Ebola #7
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Ebola #7

auch bekannt als THCBola, THCBola Virus, Ebola No. 7, Ebola 7

Indica-dominant
Indica 75 % HerstellerangabeSativa 25 %

Ebola #7 ist eine Kreuzung aus SFV OG und Girl Scout Cookies von HendRx Farms, die sich ab 2012 ungeplant durch die Farmen von Humboldt County verbreitete.

Recherchestand 06.11.2026

Ihren Namen verdankt Ebola #7 dem Weg, den die Pflanze nach 2012 nahm: Die Kreuzung von HendRx Farms verbreitete sich ungeplant von Farm zu Farm durch Humboldt County in Kalifornien. In der Region kursierte sie zunächst als THCbola Virus, verkürzt THCBola. Ausgewählt hatte der Breeder sie in einer Phänotypsuche über 100 Samen, die in 3 Stufen ablief; den Ausschlag gab laut HendRx vor allem der THC-Gehalt, gemessen an Ergebnissen von SC Labs.

Genetik und Herkunft:

Mutter ist eine San Fernando Valley OG (SFV OG). Im Sommer 2012 wurde sie mit einer Girl Scout Cookies (GSC) bestäubt, die nach Angaben des Breeders aus dem Harborside Health Center stammte, und aus dieser Blüte gewann HendRx die ersten Samen. Der Breeder ordnet Ebola #7 als indicadominante Hybride ein, andere Sortenbeschreibungen beziffern das Verhältnis auf 75 % Indica zu 25 % Sativa.

Als Elternteil taucht die Sorte in CC 33 von Canna Country auf, einer Kreuzung aus Ebola #7, Girl Scout Thin Mint und Purple Hazē.

Aroma und Geschmack:

Diesel und Erde nennt HendRx als Duftnoten. Andere Sortenbeschreibungen ergänzen Kiefer und eine stechende Schärfe; beim Geschmack führen sie Kiefer, Diesel, Ananas, Zitrus und eine süße Komponente an. In Erfahrungsberichten fällt der kräftige Geruch auf, mehrfach mit Zitrone, einmal verglichen mit einem Reinigungsmittel mit Kiefernduft. Ein Bericht empfand Ebola #7 dagegen als weniger stechend als GSC.

Als Terpene führt der Breeder Beta-Caryophyllen, Alpha-Humulen, Limonen, Linalool und Alpha-Bisabolol auf, ohne Anteile zu nennen. Eine andere Sortenbeschreibung stellt Limonen, Caryophyllen und Myrcen an die Spitze.

Wirkung:

Erfahrungsberichte schildern eine anregende Wirkung mit Gesprächigkeit, Kreativität und Euphorie, einzelne auch Albernheit oder gesteigerte Lust. Daneben erwähnen mehrere Berichte eine deutliche körperliche Entspannung; in einem Fall war die Schwere so ausgeprägt, dass der Konsument kaum noch vom Sofa kam. HendRx listet unter anderem Konzentration, Euphorie, ein verlangsamtes Zeitgefühl und geschärfte Sinne, aber auch rasende Gedanken. Als Begleiterscheinungen werden trockener Mund und trockene Augen genannt, in anderen Sortenbeschreibungen außerdem Paranoia und Angstgefühle.

THC-Gehalt:

HendRx gibt 30 % THC an und nennt als höchsten Wert aus Analysen von SC Labs 31,7 %, ohne Jahr oder Zertifikat; die Summe der Cannabinoide beziffert der Breeder auf 33,6 %. Andere Sortenbeschreibungen nennen 24 bis 28 % THC je nach Anbaumethode, eine davon zusätzlich 1 % CBG.

Anbau:

Für den Innenanbau gibt HendRx 56 bis 60 Tage Blüte an, im Freiland liegt die Ernte laut Breeder Anfang bis Mitte Oktober. Andere Sortenbeschreibungen kommen auf 7 bis 9 Wochen und nennen für draußen den Zeitraum von Ende September bis Mitte Oktober.

Der Breeder beschreibt mittlere Internodienabstände, dichte Blüten und sehr robuste Pflanzen; neben Grün führt er Orange und Rot als Farben auf. Ein Erfahrungsbericht beschreibt stark bereifte Buds und einen guten Ertrag bei sorgfältiger Kultur, ein anderer nennt die Blüten klebrig, aber blattreich.

Erfahrungen aus der Community:

Unwidersprochen bleibt die Herkunftsgeschichte des Breeders nicht. Einzelne Berichte behaupten, eine Sorte dieses Namens sei schon in den 1990er Jahren im Umlauf gewesen, was sich mit einer GSC-Kreuzung aus dem Jahr 2012 nicht vereinbaren ließe; ein weiterer hält Ebola #7 für einen reinen Durban-Phänotyp. Belege führen die Verfasser nicht an. Abseits dieser Debatte fällt das Urteil meist wohlwollend aus, ein Konsument fand die Sorte allerdings solide, aber unauffällig.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.

Wirkung & Aroma

Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage

Positiv berichtet
konzentriert
energisch
entspannt
Berichtete Nebenwirkungen
ängstlich
paranoid
trock. Augen
Aroma & Geschmack
Kiefer Erde Süß

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Cannabinoide & Terpene

Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte

THC
30–31,7 % Herstellerangabe
24–28 %weitere Angabe
0 %35 %
CBG
1 %
0 %10 %
Terpenprofil
  • #1
    CaryophyllenPfeffer
    Herstellerangabe
  • #2
    HumulenHopfen
    Herstellerangabe
  • #3
    MyrcenKräuter
  • #3
    LimonenZitrusfrucht
    Herstellerangabe
  • #4
    LinaloolBlumen
    Herstellerangabe
  • #5
    BisabololBlumig, kamilleartig
    Herstellerangabe

Anbau

Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend

Blüte & Ernte
Herstellerangabe
Blütezeit
56–60 Tage
Ernte outdoor
Anfang bis Mitte Oktober · Nordhalbkugel
Schwierigkeit, Umgebung & Klima
Klima
Kühl

Nur eine Sortenbeschreibung nennt kühles Klima; nicht im Text verwendet.

Morphologie
Internodienabstand
Mittel
Blütenstruktur
Dicht
Trichombesatz
Hoch
Färbung
Laut Breeder neben Grün auch Orange und Rot als Farben aufgeführt; Ursache nicht angegeben.

Breeder: mittlere Internodienabstände, dichte Blüten, sehr robuste Pflanzen. Erfahrungsberichte: stark bereifte Buds mit gutem Ertrag bei sorgfältigem Anbau; ein anderer Bericht beschreibt die Blüten als klebrig und blattreich.

Genetik & Herkunft

Herkunft
Herstellerangabe
Kreuzung
SFV OG (San Fernando Valley OG) × Girl Scout Cookies (GSC), Harborside Health Center
Herkunft
Vereinigte Staaten, Humboldt County, Kalifornien
Erstveröffentlichung
2012
Typ
Indica-dominant
Original-Züchter
HendRx Farms

Versionen verschiedener Züchter

Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.

HendRx FarmsEbola No. 7
Original
Blüte
56–60 Tage
THC
30–31,7 %

Laut Breeder ausgewählt aus einer Phänotypsuche über 100 Samen in 3 Stufen, Selektion vor allem nach THC-Gehalt anhand von Ergebnissen von SC Labs. Angaben des Breeders: 30 % THC, Höchstwert 31,7 % THC (SC Labs, ohne Jahr und ohne veröffentlichtes Zertifikat), Gesamtcannabinoide 33,6 %. Der Breeder bietet Samen ohne Angabe des Samentyps an, außerdem Stecklinge auf Anfrage.

Community

13 Grow- und Erfahrungsberichte ausgewertet Community-Berichte
Konsens

Die Erfahrungsberichte beschreiben eine anregende Wirkung mit Gesprächigkeit, Kreativität und Euphorie, dazu körperliche Entspannung. Der Geruch gilt als kräftig, mit Kiefer und Zitrone.

Abweichende Berichte

Ein Bericht beschreibt eine ausgeprägte körperliche Schwere (Couch-Lock), ein anderer empfand die Sorte als weniger stechend als GSC, ein weiterer als solide, aber unauffällig. Einzelne Berichte bestreiten die Herkunftsgeschichte des Breeders: Eine gleichnamige Sorte sei schon in den 1990er Jahren im Umlauf gewesen, ein Bericht hält sie für einen reinen Durban-Phänotyp. Belege werden nicht genannt.

Berichtete Werte einzelner Grows
Behauptetes früheres Auftreten einer gleichnamigen Sorte laut Erfahrungsberichten (1990er Jahre)
1.990–1.999 Jahr

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