Als Steckling verbreitet; Sortenbeschreibung nennt Chem4 x (Albert Walker x OG Kush), lichtempfindlich, Ende Mitte bis Ende Oktober im Freiland.
Dogwalker OG
auch bekannt als Dogwalker, Dawg Walker OG, Dawg Walker, Dog Walker, Dog Walker OG
Dogwalker OG ist eine Chem-Kreuzung mit Albert-Walker-Linie des Züchters One Eye aus dem pazifischen Nordwesten der USA, die vor allem als Steckling weitergegeben wird.
Über die genaue Abstammung von Dogwalker OG sind sich die Quellen uneins, über den Ursprung kaum: Die Sorte geht auf den Züchter One Eye aus dem pazifischen Nordwesten der USA zurück. Eine Sortenbeschreibung führt sie als Kreuzung von Chemdog #4 mit einer Albert-Walker-x-OG-Kush-Pflanze, eine Sortenkritik von 2020 nennt dieselbe Linie. Verbreiteter ist die Kurzform Albert Walker OG x Chemdawg 91. Originalsamen gibt es laut einer Anbauanleitung nicht, die Sorte wird als Steckling weitergegeben.
Genetik und Herkunft:
Albert Walker ist ein Steckling aus dem pazifischen Nordwesten mit ungeklärter Abstammung; vermutet wird eine alte Afghani-Skunk-Linie. Bekannt wurde die Pflanze in den 1980er und 1990er Jahren im Umfeld von Grateful-Dead-Konzerten. Wer Albert Walker OG als Elternteil nennt, meint dieselbe Kreuzung mit OG Kush, die auch im Stammbaum von One Eye steht. Strittig bleibt damit allein die Chem-Seite, also Chemdog #4 oder Chemdawg 91.
Ein Branchenartikel von 2022 bezeichnet One Eye als Selektierer, dessen Terpenprofile einen Namen haben, und führt Dogwalker dabei als Beispiel an. Zwei neuere Sortenbeschreibungen schreiben die Sorte dagegen Karma Genetics zu, ohne dies zu belegen. Auch die Einordnung schwankt: Eine Beschreibung führt Dogwalker OG als ausgewogene Hybride, zwei andere als indicadominant mit 80 % Indica- und 20 % Sativa-Anteil.
Als Elternteil steckt die Sorte unter anderem in Cream Walker von Makena Genetics, Dog Eat Dog von Higher Love, Larry Walker OG von Massive Seeds, Hot Dog OG von Anthony Renee Genetics und Dogwalker x Afghani #1 von Green Bodhi. Oregon Green Seed kreuzte sie mit Oregon Grown OG zu Oregon Dogwalker. Erklärtes Ziel waren größere Pflanzen, mehr Ertrag und eine kürzere Blüte, für die der Breeder 56 bis 63 Tage angibt.
Versionen verschiedener Breeder:
Unter dem fast gleichen Namen Dog Walker führt Riot Seeds eine Sorte mit anderem Stammbaum: Albert Walker, gekreuzt mit einem männlichen WCD 710. Riot Seeds gibt reguläre Samen und 9 Wochen Blüte an und beschreibt eine teils violette Färbung. Eine Anbauanleitung stellt diese Linie als Samenvariante von Dogwalker OG dar, mit der Chem-Kreuzung von One Eye teilt sie aber nur den Albert-Walker-Elternteil.
Aroma und Geschmack:
Den Geruch vergleichen zwei Beschreibungen mit nassem Hund, daneben stehen Skunk, Erde und eine scharfe chemische Note. Eine Rezension in der Portlander Wochenzeitung Willamette Week hob 2014 holzige und pfeffrige Töne mit Kush-Anklang hervor und fand den kiefernartigen Geschmack schwächer als das Aroma. Spätere Berichte sprechen von Diesel und Benzin, von einer an Reinigungsmittel erinnernden Schärfe und einem säuerlichen Nachklang beim Ausatmen.
Welche Terpene dominieren, ist nicht eindeutig. Eine Sortenbeschreibung nennt Limonen, Myrcen und Caryophyllen, eine andere verweist auf eine Analyse von Analytical 360 mit Humulen und Alpha-Pinen an der Spitze.
THC-Gehalt:
Dieselbe Rezension von 2014 meldete für eine Probe aus Portland einen verifizierten Wert von 29,3 % THC. Es handelt sich um eine Einzelmessung ohne öffentlich einsehbares Zertifikat. Sortenbeschreibungen geben 24 bis 26 % an.
Wirkung:
Berichte beschreiben vor allem körperliche Entspannung, die mit steigender Menge in Schläfrigkeit und Sitzschwere übergeht; mehrere Konsumenten ordnen die Sorte deshalb dem Abend zu. Ein Kribbeln vom Kopf bis in die Beine und eine ruhige Konzentration werden ebenfalls genannt, dazu Heißhunger. Anders erleben es Konsumenten, die zu Beginn einen anregenden, gesprächigen Effekt schildern, der erst später in Ruhe umschlägt, oder die keine Sedierung bemerken. An Nebenwirkungen nennen Berichte trockene und schwere Augen, Mundtrockenheit, leichten Schwindel und Nervosität.
Anbau:
Eine Sortenbeschreibung nennt die Pflanze lichtempfindlich und gibt für den Freilandanbau eine Ernte Mitte bis Ende Oktober an, eine Anbauanleitung Mitte Oktober. Für den Innenanbau werden 9 bis 10 Wochen Blüte genannt. Zwei Beschreibungen stufen den Anbau als mittelschwer ein. Erfahrungsberichte schildern dichte, stark mit Trichomen besetzte Blüten mit orangefarbenen Härchen.
Erfahrungen aus der Community:
Bei der Wirkstärke gehen die Eindrücke auseinander. Einige Konsumenten mit hoher Toleranz berichten von einer für sie ungewohnt starken Wirkung, andere brauchten größere Mengen oder spürten bei Verdampferkartuschen kaum etwas. Ein langjähriger Konsument stellte fest, dass der stechende Geruch nach rund 8 Monaten Lagerung deutlich nachlässt.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1HumulenHopfen
- #1LimonenZitrusfrucht
- #2MyrcenKräuter
- #2PinenKiefer
- #3CaryophyllenPfeffer
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Blütezeit
- 9–10 Wochen
- Ernte outdoor
- Mitte bis Ende Oktober · Nordhalbkugel
- Schwierigkeit
- Mittel
- Blütenstruktur
- Dicht
- Trichombesatz
- Hoch
Dichte, stark mit Trichomen besetzte Blüten mit orangefarbenen Härchen (Erfahrungsbericht); prall und harzreich laut Sortenbeschreibung. Laut Sortenbeschreibung lichtempfindlich.
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- Chemdog #4 × Albert Walker x OG Kush (Albert Walker OG)
- Herkunft
- Vereinigte Staaten, Pazifischer Nordwesten
- Typ
- Indica-dominant
- Blütetypen (alle Versionen)
- Photoperiodisch
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
- Blüte
- 9 Wochen
Albert Walker x WCD 710 (männlich); teils violette Färbung laut Breeder-Beschreibung; von einer Anbauanleitung als Samenvariante von Dogwalker OG dargestellt.
Zuschreibung nur in zwei Sortenbeschreibungen ohne Beleg; keine Breeder-Seite gefunden.
Laborwerte
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Community
Körperliche Entspannung, die mit steigender Menge in Schläfrigkeit und Sitzschwere übergeht; Einordnung als Abendsorte; Kribbeln und ruhige Konzentration; Heißhunger. Geruch nach Skunk, Erde, Chemie und Benzin.
Einige Berichte schildern einen anfangs anregenden, gesprächigen Effekt oder keine Sedierung. Zur Wirkstärke gegensätzliche Eindrücke: ungewohnt stark auch bei hoher Toleranz gegenüber schwach bzw. kaum spürbar bei Verdampferkartuschen.
- Lagerdauer, nach der der Geruch in einem Erfahrungsbericht deutlich nachließ
- 8 Monate
Tagebücher mit dieser Sorte
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