- Blüte
- 65–75 Tage
- Ertrag indoor
- ab 600 g/m²
Werte aus der auf der Sortenseite wiedergegebenen Breeder-Beschreibung (Sour-Diesel-Steckling × SFV OG Kush F4-Männchen). Händlerseiten nennen abweichende Werte, siehe review.contradictions.
auch bekannt als Sour OG
818 Headband, auch Sour OG genannt, kreuzt Sour Diesel mit SFV OG Kush und stammt von The Cali Connection aus Los Angeles. Berichte nennen einen Druck um Stirn und Augen.
Mehrere Erfahrungsberichte zu 818 Headband schildern dieselbe körperliche Empfindung: einen leichten Druck rund um Stirn und Augen, der an ein Stirnband oder eine Schwimmbrille erinnert und von einzelnen Konsumenten als Lockerung der Gesichtsmuskulatur wahrgenommen wird. Gezüchtet hat die Kreuzung aus Sour Diesel und SFV OG Kush The Cali Connection aus Los Angeles, die sie auch unter dem Namen Sour OG führt. Die Zahl im Namen steht für die Telefonvorwahl des San Fernando Valley.
Über die Wirkung sind sich die Berichte nicht einig. Ein Teil beschreibt die Sorte als anregend und stimmungshebend, mit Euphorie, Kribbeln, Albernheit oder gesteigerter Konzentration; mehrere Berichte heben eine erregende Wirkung hervor. Andere erlebten sie als entspannend bis sedierend, in einem Fall als schläfrig machend. Ein Grower, der die Sorte selbst angebaut hatte, schildert eine starke, lang anhaltende und entspannende Wirkung bis zum Couchlock. An Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit, trockene Augen und Schwindel genannt; Letzteren empfand der betreffende Konsument nicht als störend.
Auch beim Geschmack gehen die Eindrücke auseinander. Genannt werden Diesel mit Zitrone im Abgang, holzig-erdige Töne mit verhaltener Zitrusnote sowie Minze mit Anklängen von Rose und Zedernholz. Andere Berichte beschreiben den Geschmack als metallisch und ölig oder als chemisch scharf, der erwähnte Grower notierte Käse, Zucker und Butter.
The Cali Connection wurde laut einem Magazinbericht von 2016 im Jahr 2008 von Swerve gegründet; auch eine Händlerbeschreibung nennt 2008 als Beginn der Zucht in Los Angeles. Als Mutter von 818 Headband führt die Breeder-Beschreibung einen Steckling der originalen Sour Diesel, als Vater ein Männchen der eigenen SFV OG Kush in F4-Generation. Händler bezeichnen den Vater als SFV OG Kush IBL, also als Inzuchtlinie. Stammbaumangaben führen SFV OG Kush auf SFV OG und Afghani #1 zurück, Sour Diesel auf Original Diesel und DNL.
Laut einem Samenhändler gewann die Sorte 2010 beim High Times Medical Cannabis Cup in Michigan den 1. Platz in der Kategorie Hybrid.
Beim Verhältnis von Indica und Sativa gibt es 2 Lesarten. Händler führen 818 Headband als ausgewogene Hybride mit je 50 % Indica und Sativa, eine Sortenbeschreibung nennt 60 % Sativa und 40 % Indica. Diese Beschreibung unterscheidet außerdem 2 Phänotypen: einen sativabetonten, der hoch und gestreckt wächst und länger blüht, und einen indicabetonten, kompakten mit kürzerer Blüte. Als Elternteil ist die Sorte in Hoosier Headband von Strain Reign belegt, einer Kreuzung aus 818 Headband als Mutter und Purple 710 Gum als Vater.
Die Breeder-Beschreibung spricht von einem sauren, an Kerosin erinnernden Treibstoffgeruch, eine Händlerbeschreibung von Diesel und säuerlichen Noten. Weitere Sortenbeschreibungen nennen Zitrone, Kiefer und Erde beziehungsweise Rose, Diesel und Minze. Als dominierende Terpene werden dort Myrcen, Caryophyllen und Limonen geführt.
Eine Sortenbeschreibung gibt 19 % THC und 1 % CBG an. Zwei US-Hersteller wiesen für ihre Blüten dieser Sorte 21,54 und 22,3 % THC aus, bei 0,08 beziehungsweise 0,4 % CBD. Die Werte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp.
The Cali Connection vertreibt 818 Headband als feminisierte Samen und gibt eine Blütezeit von 65 bis 75 Tagen sowie einen Ertrag ab 600 g/m² an. Nach Angaben des Breeders zeigen die Nachkommen eine gute Struktur und feste Haupttriebe. Die Sorte gilt als geeignet für den Anbau drinnen und draußen. Den Schwierigkeitsgrad stuft eine Händlerbeschreibung als mittel ein, eine andere hält die Sorte für einsteigertauglich.
In einem dokumentierten Indoor-Grow dauerte die Blüte 60 Tage. Die Pflanze wuchs dabei von 25 auf etwa 80 cm, was der Grower als Streckung um rund 220 % angab, und brauchte während der Blüte Stützen. Die getrockneten Blüten fielen steinhart und sehr kompakt aus, mit gutem Verhältnis von Blüten zu Blättern. Schimmel oder Pilzbefall traten nicht auf, Temperaturschwankungen und Abweichungen bei der Düngung tolerierte die Pflanze. Das Kappen des Haupttriebs vertrug sie nach diesem Bericht schlecht, während eine Händlerbeschreibung Topping, LST und SCROG als gut verträglich bezeichnet.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Prozentwerte: Anteil der Bewertungen, die diese Eigenschaft nennen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Ein einzelner Indoor-Grow-Bericht gibt eine Streckung von ±220 % an (25 auf etwa 80 cm); siehe community.reported_values.
Breeder-Beschreibung: gute Struktur und feste Haupttriebe (solid kolas). Händlerbeschreibung: dichte, stark aromatische Blüten. Grow-Bericht: getrocknete Blüten steinhart und sehr kompakt, sehr gutes Blüten-Blatt-Verhältnis. Sortenbeschreibung nennt 2 Phänotypen: sativabetont (hoch, gestreckt, längere Blüte) und indicabetont (kurz, kompakt, kürzere Blüte).
Ein Grow-Bericht: schlechte Reaktion auf das Kappen des Haupttriebs, Stützen in der Blüte nötig. Eine Händlerbeschreibung nennt dagegen gute Reaktion auf Topping, LST und SCROG; Topping deshalb null.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Werte aus der auf der Sortenseite wiedergegebenen Breeder-Beschreibung (Sour-Diesel-Steckling × SFV OG Kush F4-Männchen). Händlerseiten nennen abweichende Werte, siehe review.contradictions.
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Mehrere Berichte schildern einen leichten Druck um Stirn und Augen (Stirnband- bzw. Schwimmbrillengefühl, Lockerung der Gesichtsmuskulatur). Häufig genannt werden stimmungshebende, euphorisierende und kribbelnde Wirkung; mehrere Berichte nennen eine erregende Wirkung. Geschmack oft mit Diesel- und Zitrusnoten beschrieben.
Teils als anregend und konzentrationsfördernd, teils als entspannend bis sedierend und schläfrig machend beschrieben; ein Grower berichtet Couchlock. Geschmack teils holzig-erdig, minzig-rosig oder metallisch-ölig bzw. chemisch scharf; ein Grow-Bericht nennt Käse, Zucker und Butter. Zum Training widersprechen sich Grow-Bericht (Kappen schlecht vertragen) und Händlerangabe.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen
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