Forum Girl Scout Cookies × Aliendawg F4. Laut Sortenbeschreibung keine Angaben des Breeders zu Blütezeit, Ertrag und Höhe; nur reguläre Samen, nie feminisiert. Keine eigene Breeder-Seite gefunden, Angaben aus Sortenbeschreibung.
Alien Cookies
auch bekannt als Alien Cookies OG, OG Alien Cookies
Alien Cookies ist eine Kreuzung aus Girl Scout Cookies und Aliendawg von Jaws Gear, die vor allem als Elternteil von MAC und Cap Junky bekannt ist.
Bekannt wurde Alien Cookies vor allem über ihre Nachkommen: Die Kreuzung von Jaws Gear, auch als Jaws Genetics geführt, ist Elternteil von Miracle Alien Cookies, kurz MAC, und von Cap Junky. Jaws Gear paarte dafür einen als Steckling verbreiteten Schnitt von Girl Scout Cookies (GSC) mit Aliendawg in der F4-Generation. Unter demselben Namen vertreiben andere Züchter Kreuzungen mit eigenem Stammbaum.
Genetik und Herkunft:
Der GSC-Elternteil wird auf OG Kush und eine Durban-F1 zurückgeführt, Aliendawg auf Chemdawg und Alien Technology. Bei der Einordnung gehen die Sortenbeschreibungen auseinander. Eine führt Alien Cookies als indicadominante Hybride, eine weitere beziffert das Verhältnis auf 60 % Indica und 40 % Sativa, andere sehen eine ausgeglichene Hybride. Eine Beschreibung bringt außerdem Fire Alien Kush als möglichen Bestandteil ins Spiel, ohne das näher zu begründen. Als weitere Namen sind Alien Cookies OG und OG Alien Cookies in Gebrauch.
Für MAC kreuzte der Breeder Capulator Alien Cookies mit Miracle 15, einem Männchen aus Starfighter F2 und einer kolumbianischen Landsorte. Nach einer Sortenbeschreibung hatte Capulator zuvor aus Alien-Cookies-Samen einen F2-Phänotyp selektiert. Cap Junky, eine gemeinsame Linie von Seed Junky Genetics und Capulator, verbindet Alien Cookies mit Kush Mints #11. Als Nachkommen genannt werden außerdem MAC 1 und White MAC.
Aroma und Geschmack:
Vanille und ein stechend erdiger Grundton kehren in den Beschreibungen wieder. Eine nennt im unversehrten Bud fruchtige und saure Noten, beim Aufbrechen Rose, Lavendel, Zitrus und Kiefer; eine andere betont Keksteig und einen chemischen, an Treibstoff erinnernden Unterton. Im Geschmack tauchen Tee, Pfeffer und Kräuter auf, daneben Zitrus und Erde. Konsumenten beurteilen die Intensität unterschiedlich: Manche erlebten ein kräftiges Aroma, andere fanden es schlicht.
Als dominante Terpene führen mehrere Beschreibungen Limonen, Caryophyllen und Myrcen, ohne eine Analyse anzugeben. Eine weitere nennt stattdessen Humulen, Alpha-Pinen und Alpha-Bisabolol.
Wirkung:
Sortenbeschreibungen schildern einen raschen, stimmungshebenden Effekt im Kopf, dem eine körperliche Entspannung bis hin zur Schläfrigkeit folgt. Die Erfahrungsberichte bestätigen dieses Muster im Grundsatz. Konsumenten nennen Euphorie, gute Laune und Albernheit, teils auch Kreativität, Konzentration, Redseligkeit, Erregung und Hunger. Bei der Schwere gehen die Berichte auseinander: Einzelne beschreiben eine starke Sedierung bis zum Couchlock, andere einen milden Zustand mit klarem Kopf. Mehrfach heißt es, schon kleine Mengen hätten deutlich gewirkt oder die Wirkung habe verzögert eingesetzt und sich dann gesteigert.
An Nebenwirkungen werden trockene Augen und Mundtrockenheit genannt, außerdem Paranoia und Angstgefühle, in einem Bericht bis zu einer heftigen Panikreaktion in der Öffentlichkeit. Vereinzelt ist von kratzendem Rauch im Hals und von Druck auf den Ohren die Rede. Eine Sortenbeschreibung führt zusätzlich Kopfschmerzen und Schwindel auf.
THC- und CBD-Gehalt:
Die THC-Angaben stammen aus Sortenbeschreibungen und liegen weit auseinander, sie reichen von 16 bis 25 %. Den CBD-Gehalt beziffern 2 Beschreibungen auf weniger als 1 %.
Anbau:
Jaws Gear hat weder Blütezeit noch Ertrag oder Wuchshöhe veröffentlicht; die Originallinie wird nur als reguläre Samen geführt. Andere Sortenbeschreibungen nennen 8 bis 9 Wochen Blüte, eine weitere 8 bis 10 Wochen. Der Anbau gilt dort als anspruchsvoll, in einer Einstufung als mittelschwer bis schwierig, und ist im Innenraum wie im Freiland möglich.
Zur Wuchsform heißt es, die Pflanzen blieben kurz und gedrungen, wüchsen buschig mit kräftigen Ästen und dunkelgrünen Blättern und streckten sich zu Beginn der Blüte. Die Blüten werden als dicht und steinhart beschrieben, mit kurzen Internodien, großen Calyx-Stapeln und starkem Harzbesatz; zur Reife können sie sich tief schwarzviolett färben. Eine Beschreibung erwähnt ein langsames vegetatives Wachstum, das den Ertrag drücke. Eine andere zeichnet ein abweichendes Bild mit schlaksigen Pflanzen, die Stützen brauchen, kleinen, popcornartigen Buds und Problemen im Wurzelbereich.
Versionen verschiedener Breeder:
Motherland Genetics kreuzte für seine Alien Cookies Alien Abduction mit einem Durban-Cookies-Kush-Männchen. Für diese überwiegend indicalastige Version werden etwa 65 Tage Blüte angegeben, dazu die Eignung für Innenraum, Freiland und Gewächshaus sowie verschiedene Phänotypen mit fruchtigem Terpenprofil. Twisty Seeds verbindet Alien OG mit einem eigenen Cripple-Creek-Cookies-Männchen. Von Oregon Microgrowers Guild ist eine überwiegend indicalastige Alien Cookies mit 63 Tagen Blütezeit gelistet, deren Elternsorten nicht genannt werden. Auch diese Versionen werden ausschließlich als reguläre Samen geführt.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1LimonenZitrusfrucht
- #2CaryophyllenPfeffer
- #3MyrcenKräuter
- #4HumulenHopfen
- #5PinenKiefer
- #6BisabololBlumig, kamilleartig
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Blütezeit
- 8–9 Wochen
Streckung zu Beginn der Blüte beschrieben, ohne Faktor
- Schwierigkeit
- Anspruchsvoll
- Indoor
- geeignet
- Outdoor
- geeignet
- Wuchsform
- Buschig
- Internodienabstand
- Kurz
- Blütenstruktur
- Dicht
- Trichombesatz
- Hoch
- Blattfarbe
- dunkelgrün
- Färbung
- zur Reife tief schwarzviolett
Kurz und gedrungen mit kräftigen Ästen, buschig und kompakt, Streckung zu Beginn der Blüte; große Calyx-Stapel, starker Harzbesatz (Seedfinder). Steinharte Blüten, kurze Internodien, langsames vegetatives Wachstum mit geringerem Ertrag (Prime Cuts). Abweichend: schlaksige Pflanzen mit Stützbedarf, kleine popcornartige Buds, Wurzelprobleme (420vl).
Eine Beschreibung nennt Stützbedarf wegen schlaksigen Wuchses, andere beschreiben kompakten Wuchs; daher nicht als Eigenschaft gesetzt.
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- Forum Girl Scout Cookies (GSC) × Aliendawg F4
- Typ
- Indica-dominant
- Erhältlich als Samen
- Regulär
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
- Blüte
- 65 Tage
Alien Abduction × Durban-Cookies-Kush-Männchen; überwiegend Indica; Blütezeit „±65 Tage“; indoor, outdoor und Gewächshaus; verschiedene Phänotypen mit fruchtigem Terpenprofil; nur reguläre Samen.
Alien OG × eigenes Cripple-Creek-Cookies-Männchen; überwiegend Indica; indoor und outdoor; nur reguläre Samen.
Weitere Züchter (1): Oregon Microgrowers Guild
Community
Stimmungshebender Einstieg, danach körperliche Entspannung; genannt werden Euphorie, gute Laune, Albernheit, Hunger, teils Kreativität, Konzentration und Redseligkeit. Wirkung oft schon bei kleinen Mengen stark oder verzögert einsetzend und ansteigend.
Einzelne Berichte schildern starke Sedierung bis Couchlock, andere einen milden Zustand mit klarem Kopf. Ein Bericht beschreibt eine heftige Angstreaktion in der Öffentlichkeit. Aroma teils als kräftig, teils als schlicht empfunden.
Tagebücher mit dieser Sorte
Ähnliche Sorten
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen