- Blüte
- 8–9 Wochen
Reguläre Ausgabe: Mendo Purps × SFV OG Kush F3 (Männchen); laut Breeder-Beschreibung nie als feminisierte Samen erschienen, Sonderveröffentlichung zum Cannabis Cup 2010.
auch bekannt als Black Water, Blackwater OG
Blackwater ist eine Kreuzung von The Cali Connection aus Mendo Purps und SFV OG Kush, gezüchtet mit dem Ziel einer möglichst dunklen Purple-OG-Variante.
Für Blackwater hat The Cali Connection je nach Samentyp einen anderen Vater eingesetzt. Die reguläre Ausgabe geht laut Breeder-Beschreibung auf Mendo Purps als Mutter und ein Männchen der F3-Generation von SFV OG Kush zurück, bei der feminisierten Blackwater Fem ist eine reversierte Tahoe OG S1 als Vater angegeben. Erklärtes Zuchtziel war eine der dunkelsten Purple-OG-Kush-Varianten.
Den Namen verdankt die Sorte einem Lieblingslied des Breeders, nach Sortenbeschreibungen dem gleichnamigen Song der Doobie Brothers. Im Breeder-Text erscheint Blackwater als Sonderveröffentlichung zum Cannabis Cup 2010; eine andere Darstellung datiert den Zuchtbeginn durch Swerve, den Breeder von The Cali Connection, auf 2014. Eine einzelne Beschreibung ordnet die Sorte abweichend einer kalifornischen Klonlinie mit uneinheitlicher Breeder-Zuschreibung zu. Geläufig sind auch die Schreibweisen Black Water und Blackwater OG. Sortenbeschreibungen stufen die Sorte als überwiegend indicadominant ein und nennen 80 % Indica-Anteil, eine 90 %.
Beim Los Angeles Cannabis Cup von High Times kam 2014 eine Blackwater auf Platz 3 der Indica-Wertung, eingereicht laut Siegerliste vom Terrapin Terpene Collective. Mehrere Beschreibungen führen den Wettbewerb als Medical Cup, eine rechnet die Platzierung der feminisierten Ausgabe zu. Für den Karma Cup verzeichnet eine Sortenbeschreibung Platz 5 bei den Indicas 2014 und Platz 1 bei den Hybriden 2016.
Ein Blackwater-Männchen ist der Vater von Purple Crack, die The Cali Connection aus Green Crack kreuzte.
Die reguläre Blackwater gab es nach Angaben von The Cali Connection nie als feminisierte Samen. Ihre Blütezeit beziffert der Breeder auf 8 bis 9 Wochen, ebenso die von Blackwater Fem. Beim Vater der feminisierten Ausgabe weichen andere Beschreibungen von Tahoe OG ab und nennen SFV OG Kush.
Eine weitere feminisierte Blackwater stammt von Original Sensible Seeds. Sie ist als überwiegend indicadominant mit 63 Tagen Blüte verzeichnet, und eine Sortenbeschreibung gibt auch für sie Mendo Purps und SFV OG als Eltern an.
Mehrere Beschreibungen nennen einen süßen Traubenduft, begleitet von Zitrone und Kiefer. Hinzu kommen erdige, holzige und beerige Noten, in Erfahrungsberichten auch Nuss und ein Hauch von Benzin. Eine Beschreibung betont einen blumigen Anteil, eine andere einen moschusartigen Kiefernton. Im Geschmack setzt sich die Süße mit Traube, Zitrone und Kiefer fort. Als führendes Terpen geben Sortenbeschreibungen Myrcen an, gefolgt von β-Caryophyllen und Limonen; eine stellt Delta-3-Caren neben Myrcen an die Spitze.
Nutzer schildern vor allem eine Entspannung, die sich nach einem kurzen, kopfbetonten Einstieg im Körper ausbreitet und in Müdigkeit münden kann; eine Beschreibung spricht von starker körperlicher Schwere. Genannt werden außerdem Euphorie, Heiterkeit und Gesprächigkeit. Einzelne Berichte erleben die Sorte dagegen als anregend und fokussiert. Als Nebenwirkungen erscheinen Mundtrockenheit und trockene Augen, daneben Schwindel, Kopfschmerzen, Nervosität und paranoide Gedanken; ein Bericht knüpft die Nervosität an die eigene Verfassung beim Konsum.
Einheitliche THC-Werte gibt es in Sortenbeschreibungen nicht. In 2 Beschreibungen stehen 19 %, in einer weiteren 18 %, während dieselbe Quelle auf einer anderen Sortenseite 20 bis 25 % ausweist; eine weitere Beschreibung nennt 10 bis 22 %. Für CBD finden sich Angaben zwischen 0 und 1 %.
Laut Breeder eignet sich die reguläre Blackwater für Indoor- und Outdoor-Anbau. Abweichend von den 8 bis 9 Wochen des Breeders nennen andere Sortenbeschreibungen 8 bis 10 Wochen Blüte. Im Freiland soll die Ernte Ende September bis Anfang Oktober anstehen, nach einer weiteren Angabe Anfang bis Mitte Oktober. Den Schwierigkeitsgrad stufen Beschreibungen als leicht bis mittel ein, den Ertrag als mittel bis hoch.
Für die feminisierte Ausgabe wird ein Farbwechsel von Dunkelgrün zu Violett im Lauf der Blüte geschildert; eine Beschreibung spricht von Pflanzen, die bei passenden Temperaturen fast schwarz werden. Nach einer anderen Darstellung setzt das dunkle Violett erst spät ein, wenn die Nachttemperaturen sinken. Die Blüten gelten als dicht, mit OG-Kush-Struktur und kräftigem Trichombesatz. Da die Pflanzen unterhalb des Blätterdachs wenig ansetzen sollen, empfiehlt eine Sortenbeschreibung, durch Toppen mehrere Haupttriebe zu erziehen oder im Sea of Green zu kultivieren.
Grower heben den dichten Trichombesatz, ein günstiges Verhältnis von Blüten zu Blattmasse und einen überdurchschnittlichen Ertrag hervor; die kompakten Blüten wurden nach dem Trocknen allerdings lockerer. Überwiegend beschreiben Konsumenten die Sorte als entspannend und schläfrig machend, einige erleben sie eher aktivierend. Manche halten die Wirkung für stark und lang anhaltend, andere für mittelmäßig oder schwächer als die der Elternsorten.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Laut einer Sortenbeschreibung warmes und gemäßigtes Klima; nicht im Text verwendet.
Dichte Blüten mit OG-Kush-Struktur; Grower-Kommentare: kompakte Blüten, nach dem Trocknen lockerer.
Wenig Ertrag unterhalb des Blätterdachs; empfohlen werden mehrere Haupttriebe durch Toppen oder Sea of Green.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Reguläre Ausgabe: Mendo Purps × SFV OG Kush F3 (Männchen); laut Breeder-Beschreibung nie als feminisierte Samen erschienen, Sonderveröffentlichung zum Cannabis Cup 2010.
Feminisierte Ausgabe; laut dieser Seite Mendo Purps × Tahoe OG S1 (reversiert). Andere Beschreibungen nennen für die feminisierte Ausgabe SFV OG Kush als Vater (Zamnesia, Alchimia, Marijuana-Guides).
Feminisiert, überwiegend Indica, 63 Tage Blüte laut Breeder-Liste. Eine Sortenbeschreibung (JointCommerce) nennt Mendo Purps und SFV OG als Eltern; Primärangaben des Breeders zur Abstammung wurden nicht gefunden.
Konsumenten beschreiben überwiegend eine entspannende, in Müdigkeit übergehende Wirkung mit euphorischen Anteilen; als Aroma werden Traube, Beere, Erde und Kiefer genannt, als Nebenwirkung Mundtrockenheit. Grower loben Harzbesatz, Blüten-Blatt-Verhältnis und Ertrag.
Einzelne Berichte erleben die Sorte als anregend und fokussiert; manche halten die Wirkung für mittelmäßig oder schwächer als die der Elternsorten; ein Bericht nennt Nervosität je nach Verfassung; kompakte Blüten wurden nach dem Trocknen lockerer.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen