- Blüte
- 7–8 Wochen
Nur reguläre Samen; Freilandernte je nach Breitengrad zwischen dem 10. September und dem 30. Oktober; als CBD-reich und schimmelfest beschrieben.
Website des Züchtersauch bekannt als ErdPurt
Erdpurt kreuzt den Schweizer Klon Erdbeer mit Purpurea Ticinensis aus dem Tessin: eine kältefeste Indica-Linie, die sich in der Spätblüte purpurn färbt.
Anbauberichte zu Erdpurt widersprechen der Züchterbeschreibung an einem auffälligen Punkt: ACE Seeds beschreibt einen säulenförmigen Wuchs mit dicken Stämmen und guter Windfestigkeit, Grower berichten dagegen von aufgeplatzten Trieben nach dem Toppen und von einer Pflanze, die in einem Sturm gebrochen ist. Übereinstimmung herrscht bei Kältehärte und Färbung: Die Kreuzung aus dem Schweizer Klon Erdbeer und der Tessiner Purpurea Ticinensis zieht in der Spätblüte Farbe in Blätter, Stängel und Blüten.
Beide Elternlinien stammen aus der Schweiz. Erdbeer kursiert als reiner Steckling und wird auf eine unbekannte Sativa mit afghanischem Einschlag zurückgeführt, gesichert ist die Abstammung nicht. Purpurea Ticinensis geht auf den Züchter Felix von Owl Productions zurück und wurde über 8 Jahre auf 1300 Metern Höhe im Tessin selektiert; die Pflanzen tragen rote Stängel und färben sich bei Kälte vollständig purpurrot. ACE Seeds führt das Ergebnis als 100 % Indica und beschreibt es als in Nordeuropa auf kurze Blüte und Klimahärte selektierte Afghani-Linie. Wer die Kreuzung zuerst gemacht hat, ist nicht dokumentiert. Als Elternteil taucht sie in mehreren Kreuzungen wieder auf, darunter CBD #1, Early Bubba Hash und HashTonic von ACE Seeds.
ACE Seeds gibt THC und CBD jeweils mit 0,03 bis 16 % an und begründet die Spanne mit der Chemotypstreuung der halbstabilen Linie: Am häufigsten seien ausgewogene Verhältnisse beider Cannabinoide, vereinzelt träten Pflanzen auf, die nur THC oder nur CBD bilden. Den CBG-Gehalt beziffert der Züchter auf bis zu 0,3 %. Andere Sortenbeschreibungen nennen engere Werte von 4 bis 8 % THC bei 12 % CBD.
Das Aroma hängt am Phänotyp. ACE Seeds beschreibt grüne Pflanzen nach geröstetem Kaffee, Kiefer, Moos, feuchter Erde, Haschisch und frisch geschnittenem Gras, farbige dagegen fruchtig nach Brombeere und Erdbeere. Andere Sortenbeschreibungen vergleichen den Rauch mit Yarkhun-Haschisch aus Pakistan und nennen würzigen Erdbeer-Hasch-Geschmack mit Kaffeenote; in Nutzerberichten kommen Blüten-, Hasch- und Lakritzanklänge dazu. Ein Grower beschrieb den Geruch der blühenden Pflanze als den überreifer Früchte. Als bestimmende Terpene nennt ein Anbaubericht Alpha-Pinen, trans-Ocimen und D-Limonen.
Der Züchter ordnet die Wirkung als entspannend und kreativ bei mäßiger Stärke ein. Nutzerberichte gehen in dieselbe Richtung und nennen gelöst, gesprächig, heiter und klar im Kopf. Beim Punkt Müdigkeit gehen sie auseinander: Ein Bericht beschreibt die Sorte als schläfrig machend, ein anderer betont ausdrücklich das Gegenteil.
ACE Seeds nennt für die eigene Version 7 Wochen Blüte im Innenraum, Freilandernte im August bis Anfang September, mittleren Ertrag und einen Einsatzbereich von 0° bis 55° nördlicher Breite. Die Kältetoleranz stuft der Züchter hoch ein, Hitze, Spinnmilben, Mehltau, Botrytis und Weiße Fliege durchschnittlich. Andere Sortenbeschreibungen setzen 7 bis 9 Wochen Blüte an, führen Mehltau- und Botrytisresistenz als hoch und die Kältehärte als sehr hoch und halten die Sorte für Innenraum, Freiland und Gewächshaus geeignet.
Der Wuchs ist kompakt, überwiegend säulenförmig, mit wenigen Seitentrieben, dicken Stämmen und breiten Indica-Blättern; die Blüten fallen hart und harzig aus, der Geruch in der Blüte ist kräftig. Aus Samen fallen 2 Ausprägungen: eine purpurn gefärbte und eine grüne, die rund 2 Wochen später reif wird.
3 Züchter führen die Sorte mit derselben Elternkombination. ACE Seeds bietet feminisierte und reguläre Samen an und gibt 7 Wochen Blüte an. Zenseeds vertreibt ausschließlich reguläre Samen, nennt rund 56 Tage Blüte und einen sehr hohen Ertrag. Hybrids from Hell führt ebenfalls nur reguläre Samen, gibt 7 bis 8 Wochen an und datiert die Freilandernte je nach Breitengrad auf den 10. September bis 30. Oktober; von diesem Züchter gibt es zusätzlich eine Auslese auf überwiegend grüne Phänotypen mit rund 8 Wochen Blüte.
Ein Freilandanbau auf 47° nördlicher Breite ergab eine buschige Pflanze von rund 90 cm mit purpurnen Stängeln und dichtem Trichombesatz, ohne Ausfälle durch Schädlinge, Kälte oder Hitze. Aus regenreicher Lage kommen gegenteilige Erfahrungen: dort Schimmel und Raupenfraß, dazu beide Phänotypen zu spät reif für das Klima des Growers. Ein weiterer Bericht nennt brüchige Stängel schon bei vorsichtigem Training. Der Ertrag wird in diesen Berichten als hoch beschrieben, die Harzbildung durchgehend als stark; das Verhältnis von Blüten zu Blattmasse bewertet ein Grower als verbesserungswürdig, während Zenseeds es als sehr gut ausweist.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Der Züchter gibt einen Einsatzbereich von 0 Grad bis 55 Grad nördlicher Breite an und beschreibt die Linie als in Nordeuropa auf widrige Klimabedingungen selektiert.
Der Züchter beschreibt einen kräftigen, kompakten, überwiegend säulenförmigen Wuchs mit kaum Verzweigung, dicken Stämmen und großen Indica-Blättern. Ein Anbaubericht beschreibt dagegen eine buschige Pflanze von rund 90 cm. Zum Verhältnis von Blüten zu Blattmasse gehen die Angaben auseinander: Zenseeds nennt es sehr gut, ein Nutzerbericht hält es für verbesserungswürdig.
Ein Anbaubericht beschreibt trotz dicker Stämme Stützbedarf in der Blüte; nach dem Toppen platzte die Schnittstelle bei Sturm auf, eine Pflanze brach. Ein weiterer Bericht nennt brüchige Stängel bereits bei vorsichtigem Training.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Nur reguläre Samen; Freilandernte je nach Breitengrad zwischen dem 10. September und dem 30. Oktober; als CBD-reich und schimmelfest beschrieben.
Website des ZüchtersAuslese derselben Kreuzung auf überwiegend grüne Phänotypen; nur reguläre Samen.
Website des ZüchtersNur als reguläre Samen erhältlich; Ertrag als sehr hoch angegeben; harte, kompakte Blüten mit gutem Verhältnis von Blüten zu Blattmasse.
Website des ZüchtersWeitere Züchter (1): ace SEEDS
Berichtet werden durchgehend eine starke Färbung in der Spätblüte, dichter Harzbesatz, harte Blüten und eine hohe Kältetoleranz. Die Wirkung wird als entspannend und kreativ bei mäßiger Stärke beschrieben. Aus Samen fallen regelmäßig ein purpurner und ein grüner Phänotyp, der später reift.
Zur Robustheit gehen die Erfahrungen auseinander: Ein Freilandanbau auf 47 Grad nördlicher Breite verlief ohne Ausfälle durch Schädlinge, Kälte oder Hitze, während aus regenreicher Lage Schimmel, Raupenfraß und Bruch bei Wind gemeldet werden und ein weiterer Bericht brüchige Stängel schon bei leichtem Training nennt. Auch bei der Müdigkeit widersprechen sich die Berichte, und das Verhältnis von Blüten zu Blattmasse wird unterschiedlich bewertet.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen