- Blüte
- 9 Wochen
- Ertrag indoor
- 400–500 g/m²
- Höhe indoor
- 120–140 cm
Purple Kush × Mazar I Sharif, reguläres und feminisiertes Saatgut; Höhenangabe ohne Unterscheidung nach indoor und outdoor, hier unter indoor eingetragen.
auch bekannt als Darkstar, DarkStar
Dark Star ist eine Indica von T.H.Seeds aus Purple Kush und der afghanischen Mazar-I-Sharif, beschrieben mit sehr dichten Blüten und schwer sedierender Wirkung.
Zwei Indica-Linien stecken in Dark Star: Purple Kush und eine afghanische Indica namens Mazar-I-Sharif. Gekreuzt hat sie T.H.Seeds, der den Namen zusammengeschrieben als DarkStar führt und das Ergebnis als Indica einordnet. Im Vordergrund der Beschreibung stehen sehr dichte Blüten, und mehrere spätere Kreuzungen verwenden die Sorte als Elternteil.
Die Abstammung aus Purple Kush und Mazar I Sharif nennen T.H.Seeds und andere Sortenbeschreibungen übereinstimmend; dort ist zusätzlich vermerkt, dass die Sorte zuerst in Innenräumen gezüchtet wurde. Der Breeder führt sie als reguläres und als feminisiertes Saatgut.
Laut der Preisliste von T.H.Seeds belegte Dark Star 2012 beim Expo Grow Cup den 3. Platz in der Indica-Kategorie. 2016 gewann ein Eiswasser-Extrakt aus dieser Sorte beim ACMF Cup in Spanien die Kategorie Ice-o-Lator; eingereicht hatte ihn ein Extrakthersteller, nicht der Breeder.
Als Elternteil taucht Dark Star unter anderem in Black Star, Dawg Star und Double Affie auf, außerdem in einer Kreuzung mit AK-49 und in einer Autoflower-Version von Blim Burn Seeds.
T.H.Seeds beschreibt den Geschmack als süß, skunkig und nach Kiefer. Grower ergänzen beim Geruch Minze, Gewürznelke und Tabak, im Rauch Kaffee, Tabak und Sandelholz. Andere Sortenbeschreibungen setzen Salbei, Erde und Holz in den Vordergrund und nennen den Geruch der Blüten säuerlich. In Konsumentenberichten kehren erdige Kiefernnoten wieder, vereinzelt auch Kaffee, Zitrus, Kampfer oder ein an Nelken und Räucherwerk erinnernder Ton. Ein Fachartikel von 2020 beschreibt den Duft einer medizinischen Blüte dieser Sorte als fruchtig mit säuerlichem, an Sandelholz erinnerndem Unterton.
Als dominante Terpene werden Caryophyllen, Limonen und Myrcen genannt. Für die in Kanada vertriebene Variante berichtet derselbe Fachartikel hohe Anteile an Myrcen, Pinen, Beta-Caryophyllen und Limonen, ohne Messwerte anzugeben.
Der Breeder ordnet Dark Star eine entspannende, schläfrig machende Wirkung mit gehobener Stimmung zu; andere Sortenbeschreibungen fassen sie als schläfrig, entspannt und kribbelnd zusammen. Den Kern der Konsumentenberichte bildet ein schwerer Körpereffekt, der in Müdigkeit übergeht. Manche schildern starkes Festsitzen auf dem Sofa und Probleme mit dem Gleichgewicht.
Nicht alle erleben die Sorte so. Einzelne Berichte beschreiben sie als klar im Kopf, kreativ oder sogar anregend und halten sie für den Tag geeignet. An Begleiterscheinungen werden trockener Mund und trockene Augen genannt, dazu Schwindel und Paranoia; ein Konsument berichtet von Panikgefühlen.
Andere Sortenbeschreibungen geben 20 % THC und 1 % CBG an. Für eine medizinische Blüte dieser Sorte aus kanadischem Anbau nennt der Fachartikel von 2020 ebenfalls 20 % THC und weniger als 1 % CBD. Dabei handelt es sich um den deklarierten Wirkstoffgehalt, nicht um ein veröffentlichtes Analysezertifikat.
T.H.Seeds gibt 9 Wochen Blüte, eine Wuchshöhe von 120 bis 140 cm und einen Ertrag von 400 bis 500 g/m² an. Das hohe Kelch-Blatt-Verhältnis halte den Aufwand beim Trimmen gering. Als geeignet gilt die Sorte für den Anbau indoor, outdoor und im Gewächshaus.
Grow-Berichte zeichnen buschige, stabile Pflanzen mit tannenartiger Silhouette und vielen kräftigen Seitentrieben. In der 4. und 5. Blütewoche strecken sie sich deutlich, getrocknet sind die Blüten hart und kompakt. Eine Zusammenstellung von Indoor-Berichten kommt auf 68 Tage Blüte, einen sehr hohen Ertrag und keine Anfälligkeit für Schimmel. Beim Nährstoffbedarf gehen die Erfahrungen auseinander: Ein Bericht beschreibt die Pflanze als starke Zehrerin, die Zusammenstellung dagegen als genügsam und tolerant gegenüber Über- und Unterdüngung.
Der Breeder stellt den Anbau als unkompliziert dar. Eine andere Sortenbeschreibung hält dagegen die langsame Blüte für eine Hürde, und ein Grower fand die Sorte etwas schwierig. In einzelnen Berichten über die fertigen Blüten ist von lila bis rötlicher Färbung die Rede.
Blim Burn Seeds hat DarkStar mit einer nicht näher bezeichneten Ruderalis gekreuzt und führt das Ergebnis als Dark Star Auto, ausschließlich feminisiert. Laut Blim Burn Seeds dauert ein Durchgang von der Keimung bis zur Ernte 8 bis 10 Wochen; angegeben sind 350 bis 450 g/m² indoor, 100 bis 200 g pro Pflanze im Freiland und 18 bis 22 % THC. Für das photoperiodische Original nennt T.H.Seeds 9 Wochen Blüte und 400 bis 500 g/m², aber keinen THC-Wert.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Deutliche Streckung in der 4. und 5. Blütewoche laut Grow-Berichten; kein belastbarer Faktor.
Buschig, stabil, tannenartige Silhouette, sehr viele kräftige Seitentriebe (Grow-Berichte); hohes Kelch-Blatt-Verhältnis laut T.H.Seeds; getrocknete Blüten hart und kompakt; medizinische Blüte dunkelgrün mit bläulichem Schimmer (Fachartikel 2020).
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Purple Kush × Mazar I Sharif, reguläres und feminisiertes Saatgut; Höhenangabe ohne Unterscheidung nach indoor und outdoor, hier unter indoor eingetragen.
Kreuzung aus DarkStar (T.H.Seeds) und einer nicht näher bezeichneten Ruderalis; nur feminisiert; 8 bis 10 Wochen von der Keimung bis zur Ernte.
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Schwerer Körpereffekt mit Entspannung, der in Schläfrigkeit übergeht; dichte, harzreiche Blüten; erdige und kieferartige Noten; trockener Mund und trockene Augen als Begleiterscheinungen.
Ein Teil der Berichte beschreibt die Wirkung als klar, kreativ oder anregend und für den Tag geeignet; einzelne Berichte nennen Paranoia oder Panikgefühle. Beim Nährstoffbedarf widersprechen sich Grow-Berichte (starke Zehrerin gegenüber genügsam); ein Grower fand den Anbau etwas schwierig.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen