Laut Sortenbeschreibung auch als Chem Del La Chem bekannt, überwiegend Indica, Indoor-Anbau, nie als feminisierte Samen erhältlich gewesen.
Chem de la Chem
auch bekannt als La Chem, ChemD I95, Chem Del La Chem, CDLC
Chem de la Chem kreuzt Chem D mit I-95 aus dem Programm von Top Dawg Seeds; die Quellen sind uneins, ob die gasig-cremige Sorte eher Indica oder Sativa ist.
Zwischen 2,47 und 2,79 % Terpene weisen US-Produzenten für einzelne Chargen von Chem de la Chem aus, und in ihren Analysen kehren dieselben Hauptkomponenten wieder: Caryophyllen, Limonen und Myrcen. Für eine Charge aus Illinois werden daneben Humulen, Bisabolol und Linalool genannt, ein Produzent aus Massachusetts führt Pinen und Humulen auf. Eine Sortenbeschreibung stellt Limonen an die Spitze, gefolgt von Caryophyllen und Pinen. Genetisch handelt es sich um eine Kreuzung aus Chem D und I-95, die auf Top Dawg Seeds zurückgeführt wird und auch als ChemD I95 oder Chem Del La Chem bekannt ist.
THC- und CBD-Gehalt:
Die Chargenangaben der Produzenten liegen bei 23,76 bis 36,26 % THC; wo THCA ausgewiesen ist, reichen sie von 24,94 bis 38,92 %. Solche Werte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp. Für CBD nennt ein Produzent 0,18 %. Sortenbeschreibungen setzen den THC-Gehalt deutlich niedriger an, mit Angaben von 18 % oder 23 bis 24 %; eine weitere nennt eine Spanne von 18 bis 30 %.
Genetik und Herkunft:
Als Mutter gilt Chem D, als Vater I-95. Den Vater entwickelten JJNYC und Money Mike bei Top Dawg Seeds, indem sie eine weibliche Triangle Kush × Legend OG mit einem ausgewählten männlichen Stardawg IX2 bestäubten. Eine Produktbeschreibung aus Maryland nennt dagegen einen US-Cannabisproduzenten als Urheber von Chem de la Chem.
Uneinig sind die Quellen bei der Einordnung. Die Beschreibung der Top-Dawg-Version spricht von einer überwiegend indicalastigen Sorte, andere Beschreibungen führen sie als Sativa oder als sativa-dominante Hybride mit 60 % Sativa und 40 % Indica, ein Produzent aus Massachusetts als indica-dominant. Als Elternteil ist die Sorte in Heatseeker belegt, einer Kreuzung mit Spiked Mai Tai.
Aroma und Geschmack:
Treibstoff und chemische Schärfe bestimmen den Geruch: Beschrieben werden Benzin, Diesel und heißer Gummi, dazu Kiefer, Erde, Kräuter, Pfeffer und Zitrus. Im Geschmack tritt eine süße, cremige Komponente hinzu, die Erfahrungsberichte bis ins Vanilleartige beschreiben, gelegentlich mit pfeffrigem Nachgeschmack. Ein Pressebericht aus Illinois schildert beim Einatmen Chem, Kush und Skunk mit Orange, Gewürz und Lavendel, beim Ausatmen Erdigkeit und hin und wieder cremige Süße.
Wirkung:
Die Berichte gehen auseinander. Ein Teil beschreibt einen schnell einsetzenden, kopfbetonten Effekt mit Konzentration, Kreativität und Antrieb; ein Pressebericht spricht von einer über Stunden anhaltenden Fokussierung mit leichter körperlicher Entspannung und vorübergehender Benommenheit bei höherer Dosis. Andere Konsumenten erlebten trotz der verbreiteten Einstufung als Sativa eine schwere, eher dämpfende Wirkung bis hin zu Schläfrigkeit, und auch ein kanadischer Produzent beschreibt die Wirkung als schwer. Als Nebenwirkungen nennen Sortenbeschreibungen Mundtrockenheit, trockene Augen, Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität und Paranoia.
Anbau:
Eine Sortenbeschreibung nennt 8 bis 10 Wochen Blütezeit, stuft den Anbau als mittelschwer ein und hebt einen intensiven Treibstoffgeruch während der Blüte hervor. Die Beschreibung der Top-Dawg-Version ordnet die Sorte dem Indoor-Anbau zu. Beschrieben werden dichte, schaufelförmige Blüten mit starkem Trichombesatz, großen Kelchen und braunen bis orangefarbenen Härchen; ein kanadischer Produzent spricht von großen, knorrigen Buds.
Wie weit die Phänotypen auseinanderliegen können, zeigt ein Produzent aus Pennsylvania, der 2019 2 Selektionen herausbrachte. Phänotyp #5 riecht nach Leder, Chem und Funk und trägt sichtbar viel Harz, Phänotyp #2 hat den typischen Chem-Aufbau und duftet nach Kiefer und Diesel mit süßem Weihrauch und Grapefruit.
Versionen verschiedener Breeder:
Top Dawg Seeds führte ChemD I95 ausschließlich als reguläre Samen. Deep Space Creations hat die Linie über mehrere Filialgenerationen weiterbearbeitet: Für dessen Version Chem Del La Chem, kurz CDLC, nennt eine Sortenbeschreibung eine feminisierte F3/S1-Linie für Indoor- und Outdoor-Anbau mit 56 bis 65 Tagen Blütezeit, eine andere erwähnt zusätzlich eine F4. Green Dot Labs führt eine S1-Linie unter dem Namen Chem de la Chem S1 und beschreibt deren Aroma als Benzin, Erde und sauer.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
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Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1LimonenZitrusfrucht
- #2CaryophyllenPfeffer
- #3PinenKiefer
- #4MyrcenKräuter
- #5HumulenHopfen
- #6BisabololBlumig, kamilleartig
- #7LinaloolBlumen
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Blütezeit
- 8–10 Wochen
- Schwierigkeit
- Mittel
- Indoor
- geeignet
- Blütenstruktur
- Dicht
- Trichombesatz
- Hoch
Dichte, schaufelförmige Blüten mit starkem Trichombesatz (Pressebericht Illinois); große Kelche, braune bis orangefarbene Härchen (Sortenbeschreibung); große, knorrige Buds (Produzent Kanada); Phänotyp #5 mit sichtbar viel Harz, Phänotyp #2 mit typischer Chem-Struktur (Produzent Pennsylvania).
- Geruch in der Blüte
- Hoch
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- Chem D × I-95
- Herkunft
- Vereinigte Staaten
- Typ
- Indica-dominant
- Erhältlich als Samen
- Regulär, Feminisiert
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
- Blüte
- 56–65 Tage
Abstammung als Chem D x I-95 x Chem D x I-95, F3/S1; für indoor und outdoor angegeben. Eine weitere Sortenbeschreibung erwähnt F3 und F4 von Deep Space Creations.
Abstammung als Chem D x I-95 S1 angegeben; Aroma laut Breeder Benzin, Erde, sauer.
Laborwerte
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Community
Geruch und Geschmack werden durchgehend als chemisch und gasig mit süßer, cremiger Note beschrieben; mehrere Berichte nennen eine kopfbetonte Wirkung mit Konzentration, Kreativität und Antrieb.
Mehrere Berichte schildern trotz der Einstufung als Sativa eine schwere, eher dämpfende Wirkung bis hin zu Schläfrigkeit; ein Pressebericht und ein Produzent beschreiben die Wirkung ebenfalls als schwer.
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