Green Kush
auch bekannt als Green Kush #2
Green Kush wird überwiegend als Kreuzung aus Green Crack und Purple Kush geführt; Konsumenten beschreiben die Wirkung teils als anregend, teils als stark ermüdend.
Konsumenten, die Green Kush probiert haben, schildern zwei recht gegensätzliche Wirkungsbilder. Ein Teil berichtet von Wachheit, Konzentration und gehobener Stimmung, andere wurden nach eigener Darstellung so müde, dass sie einschliefen. Geführt wird die Sorte überwiegend als Kreuzung aus Green Crack und Purple Kush, einen Breeder nennt keine der Beschreibungen.
Genetik und Herkunft:
Green Crack wird in allen Angaben als Elternteil genannt, beim zweiten Elternteil gibt es eine Abweichung. Neben Purple Kush führt eine Sortenbeschreibung auch OG Kush als möglichen Kreuzungspartner an, und ein älterer Erfahrungsbericht bezeichnet die Sorte ebenfalls als Green Crack mal OG Kush. Dieselbe Beschreibung spricht von unbekannten Züchtern und listet Green Kush #2 als weiteren Namen.
Auch bei der Einordnung zwischen Indica und Sativa fehlt eine einheitliche Linie. Eine Beschreibung stuft Green Kush als Indica ein und spricht zugleich von einer leicht indicabetonten Pflanze, eine andere nennt 60 % Indica und 40 % Sativa, eine dritte ein Verhältnis von 50 zu 50.
Wirkung:
Sortenbeschreibungen skizzieren einen Verlauf in 2 Stufen: zunächst ein anregender, kopfbetonter Effekt, anschließend ein schweres Körpergefühl. In den Berichten von Konsumenten tauchen beide Komponenten auf, teils aber nur eine davon. Auf der einen Seite stehen Euphorie, gute Laune, Konzentration, Kreativität und Gesprächigkeit. Auf der anderen beschreiben Konsumenten Entspannung, Schwere in den Muskeln und deutliche Schläfrigkeit. Mehrere Berichte schildern einen verzögerten Eintritt, bei dem sich die Körperwirkung erst nach einiger Zeit bemerkbar macht.
Bei der Dauer sind sich die Berichte uneinig: Manche empfanden die Wirkung als kurz, andere als lang anhaltend, auch nach kleinen Mengen. Einige Konsumenten hatten wegen des Namens eine Wirkung wie bei Green Crack erwartet und sahen diese Erwartung nicht erfüllt.
Als Begleiterscheinungen nennen die Berichte Schwindel und Gleichgewichtsprobleme, paranoide Gedanken bei höherer Dosis, Kopfschmerzen, ein benebeltes Gefühl, brennende Augen und Mundtrockenheit. Sortenbeschreibungen führen außerdem trockene Augen auf.
Aroma und Geschmack:
Kiefer und Zitrus kehren in den Aromabeschreibungen wieder, ergänzt um blumige und würzige Noten sowie Kräuter. Eine Beschreibung erwähnt Diesel, eine andere den Geruch von moosigem Waldboden. Beim Geschmack kommen Süße, Orange und Apfel hinzu. Konsumenten heben eine kräftige Zitronennote hervor, beschreiben den Geschmack aber auch als fruchtig und mild oder vereinzelt als bitter; ein Bericht erwähnt ein tropisches Aroma. Als vorherrschende Terpene werden in Sortenbeschreibungen Myrcen, Caryophyllen und Limonen angegeben.
THC- und CBD-Gehalt:
Für THC nennen Sortenbeschreibungen 18 %, eine Anbaubeschreibung gibt 22 bis 24 % an. Bei den übrigen Cannabinoiden widersprechen sich die Angaben: Eine Beschreibung führt 1 % CBD, eine andere stattdessen 1 % CBG.
Anbau:
Die Blütezeit wird mit rund 8 Wochen angegeben, eine Anbaubeschreibung nennt 7 bis 8 Wochen. Den Schwierigkeitsgrad stufen die Beschreibungen als mittel ein, wobei eine anmerkt, dass Trimmen und Nährstoffversorgung Erfahrung erfordern. Die Pflanzen bleiben niedrig bis mittelhoch, den Ertrag ordnen die Beschreibungen als mittel bis gut ein. Für den Anbau drinnen wie draußen gilt die Sorte als geeignet.
Laut derselben Anbaubeschreibung bevorzugt Green Kush ein warmes, trockenes Klima mit viel Licht, zeigt sich widerstandsfähig gegen verbreitete Schimmel- und Mehltauerreger und wird im Freien zwischen Ende September und Anfang Oktober geerntet. Die Blüten werden als dicht und tiefgrün mit zahlreichen orangefarbenen Härchen beschrieben. Ein Konsument berichtet von Blüten mit teils violetter Färbung.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
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Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1MyrcenKräuter
- #2CaryophyllenPfeffer
- #3LimonenZitrusfrucht
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Blütezeit
- 7–8 Wochen
- Ernte outdoor
- Ende September bis Anfang Oktober · Nordhalbkugel
- Ertragsniveau
- Mittel
- Schwierigkeit
- Mittel
- Indoor
- geeignet
- Outdoor
- geeignet
- Klima
- Warm, Trocken
Warmes, trockenes Klima mit viel Licht laut einer Anbaubeschreibung.
- Schimmel
- Hoch
- Blütenstruktur
- Dicht
- Färbung
- In einem Erfahrungsbericht teils violett gefärbte Blüten; Ursache nicht angegeben.
Blüten dicht, tiefgrün, mit zahlreichen orangefarbenen Härchen. Wuchshöhe qualitativ: niedrig bis mittel (Leafly), mittel (ILGM). Trimmen und Nährstoffversorgung erfordern laut ILGM Erfahrung.
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- Green Crack × Purple Kush
- Typ
- Indica-dominant
Community
Die Berichte nennen übereinstimmend eine deutliche Kopf- und Stimmungskomponente (Euphorie, gute Laune) und beim Geschmack eine kräftige Zitrus- bzw. Zitronennote.
Die Wirkung wird teils als anregend und konzentrationsfördernd, teils als stark ermüdend beschrieben; zur Wirkdauer widersprechen sich die Berichte (kurz vs. lang anhaltend). Mehrere Berichte schildern einen verzögerten Wirkungseintritt. Einige Konsumenten hatten eine Green-Crack-ähnliche Wirkung erwartet und fanden diese nicht bestätigt. Ein älterer Bericht nennt Green Crack x OG Kush als Abstammung.
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