- Blüte
- 55–65 Tage
Breeder-Beschreibung mit Testname Pink Lady, wiedergegeben auf der Sortenseite, die heute unter MzJill Genetics geführt wird. Blütetyp nicht ausdrücklich angegeben; Ertrag nur als mittel eingestuft.
auch bekannt als Plush Berry, Plushberry Kush, Pink Lady
Plushberry ist eine Kreuzung aus Black Cherry Soda und Space Queen von TGA Subcool Seeds, getestet als Pink Lady, mit Beerenaroma und oft rosa Kelchen.
Unter dem Arbeitsnamen Pink Lady lief die Testphase einer Kreuzung aus Black Cherry Soda und Space Queen, die Subcool bei TGA Subcool Seeds danach als Plushberry herausbrachte. Die Breeder-Beschreibung führt sie als erste TGA-Sorte aus der Kush-Familie. Ausgelesen wurde demnach vor allem auf Geschmack und Geruch, nicht auf die rosa bis magentafarbenen Kelche, die sich bei vielen Pflanzen ausbilden.
Black Cherry Soda bringt laut Breeder das Brombeeraroma ein, Space Queen sollte Wirkung und Harzbildung verstärken. TGA Subcool Seeds nennt 80 % Indica und 20 % Sativa, andere Sortenbeschreibungen führen Plushberry als ausgewogene Hybride mit je 50 %. Geläufig sind auch die Schreibweisen Plush Berry und Plushberry Kush.
Grow-Berichte mit TGA-Saatgut reichen bis in den Sommer 2011 zurück. Ein spanischer Testbericht rechnet Plushberry zu den Linien, die 2017 bei Bränden in Kalifornien verloren gingen; den Großteil davon legte Subcool später unter SubCool The Dank neu auf. Heute erscheint die Sorte unter MzJill Genetics, nur als reguläres Saatgut. Als Elternteil ist sie unter anderem in American Beauty von Dr. Underground, Black Cherry Chem von Irie Genetics, Cotton Candy Machine von Brain Freeze Seeds und Ganesh Berry von Mandala Seeds belegt.
Der Breeder vergleicht den Geschmack mit Brombeermarmelade, Himbeeren und gemischten Fruchtbonbons. Grower schildern gequetschte Blüten als fruchtig und süßsauer, das getrocknete Material als bonbonartig; nach sorgfältigem Curing erinnert es einen Anbaubericht an die Elternsorte Black Cherry Soda. Daneben werden Kirsche, Veilchen, blumige und erdige Noten genannt, in einem Erfahrungsbericht ein Kiefernton unter der Beere, in einer Sortenbeschreibung Zitrus mit leicht würzigem Nachgeschmack. Eine Sortenbeschreibung nennt Myrcen als führendes Terpen, gefolgt von Pinen und Caryophyllen, ohne Messwerte anzugeben.
Nutzer beschreiben körperliche Entspannung zusammen mit gehobener Stimmung, teils als Mischung aus Kopf- und Körperwirkung, die langsam einsetzt. Euphorie, Albernheit und Kreativität kommen in den Berichten ebenso vor wie Schläfrigkeit bis zum Festsitzen auf dem Sofa. Ein spanischer Test stuft die Wirkung als vorwiegend geistig ein, einzelne Konsumenten fanden sie schwach. An Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit und trockene Augen genannt, vereinzelt auch Ängstlichkeit, Schwindel, Schwitzen und Kopfschmerzen nach reichlichem Konsum.
Die THC-Angaben in Sortenbeschreibungen reichen von 15 bis 25 %. Eine davon setzt CBD bei 0,1 bis 0,5 % an, eine andere weist 1 % CBG aus. Herkunft und Labor der Werte bleiben in beiden Fällen offen.
TGA Subcool Seeds gibt 55 bis 65 Tage Blüte an; laut Sortenangaben eignet sich Plushberry für Innenraum, Freiland und Gewächshaus. Aus Samen und ungetoppt wird die Pflanze nach Breeder-Angaben sehr hoch, getoppte Stecklinge bleiben kürzer, weshalb der Breeder zum Toppen rät. Beschrieben werden zwei Hauptphänotypen: ein kleinerer, kräftig rosa gefärbter, den Subcool laut einer Händlerbeschreibung bevorzugte, und ein größerer, indicalastiger mit mehr Ertrag. Den Ertrag stuft der Breeder als mittel ein, die harzbesetzten Blätter zwischen den Blüten eigneten sich zur Haschherstellung. Dieselbe Händlerbeschreibung nennt 350 bis 500 g/m² indoor und 100 bis 400 g pro Pflanze outdoor.
Die dokumentierten Grows fallen uneinheitlich aus. Ein Indoor-Durchgang von 2012 ergab 3 Weibchen aus 5 Samen, die nach 63 Tagen Blüte 150 bis 173 g pro Pflanze lieferten; das starke Wachstum machte kräftiges Anbinden nötig. In Berichten von 2011 brachte ein hoher Phänotyp 5 oz, ein kurzer 2,5 oz, geerntet wurde nach 55 bis 70 Tagen. Im spanischen Test streckte sich ein Phänotyp in der Blüte auf das Doppelte, der andere auf das Dreifache.
Ein weiterer Bericht schildert tannenförmigen, stabilen Wuchs, harte und kompakte Blüten, keine Schimmelanfälligkeit und gute Eignung für ein SCROG, aber Empfindlichkeit gegenüber zu viel wie zu wenig Dünger. Bei kühlen Temperaturen verfärbten sich die Pflanzen dort violett, karminrot und rosa; ein anderer Grower sah bei 82 °F keine Rosafärbung.
Neben der regulären Linie von TGA Subcool Seeds und MzJill Genetics existiert mit Plushberry Auto eine feminisierte Autoflower-Variante von Blimburn Seeds, in die Ruderalis eingekreuzt wurde. Blimburn Seeds nennt dafür 7 bis 8 Wochen vom Samen bis zur Ernte, 150 cm Höhe, 350 bis 450 g/m² indoor, 80 bis 100 g pro Pflanze outdoor und 31 bis 34 % THC; den Indica-Anteil gibt der Anbieter mit 50 % an.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
je nach Phänotyp Verdopplung bzw. Verdreifachung der Höhe in der Blüte
Ungetoppt aus Samen sehr hoch, getoppte Stecklinge kürzer; zwei Hauptphänotypen: kleiner, kräftig rosa gefärbter und größerer, indicalastiger mit mehr Ertrag (Breeder). Harzbesetzte Blätter zwischen den Blüten laut Breeder zur Haschherstellung geeignet. Ein Grow-Bericht: empfindlich gegenüber Über- und Unterdüngung. Ein Indoor-Grow: starkes vegetatives Wachstum.
Breeder rät zum Toppen; ein Grow-Bericht hält die Sorte für SCROG geeignet und rät zum Stützen in der Blüte; ein Indoor-Grow musste stark angebunden werden.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Breeder-Beschreibung mit Testname Pink Lady, wiedergegeben auf der Sortenseite, die heute unter MzJill Genetics geführt wird. Blütetyp nicht ausdrücklich angegeben; Ertrag nur als mittel eingestuft.
Black Cherry Soda x Space Queen x Ruderalis, feminisierte Autoflower-Samen; Breeder nennt 6 bis 8 Wochen Blüte und 7 bis 8 Wochen Gesamtlaufzeit (in sich widersprüchlich), 150 cm Höhe ohne Angabe indoor oder outdoor sowie 50 % Indica und 50 % Sativa.
Fortführung der TGA-Linie unter MzJill Genetics; laut Sortenseite ausschließlich reguläres Saatgut, nie feminisiert.
Süßes, bonbonartiges Beerenaroma; entspannende Wirkung mit gehobener Stimmung; deutliche Unterschiede zwischen den Phänotypen in Wuchshöhe und Ertrag; rosa bis violette Färbung, die von der Temperatur abhängt.
Die Wirkung wird teils als vorwiegend geistig, teils als schwer und schläfrig machend beschrieben, einzelne Berichte empfinden sie als schwach. Erträge reichen in den Berichten von gering bis leicht überdurchschnittlich.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen