Diamond OG
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Diamond OG

auch bekannt als Diamond OG Kush

Indica-dominantTHC-dominant
Indica 75 %Sativa 25 %

Diamond OG stammt aus der kalifornischen OG-Kush-Familie, gilt als Kreuzung mit unbekanntem zweitem Elternteil und bildet schwere, dicht mit Trichomen besetzte Blüten.

Recherchestand 01.11.2026

Gegen Ende der Blütephase werden die Blütenstände von Diamond OG so schwer, dass eine Anbaubeschreibung Stützen für die Äste vorsieht. Die Sorte gehört zur OG-Kush-Familie und wird als Kreuzung aus OG Kush und einer unbekannten zweiten Sorte geführt; der ursprüngliche Breeder gilt als unbekannt, ihr Ursprung wird in Südkalifornien verortet. Mehrere Beschreibungen heben den dichten, im Licht glitzernden Trichombesatz hervor.

Anbau:

Zur Blütedauer machen die Sortenbeschreibungen unterschiedliche Angaben: Zwei nennen 9 bis 10 Wochen, zwei andere 8 bis 9 Wochen. Im Freiland ist die Ernte laut der erwähnten Anbaubeschreibung um Mitte Oktober erreicht. Dieselbe Quelle sieht für den Außenanbau ein warmes, trockenes Klima ohne Frostgefahr vor und bescheinigt der Pflanze Widerstandskraft gegen verbreitete Schimmel- und Mehltaupilze. Ein weiteres Profil nennt ebenfalls warme, trockene Bedingungen und verlangt zusätzlich eine stetige Luftbewegung.

Den Ertrag gibt die Anbaubeschreibung mit 18 Unzen je Quadratmeter indoor an, umgerechnet etwa 510 g, und im Freiland mit 16 Unzen je Pflanze, etwa 454 g. Ein anderes Profil kommt für den Innenanbau auf 400 bis 500 g/m². Beim Schwierigkeitsgrad reichen die Einstufungen von leicht bis mittel, die Wuchshöhe wird als mittel bis hoch beschrieben. Erwähnt werden außerdem mittlere Internodienabstände, biegsame Seitentriebe und eine deutliche Streckung in den ersten Blütewochen.

Ein Grower, der nach eigener Angabe seit 25 Jahren anbaut, ordnet die ursprüngliche Pflanze im Wuchs den sativabetonteren OG-Kush-Formen zu. Er beschreibt sie als stark mit Trichomen besetzt und ertragreicher als andere OG-Kush-Linien, darunter Pure Kush. Was heute unter dem Namen verbreitet ist, hält er nicht für identisch mit dieser Ausgangspflanze.

Genetik und Herkunft:

OG Kush ist der einzige benannte Elternteil, den zweiten führen die Beschreibungen als unbekannt, teils ausdrücklich als Hybride. Mehrere Sortenprofile stufen Diamond OG als indicadominant ein, eine Anbaubeschreibung sieht sie dagegen als ausgeglichene Hybride mit leichter Indica-Tendenz. Neben Diamond OG ist auch der Name Diamond OG Kush in Gebrauch.

Die konkreteste Schilderung der Herkunft stammt von dem genannten Grower: Die ursprüngliche Diamond OG sei ein besonders guter OG-Kush-Steckling aus dem San Fernando Valley gewesen, angebaut in Diamond Bar, in Indoor-Anlagen in Wohnhäusern im Raum Los Angeles. Andere Darstellungen verorten die Sorte allgemeiner in der südkalifornischen OG-Szene. Daneben existiert eine Samenlinie von Premium Cultivars, deren Beschreibung ebenfalls OG Kush und einen nicht benannten zweiten Elternteil angibt.

Als Elternteil ist Diamond OG in Black Diamond belegt, einer Kreuzung mit Blackberry, außerdem in Diamond Valley Kush.

Aroma und Geschmack:

Kiefer, Erde und Holz bilden in den Sortenbeschreibungen den Kern des Profils, dazu kommen saure Zitrusnoten, eine würzige Dieselnote und eine süßliche Komponente. In Erfahrungsberichten taucht vor allem die Kiefer auf, teils zusammen mit Zitrus; ein Bericht erinnert an rote Beeren, ein anderer beschreibt einen unangenehmen, zwiebelartigen Geschmack. Als dominantes Terpen nennen Sortenprofile Pinen, gefolgt von Myrcen und Caryophyllen. Andere Beschreibungen stellen Myrcen oder Limonen an die erste Stelle.

THC- und CBD-Gehalt:

Die THC-Angaben streuen stark: Genannt werden 17 % als Einzelwert und 17 bis 22 % als Spanne, andere Profile setzen den Gehalt mit 20 bis 26 % oder 20 bis 27 % deutlich höher an. CBD wird mit 0 % angegeben, in anderen Profilen mit Werten bis 1 %. Ein Profil weist zusätzlich 1 % CBN aus.

Wirkung:

Im Mittelpunkt der Erfahrungsberichte steht eine entspannende, körperbetonte Wirkung, die in mehreren Berichten in Schläfrigkeit übergeht; daneben werden Euphorie, gehobene Stimmung und Albernheit genannt. Einzelne Nutzer erleben die Sorte dagegen als klar, kreativ oder fokussiert, einer als anregend. Auch bei der Stärke gehen die Eindrücke auseinander: Ein Bericht findet sie im Vergleich mit anderen Indicas enttäuschend, andere stufen sie als sehr stark ein. Als Begleiterscheinungen werden trockener Mund, trockene Augen und Schwindel genannt, vereinzelt auch Kopfschmerzen, Paranoia, nachwirkende Müdigkeit und ein starkes körperliches Schweregefühl.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.

Wirkung & Aroma

Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage

Positiv berichtet
hungrig
schläfrig
konzentriert
Berichtete Nebenwirkungen
schwindelig
Kopfschmerzen
paranoid
Aroma & Geschmack
Kräuter Kiefer Scharf

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Cannabinoide & Terpene

Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte

THC
17–22 %
0 %35 %
CBD
0 %
0 %20 %
CBG
0,5–1,2 %
0 %10 %
CBN
1 %
0 %10 %
Terpenprofil
  • #1
    PinenKiefer
  • #2
    MyrcenKräuter
  • #3
    CaryophyllenPfeffer

Anbau

Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend

Blüte & Ernte
Blütezeit
9–10 Wochen
Ernte outdoor
Mitte Oktober · Nordhalbkugel
Ertrag & Höhe
Ertrag indoor
510 g/m²
Ertrag outdoor
454 g/Pflanze

Deutliche Streckung zu Beginn der Blüte, ohne Faktorangabe.

Schwierigkeit, Umgebung & Klima
Schwierigkeit
Einfach
Indoor
geeignet
Outdoor
geeignet
Klima
Warm, Trocken

Warmes, trockenes Klima ohne Frostgefahr für den Außenanbau; ein weiteres Profil nennt warme, trockene, mediterrane Bedingungen mit stetiger Luftbewegung.

Resistenzen
Schimmel
Hoch
Morphologie
Internodienabstand
Mittel
Trichombesatz
Hoch

Wuchshöhe uneinheitlich eingestuft: hoch (ILGM), mittel (strain.report), mittel bis hoch (Strainpedia). Biegsame Seitentriebe und mittlere Internodien laut Strainpedia. Dichter, glitzernder Trichombesatz laut Allbud, The Weed Blog und einem Grower-Bericht. Der Grower-Bericht ordnet die ursprüngliche Pflanze im Wuchs den sativabetonteren OG-Kush-Formen zu.

Training
Stützen nötig
Ja

Stützen für die Äste vorgesehen, da die Blüten gegen Ende der Blüte schwer werden.

Genetik & Herkunft

Herkunft
Kreuzung
OG Kush
Herkunft
Vereinigte Staaten, Südkalifornien
Typ
Indica-dominant

Versionen verschiedener Züchter

Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.

Premium CultivarsDiamond OG
Zuordnung unklar
THC
17 %
CBD
0 %

Samenlinie; die Produktbeschreibung nennt OG Kush und eine nicht benannte zweite Sorte als Eltern, Samentyp nicht angegeben. THC 17 % und CBD 0 % entsprechen den Werten der allgemeinen Sortenbeschreibung auf Leafly und sind vermutlich übernommen. Ein Eintrag für die Originalversion fehlt, weil kein ursprünglicher Breeder belegt ist.

Community

25 Grow- und Erfahrungsberichte ausgewertet Community-Berichte
Konsens

Entspannende, körperbetonte Wirkung, die in mehreren Berichten in Schläfrigkeit übergeht; daneben Euphorie, gehobene Stimmung und Albernheit. Geschmack vor allem nach Kiefer, teils mit Zitrus, dazu erdig und holzig. Als Begleiterscheinungen trockener Mund und trockene Augen.

Abweichende Berichte

Einzelne Berichte erleben die Sorte als klar, kreativ, fokussiert oder anregend. Ein Bericht findet sie im Vergleich mit anderen Indicas enttäuschend, andere stufen sie als sehr stark ein. Abweichende Geschmacksnoten: rote Beeren in einem Bericht, ein unangenehmer, zwiebelartiger Geschmack in einem anderen. Ein erfahrener Grower hält die heute verbreitete Diamond OG nicht für identisch mit dem ursprünglichen Steckling.

Berichtete Werte einzelner Grows
Anbauerfahrung des berichtenden Growers nach eigener Angabe
25 Jahre

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