CBD-reich, THC:CBD annähernd 1:1; laut Breeder die erste Sorte der Blossom-Serie. Freilandanbau (Sonnenlicht) auf der Farm in Takilma, Oregon (Quelle s8). Ob diese Linie zeitlich vor den anderen Versionen entstand, ist nicht belegt; als »original« geführt, weil sie die am besten dokumentierte ist. Chargenwerte (6,03 % THC/6,34 % CBD und 10,04 % THC/9,19 % CBD) stehen in lab_results[].
Cherry Blossom
Cherry Blossom bezeichnet mehrere Kreuzungen; am besten belegt ist die CBD-reiche Linie aus Cherry Pie und Harle-Tsu von East Fork Cultivars aus Oregon.
Mindestens 3 Kreuzungen mit unterschiedlichem Stammbaum teilen sich den Namen Cherry Blossom: eine THC-betonte Samenlinie von Source Genetics und 2 CBD-reiche Pflanzen, von denen eine aus Cherry Pie und Harle-Tsu hervorging. Diese Version von East Fork Cultivars aus dem Süden Oregons ist am besten dokumentiert. Sie enthält THC und CBD in annähernd gleichen Anteilen und eröffnete nach Angaben des Breeders dessen Blossom-Serie.
Genetik und Herkunft:
East Fork Cultivars baut auf einer Farm in Takilma im Illinois River Valley an und zählt Cherry Blossom zu den etablierten Sorten des Betriebs. Als Elternsorten nennt der Breeder Cherry Pie und Harle-Tsu. Andere Sortenbeschreibungen ordnen die Pflanze als Indica ein.
Versionen verschiedener Breeder:
Mit der Oregon-Version teilt die Linie von Source Genetics nur Cherry Pie. Ihr Stammbaum lautet (Cherry Pie x PSA) x (Pure Thai x Face Off #4), wobei PSA für Pre-Soviet Afghani steht. Samen sind ausschließlich in regulärer Form dokumentiert. Ein Samenhändler führt die Face-Off-Linie als Face Off OG #4, gibt das Verhältnis von Indica zu Sativa mit 25 zu 75 an und nennt 18 bis 22 % THC.
Aus Cherry Wine und Berry Blossom entstand eine CBD-reiche Hanfversion, deren Breeder nicht belegt ist. Ein kanadischer Produzent, der sie im Freiland in Südontario kultiviert, gibt 15 bis 21 % CBD bei 0 bis 1 % THC an. Ungeklärt ist die Genetik einer indicabetonten Cherry Blossom mit 70 % Indica-Anteil, die vor allem in Oregon und Washington gehandelt worden sein soll.
Anbau:
Für die Linie von Source Genetics gibt der Breeder eine Blütezeit von 8 bis 11 Wochen an, der Samenhändler dagegen 60 bis 70 Tage. Kultivieren lässt sie sich drinnen wie draußen. Der Händler rät zu Low Stress Training, damit mehr Licht in den großen Wuchs gelangt, und stuft den Ertrag als mittel ein.
Die Hanfversion bleibt nach anderen Sortenbeschreibungen niedrig und kompakt. Unter Kunstlicht blüht sie 56 bis 63 Tage, im Freiland ist sie zwischen Ende September und Anfang Oktober reif. Dieselben Beschreibungen halten sie für robust gegen Krankheiten und Schädlinge, sehen warmes und trockenes Klima als günstig an und sprechen unter guten Bedingungen von hohen Erträgen. Für die indicabetonte Linie werden 56 bis 77 Tage Blüte, eine Freilandernte von Ende September bis Ende Oktober, buschiger Wuchs und mittlere Erträge genannt. East Fork Cultivars zieht die eigene Version unter Sonnenlicht auf der Farm in Oregon.
Aroma und Geschmack:
Im Rauch beschreibt East Fork Cultivars einen süßen Unterton, der an Kirschbonbons denken lässt, im Geruch Holz, Erde und Kirsche. Andere Sortenbeschreibungen erwähnen Beere, Rose und Minze. Für die Hanfversion schildert der kanadische Produzent vordergründige Beerennoten, begleitet von Blütenduft nach Gardenie, Apfel und Zitrusblüten; eine andere Charge derselben Kreuzung roch nach einer Händlerbeschreibung vor allem nach Kiefer, mit leichten Anklängen von Zitrus und Blüten.
THC- und CBD-Gehalt:
East Fork Cultivars hat für einzelne Chargen der eigenen Version 6,03 % THC und 6,34 % CBD sowie 10,04 % THC und 9,19 % CBD veröffentlicht, ohne das Labor zu nennen. Die Werte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp. In anderen Sortenbeschreibungen werden für beide Cannabinoide jeweils 9 bis 11 % angesetzt.
Laborwerte:
Den Gesamtterpengehalt gibt der Breeder mit 2,50 % für die eine und 2,74 % für die andere Charge an, als wichtigste Terpene nennt er Caryophyllen, Myrcen und Pinen. Andere Beschreibungen fügen Limonen und Terpinolen hinzu. Für eine Charge der Hanfversion liegt eine Einzelmessung ohne Angabe des Labors vor: 0,265 % Delta-9-THC und 0,173 % THCA, dazu Myrcen mit 0,48 % vor Caryophyllen mit 0,12 % und Alpha-Pinen mit 0,11 % bei insgesamt 0,94 % Terpenen.
Wirkung:
East Fork Cultivars beschreibt eine Wirkung, die Stimmung und Antrieb hebt. Andere Sortenbeschreibungen nennen gehobene Stimmung, Energie, Fröhlichkeit, Entspannung und Konzentration, als unerwünschte Wirkung Schwindel.
Erfahrungen aus der Community:
Welche Version die Verfasser von Erfahrungsberichten konsumiert haben, bleibt oft offen. Manche beziehen sich ausdrücklich auf CBD-dominante Blüten mit wenig THC, andere auf THC-haltige Vaporizer-Kartuschen. Entsprechend weit gehen die Schilderungen auseinander: Einige Konsumenten berichten von einem klaren, funktionalen Zustand mit guter Konzentration, andere von einem anregenden Beginn, der in ruhige, körperbetonte Entspannung übergeht und bis zu Müdigkeit oder Couch-Lock reichen kann. Mehrfach erwähnt werden Hunger und ein verändertes Zeitempfinden, vereinzelt eine anregende Wirkung auf die Lust.
In Berichten zur indicabetonten Linie ist von festen, hellgrünen Blüten mit reichlich Trichomen, einer sedierenden Wirkung und mildem Rauch die Rede. Einzelne Stimmen nennen einen Geschmack nach Traube oder einen stechenden Dieselgeruch; ein Konsument erhielt nach eigener Aussage einen schwachen Phänotyp mit kaum spürbarer Wirkung. In einem weiteren Bericht fielen violett gefärbte Blüten auf.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
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Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1CaryophyllenPfefferHerstellerangabe
- #2MyrcenKräuterHerstellerangabe
- #3PinenKieferHerstellerangabe
- #4LimonenZitrusfrucht
- #5TerpinoleenFruchtig
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Für die East-Fork-Version liegen keine Morphologiedaten vor; Angaben zu anderen Versionen stehen in same_name_versions[].note.
LST-Empfehlung eines Samenhändlers bezieht sich auf die Source-Genetics-Linie (s11), siehe same_name_versions[].
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- Cherry Pie × Harle-Tsu
- Herkunft
- Vereinigte Staaten, Takilma, Illinois River Valley, Südoregon
- Typ
- Indica
- Erhältlich als Samen
- Regulär
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
- Blüte
- 8–11 Wochen
Stammbaum (Cherry Pie x PSA) x (Pure Thai x Face Off #4); nur reguläre Samen, nie feminisiert; indoor und outdoor anbaubar. PSA = Pre-Soviet Afghani laut s9. Ein Samenhändler (s11) nennt abweichend 60 bis 70 Tage Blüte, Face Off OG #4, Indica/Sativa 25/75, 18 bis 22 % THC, Ertrag »moderate« und empfiehlt LST für den großen Wuchs.
Laborwerte
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Community
Die Berichte beziehen sich auf verschiedene Produkte (CBD-dominante Blüten, THC-haltige Vaporizer-Kartuschen) und sind keiner Version sicher zuzuordnen. Häufig beschrieben werden Entspannung und ein anfangs anregender, später ruhiger, körperbetonter Verlauf.
Einige Berichte schildern einen klaren, funktionalen Zustand mit Konzentration, andere eine sedierende Wirkung bis zu Müdigkeit oder Couch-Lock. Ein Bericht beschreibt einen schwachen Phänotyp mit kaum spürbarer Wirkung. Aromaangaben gehen auseinander (Traube, Diesel, Kirsche, Minze).
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