Das Team hinter Flavour Chasers begann in England mit dem Vorhaben, in den USA gefragte Sorten für britische und europäische Grower zugänglich zu machen, und siedelte nach der Legalisierung nach Kalifornien über. Aus dieser Arbeit stammt Cookie Dough. Die Breeder kreuzten dafür Do-Si-Dos ein weiteres Mal mit Girl Scout Cookies, einer der beiden Elternsorten von Do-Si-Dos, und beschreiben das Ergebnis als stark indicabetont.
Genetik und Herkunft:
Do-Si-Dos selbst entstand laut Flavour Chasers aus Girl Scout Cookies und Face Off OG. In Cookie Dough steckt GSC damit über beide Elternteile. Den Stammbaum aus GSC und Do-Si-Dos führen auch andere Sortenbeschreibungen.
Daneben kursiert eine einfachere Herkunftsangabe: Mehrere Porträts behandeln Cookie Dough als Phänotyp von GSC und nennen keine zweite Elternsorte. Ein Anbieter von Stecklingen gibt wiederum Forum Cookies und Do-Si-Dos als Eltern an. Uneinig sind die Quellen auch bei der Einordnung. Der stark indicabetonten Beschreibung des Breeders stehen Angaben gegenüber, die von je 50 % Indica- und Sativa-Anteil ausgehen.
Aroma und Geschmack:
Süße und Minze ziehen sich durch mehrere Sortenbeschreibungen. Hinzu kommen dort Vanille, Erde, Blauschimmelkäse, Orange und skunkige Töne. Einzelne Erfahrungsberichte sprechen von Keksteig und Haselnuss im Duft, von süßem Brot mit Beeren oder von saurer Kiefer. Beim Rauchen empfanden einige Konsumenten den Zug als weich, andere das Ausatmen als kratzig.
Als dominierendes Terpen nennen 2 Sortenbeschreibungen Caryophyllen, gefolgt von Limonen; außerdem tauchen Humulen und Myrcen auf. Eine US-Auswertung von Laborzertifikaten verschiedener Cookie-Dough-Produkte stellt Beta-Caryophyllen ebenfalls an die Spitze, dahinter Nerolidol, Limonen, Myrcen und Linalool. Eine dritte Beschreibung rückt dagegen Myrcen, Linalool und Limonen in den Vordergrund.
THC-Gehalt:
Für die eigene Version nennt Flavour Chasers einen THC-Gehalt ab 25 %. Andere Sortenbeschreibungen bewegen sich zwischen 18 und 25 %, eine davon führt außerdem 1 % CBG auf.
Wirkung:
Flavour Chasers beschreibt die Wirkung als kräftig, fröhlich und euphorisch und weist auf mögliche Couch-Lock-Effekte hin. In den Erfahrungsberichten kehren Entspannung, gute Laune und Euphorie wieder, mehrere Konsumenten erlebten die Wirkung als stark und lang anhaltend. Uneins sind sie bei der Richtung: Manche fühlten sich kreativ, konzentriert, gesprächig oder angetrieben, andere wurden schläfrig, und einige beschrieben eine Mischung aus beidem.
Als Nebenwirkungen werden trockener Mund und trockene Augen genannt, vereinzelt auch Schwindel, Nervosität, Paranoia, ein benebelter Kopf mit Konzentrationsproblemen sowie Ohrensausen.
Anbau:
Flavour Chasers bietet Cookie Dough nur als feminisiertes, photoperiodisches Saatgut an und veranschlagt 9 bis 10 Wochen Blüte. Laut Breeder lässt sich die Sorte drinnen, im Freiland und im Gewächshaus ziehen. Die Blüten beschreibt er als dicht, dunkelgrün mit violetten Anklängen und reich an Harz. In der Sortenbeschreibung zu dieser Version werden der Ertrag als hoch und die Wuchshöhe als mittel eingestuft.
Versionen verschiedener Breeder:
Nur den Namen teilt die Kreuzung von Flavour Chasers mit einer CBD-Blüte aus dem US-Hanfanbau. Der Erzeuger beschreibt sie als ausgewählte Ausprägung von Bubba Kush, hervorgegangen aus Pre-98 Bubba Kush und einer nicht näher bekannten Indica, und führt sie als Hanfblüte mit hohem CBD-Gehalt.