- Blüte
- 9–10 Wochen
Früher Soma #5; 75 % Indica; Eltern laut Beschreibung Big Skunk Korean × Jack Herer; lange Seitentriebe, eher hoher Wuchs, Mehrtriebserziehung empfohlen; Anbau indoor in Erde mit organischer Düngung empfohlen.
auch bekannt als Soma #5, Soma Five
Somango, früher Soma #5, ist eine indicadominante Sorte von Soma Seeds aus Jack Herer und Big Skunk Korean, benannt nach ihrem Mango-Aroma.
Einen 1. Platz in der Kategorie Hybrid beim Cannabis Cup 2013 schreibt Blimburn Seeds seiner Version von Somango zu. Belegen lässt sich dieser Titel nicht: Soma Seeds, der ursprüngliche Breeder, beansprucht den ersten Preis des High Times Cannabis Cup 2013 in Amsterdam für eine andere eigene Sorte, SomaRi, eine Kreuzung aus New York City Diesel, Buddha's Sister und Kushadelic. Auch in den Aufstellungen der Cup-Erfolge von Soma Seeds, die mit Reclining Buddha 1999 beginnen, kommt Somango nicht vor. Ihren Namen verdankt die Sorte, die früher als Soma #5 geführt wurde, ihrem Mango-Aroma.
Soma Seeds stuft Somango als zu 75 % indicadominant ein. Bei den Eltern weichen die Quellen voneinander ab: Die Beschreibung der Soma-Version nennt Big Skunk Korean und Jack Herer, andere Darstellungen derselben Linie fügen Super Skunk als dritte Elternsorte hinzu. Anbieter eigener Versionen nennen wiederum andere Kombinationen, Gea Seeds etwa Jack Herer und Big Skunk, Blimburn Seeds Super Skunk und Jack Herer. ApeOrigin hat seine Linie nach eigener Darstellung durch Selbstung eines Stecklings aus Soma-Genetik gewonnen.
Soma Seeds hat die Sorte selbst weitergezüchtet: Somango Pineapple entstand aus der Kreuzung mit Lavender und gilt laut Breeder als zu 80 % indicadominant.
Reife Mango prägt sämtliche Beschreibungen, begleitet von süßen und tropischen Noten. ApeOrigin ergänzt Papaya und spricht von einem sehr kräftigen Geruch, Seedsman nennt Kiefernharz, Gea Seeds Erdbeere. In Konsumberichten tauchen außerdem Zitrone und Sahne auf; einige Konsumenten nehmen die Mango im Rauch weniger deutlich wahr als in der Nase. Eine Sortenbeschreibung führt Pinen als vorherrschendes Terpen, gefolgt von Myrcen und Limonen.
Soma Seeds beschreibt die Wirkung als euphorisch und geistig anregend, wobei man wach bleibe. Seedsman hebt hervor, dass sie nicht auf dem Sofa festhält. Konsumberichte schildern eine entspannte Stimmung, in der Konzentration möglich bleibt, dazu gute Laune und Euphorie, teils auch Albernheit und Redseligkeit. Andere erleben die Sorte eher als schläfrig machend. Als Nebenwirkungen nennen Konsumenten trockenen Mund, trockene Augen und Schwindel, in einzelnen Berichten auch Kopfschmerzen, innere Unruhe und Paranoia.
Sortenbeschreibungen geben für Somango 20 % THC und weniger als 1 % CBD an, eine davon zusätzlich 1 % CBG. Unter den Breedern nennen Blimburn Seeds 16 bis 21 % THC und Gea Seeds 18 % THC für ihre jeweilige Version.
Für die Soma-Version gibt der Breeder 9 bis 10 Wochen Blüte an und empfiehlt den Anbau indoor in Erde mit organischer Düngung. Wegen der langen Seitentriebe und des eher hohen Wuchses rät Soma Seeds zur Kultur mit mehreren Haupttrieben, die Höhe muss dabei kontrolliert werden. Bulk Seed Bank beschreibt Blätter, die sich gegen Ende der Reife lila färben, und Buds mit dichtem Harzbelag.
Dokumentierte Indoor-Grows kamen auf 60 bis 75 Tage Blüte. Die Pflanzen fielen dabei unterschiedlich aus. Ein Grower beschreibt einen gedrungenen, indicaartigen Phänotyp, der von 20 auf 45 cm wuchs und hohe Temperaturen ohne Probleme vertrug, ein anderer buschige Pflanzen mit langen, kräftigen Seitentrieben. In einem weiteren Bericht erreichte eine Pflanze nach 60 Tagen Blüte 60 cm Höhe und lieferte unter einer 400-W-Lampe etwa 30 g getrocknete Blüten; bei Nachttemperaturen um 18 °C färbte sie sich lila. Die getrockneten Buds werden als fest und kompakt beschrieben, mit überdurchschnittlichem Anteil an Blüte gegenüber Blattmasse. Uneinig sind die Berichte bei der Düngung: Einer attestiert der Sorte Toleranz gegenüber Über- und Unterdüngung, ein anderer das Gegenteil. In der Zusammenfassung der Grow-Berichte wird sie als anfängertauglich eingestuft.
Alle hier aufgeführten Versionen werden als feminisierte Samen geführt, ihre Angaben unterscheiden sich deutlich:
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
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Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Soma Seeds: lange Seitentriebe, eher hoher Wuchs, Höhenkontrolle nötig. Grow-Berichte: teils gedrungener, indicaartiger Phänotyp (20 auf 45 cm), teils buschige Pflanzen mit langen, kräftigen Seitentrieben; getrocknete Blüten fest und kompakt, überdurchschnittliches Verhältnis von Blüte zu Blatt.
Soma Seeds empfiehlt die Kultur als Pflanze mit mehreren Haupttrieben wegen der langen Seitentriebe; Anbau indoor in Erde mit organischer Düngung empfohlen.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Früher Soma #5; 75 % Indica; Eltern laut Beschreibung Big Skunk Korean × Jack Herer; lange Seitentriebe, eher hoher Wuchs, Mehrtriebserziehung empfohlen; Anbau indoor in Erde mit organischer Düngung empfohlen.
Durch Selbstung eines Soma-Seeds-Stecklings gewonnen; Eltern Big Skunk Korean × Jack Herer; empfohlen für indoor und Gewächshaus; als leicht anzubauen beschrieben; Aroma Mango und Papaya.
Eltern Super Skunk × Big Skunk Korean × Jack Herer; Blätter färben sich gegen Ende lila, dichter Harzbelag.
Weitere Züchter (3): Gea Seeds, Seedsman, Blimburn Seeds
Entspannte, dabei funktionale Stimmung mit Konzentration und guter Laune; Mango-Aroma; Anbau als anfängertauglich beschrieben; feste, kompakte Blüten.
Ein Teil der Konsumenten erlebt die Sorte eher schläfrig machend; das Mango-Aroma tritt beim Rauchen teils weniger hervor. Die Grow-Berichte widersprechen sich bei der Verträglichkeit von Über- und Unterdüngung und beim Wuchs (gedrungen vs. buschig mit langen Seitentrieben).
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen