Kiefer und Erde bestimmen den Geruch von Master Yoda, einer Kreuzung aus OG Kush und Master Kush. Eine Sortenbeschreibung ergänzt Vanille und einen muffigen Grundton. 2012 belegte die Sorte, eingereicht von Kush Connection, beim Bay Area Medical Cannabis Cup von High Times den 2. Platz in der Indica-Kategorie.
Aroma und Geschmack:
Daneben finden sich in den Beschreibungen holzige Noten, Würze und Kräuter. Den Geschmack schildert eine Quelle als Abfolge von Zitrone über Vanille bis Orange. Konsumenten nennen ihn erdig und grün, einer auch moosig; andere schmecken Kiefer mit etwas Zitrone oder eine säuerliche Erdnote. Ein Bericht erkennt Kräuter mit Lavendel und einem süßen Anklang, ein anderer ein kühles Gefühl beim Rauchen, ein weiterer vor allem Süße. Einem Konsumenten war der Geruch zu skunkig, einem anderen fiel besonders seine Intensität auf. In 2 Berichten wird der Rauch als kratzig beschrieben.
Als vorherrschende Terpene führen Sortenbeschreibungen Myrcen, Limonen und Caryophyllen an.
Genetik und Herkunft:
Die Abstammung aus OG Kush und Master Kush geben alle Quellen gleich an, einen ursprünglichen Züchter nennt keine. Einem Sortenporträt zufolge stammt die Sorte aus Florida und gelangte erst später nach Südkalifornien, wo Kush Connection sie bekannt machte. Die Gruppe trat damit laut demselben Text beim Cannabis Cup von High Times, beim Secret Cup und beim Medical Cannabis Cup in San Bernardino an. Für den Bay Area Medical Cannabis Cup im Juni 2012 ist der 2. Platz in der Kategorie Best Indica dokumentiert. Mehrere Sortenbeschreibungen führen außerdem einen 1. Platz beim Los Angeles Cannabis Cup von High Times im selben Jahr an, ohne eine Kategorie zu nennen.
Bei der Einordnung weichen die Quellen voneinander ab: Eine Beschreibung spricht von einer überwiegend indicageprägten Hybride, andere führen Master Yoda mit je 50 % Indica und Sativa. Als weitere Namen kursieren Master Yoda Kush und Yoda Kush, in Stammbäumen erscheint die Sorte auch als Master Yoda OG.
Riot Seeds kreuzte Master Yoda OG mit Zcube BX3 zu The Force. In Beerus von Skunk Devil Genetics steckt die Sorte über eine Kreuzung mit Golden Lemonz, die anschließend mit 89 NL5 gepaart wurde.
Wirkung:
Im Kern der Berichte steht eine Verbindung aus Euphorie und Entspannung, die deutlich im Körper ankommt und nach einiger Zeit in Müdigkeit übergehen kann. Mehrere Konsumenten schildern, dass sie bei höherer Dosis wie festgeklebt im Sessel saßen.
Andere erlebten die Sorte aktivierender. Sie beschreiben Konzentration, Kreativität, Tatendrang und einen klaren Kopf bei gleichzeitiger Entspannung, einige auch Heiterkeit bis zum Kichern. Mehrfach ist von einem nachdenklichen, nach innen gerichteten Zustand die Rede; ein Konsument bemerkte dabei verlangsamtes Denken und wenig Lust auf Gesellschaft. 2 Berichte empfanden die Wirkung als eher leicht.
Als Begleiterscheinungen nennen Sortenbeschreibungen Mundtrockenheit, trockene Augen und Angstgefühle, eine davon auch Paranoia und Schwindel. Einzelne Erfahrungsberichte schildern Schwindel, Kopfschmerzen oder unvermitteltes Einschlafen. Ein anderer Konsument betont, weder Angst noch Paranoia verspürt zu haben.
THC-Gehalt:
Eine Sortenbeschreibung nennt 17 bis 20 % THC, mehrere sprechen ohne Angabe eines Labors von Messwerten über 20 %. In 2 Erfahrungsberichten werden für die jeweiligen Blüten 21 % und 22,2 % angegeben.
Anbau:
Die Blütezeit geben Sortenbeschreibungen mit 8 Wochen an, für den Freilandanbau nennt eine davon Anfang Oktober als Erntezeit. Die Pflanze eignet sich demnach für drinnen und draußen und gilt als robust; eine Quelle schreibt ihr zu, auch widrige Bedingungen zu verkraften. Auffällig ist der Geruch, der laut einer Beschreibung noch Tage anhält, nachdem die Pflanzen entfernt wurden.
Versionen verschiedener Breeder:
Als feminisiertes Saatgut wurde die ursprüngliche Linie nach Sortenangaben nie angeboten. Von Growers Choice stammt mit Master Yoda Auto eine feminisierte Autoflower-Version, in die neben OG Kush und Master Kush eine Ruderalis eingekreuzt ist. Der Anbieter beziffert die Anteile auf 50 % Sativa, 40 % Indica und 10 % Ruderalis und gibt 50 bis 60 Tage Blüte an. Beim Ertrag nennt Growers Choice bis zu 450 g/m² im Innenraum und bis zu 450 g pro Pflanze im Freien, beim THC-Gehalt bis zu 28 %, an anderer Stelle derselben Seite 24 %, bei CBD unter 1 %. Die Blüten beschreibt der Anbieter als hellgrün mit verblasstem Violett und orangefarbenen Narbenfäden, das Aroma als erdig mit Vanille und Kiefer. Er stuft die Version als einfach im Anbau ein; sie bevorzugt laut Anbieter warme Temperaturen.