- Blüte
- 56–63 Tage
- Ertrag indoor
- 450–550 g/m²
- THC
- ab 20 %
Laut Breeder-Beschreibung limitierte Kreuzung, nur als reguläres Saatgut, nie feminisiert. Keine weiteren Breeder-Versionen unter diesem Namen dokumentiert.
auch bekannt als Hitman OG, HOK
Hitman OG Kush ist eine indicalastige Kreuzung von DNA Genetics aus OG Kush und einer ungenannten Sorte, die in Kreuzungen mehrerer anderer Breeder steckt.
Nur eine Hälfte des Stammbaums von Hitman OG Kush ist offengelegt. DNA Genetics kreuzte OG Kush mit einer Sorte, die der Breeder nicht benennt, und brachte das Ergebnis als limitierte Auflage heraus. Die auch als Hitman OG und HitMan OG geführte Sorte rechnet der Breeder zu 80 % der Indica zu. Andere Breeder haben sie seither in eigene Linien eingekreuzt.
Eine weitere Sortenbeschreibung charakterisiert den unbekannten Kreuzungspartner lediglich als starke, indicadominierte Hybride und nennt ebenfalls ein Verhältnis von 80 zu 20 zugunsten der Indica. Andernorts wird Hitman OG Kush schlicht als Hybride geführt, in einem Erfahrungsbericht sogar als Sativa bezeichnet.
In mehreren Stammbäumen taucht die Sorte als Elternteil auf. Rocky Mountain High 719 kreuzte Ghost OG mit Hitman OG und nannte das Ergebnis White Licorice. Ein Männchen dieser Linie bestäubte bei Duty Free Seeds, in Zusammenarbeit mit Love For The Plant, einen Steckling von Cookies & Cream; daraus ging Ghost Cream hervor. Ebenfalls von Duty Free Seeds stammt Ghost Papaya, für die eine Kreuzung aus Ghost OG und Hitman OG mit Sour Papaya von Oni Seed Co verbunden wurde. Therapy Seeds kombinierte Hitman OG mit Sour Bubble Bx3 zu Sicario; dass dabei die Version von DNA Genetics verwendet wurde, ist nur als wahrscheinlich vermerkt.
Zum Aroma existieren 2 kaum vereinbare Beschreibungen. Die eine nennt Diesel, Käse und Holz und führt als Terpene Myrcen vor Limonen und Pinen. Einzelne Erfahrungsberichte schildern dazu einen stark skunkigen Geruch der Blüten und einen erdigen Geschmack beim Rauchen.
Die andere Beschreibung zeichnet ein süßliches Zitronenaroma mit Lavendel und Kiefer, begleitet von erdigen, holzigen und blumigen Noten. Ein Erfahrungsbericht mit derselben Zitronen-Lavendel-Note vergleicht den Geschmack mit English-Breakfast-Tee. Die dort beschriebenen Blüten waren lang und spitz zulaufend, leuchtend hellgrün, mit dünnen orangefarbenen Härchen und goldgelb schimmernden Trichomen. Für ein Shatter-Extrakt dieser Sorte gibt der Hersteller Limonen, Pinen und Linalool als Terpene an.
DNA Genetics nennt für Hitman OG mehr als 20 % THC und bezeichnet solche Werte selbst bei unerfahrenen Growern als normal. Andere Angaben weichen in beide Richtungen ab: Eine Sortenbeschreibung führt 18 % THC und 0 % CBD, ein Erfahrungsbericht nennt durchschnittlich 24 bis 29 % THC, ohne Labor oder Messung zu benennen.
Für das erwähnte Shatter-Extrakt meldet der Hersteller nach einer Prüfung durch Harrens Lab 85,7 % THC und 1,6 % CBD. Der Wert betrifft ein Konzentrat und lässt sich nicht auf Blüten übertragen.
Die Erfahrungsberichte gehen auseinander. Ein Teil der Konsumenten beschreibt einen leichten, heiteren Rausch, der lange anhält. Mehrere berichten, dass sie dabei gesprächig und konzentriert blieben und tagsüber aktiv sein konnten; Unruhe sei ausgeblieben. Ein Bericht erwähnt ein Wärmegefühl in der Brust, ein anderer zu einem Konzentrat dagegen eine schwere Wirkung.
Andere Schilderungen setzen mit einer gehobenen, verkopften Stimmung ein, die in deutliche Entspannung übergeht, begleitet von leichter Benommenheit und bei höheren Mengen von Schläfrigkeit. Als Begleiterscheinung taucht in mehreren Berichten ein trockener Mund auf.
Anbaudaten stammen bislang allein von DNA Genetics. Der Breeder nennt eine Blütezeit von 56 bis 63 Tagen und einen Ertrag von 450 bis 550 g/m². Nach Angaben des Breeders eignet sich die Pflanze für drinnen und draußen und ist auch für Einsteiger beherrschbar. Sie wächst hoch, weshalb DNA Genetics rät, die Endhöhe vor der Umstellung auf die Blüte einzuplanen. Hitman OG Kush erschien ausschließlich als reguläres Saatgut, feminisierte Samen gab es nie.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Breeder: hoher Wuchs, Höhe vor der Blüteeinleitung einplanen. Erfahrungsbericht: lange, spitz zulaufende, leuchtend hellgrüne Blüten mit dünnen orangefarbenen Härchen und goldgelben Trichomen.
Breeder rät, die Endhöhe vor der Umstellung auf die Blüte einzuplanen.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Laut Breeder-Beschreibung limitierte Kreuzung, nur als reguläres Saatgut, nie feminisiert. Keine weiteren Breeder-Versionen unter diesem Namen dokumentiert.
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Die Berichte auf der Bewertungsseite beschreiben überwiegend einen leichten, heiteren, lang anhaltenden Rausch, der gesprächig und konzentriert macht und tagsüber aktiv bleiben lässt; Unruhe wird ausdrücklich verneint. Trockener Mund wird in mehreren Berichten genannt.
Ein Blog-Erfahrungsbericht und eine weitere Sortenbeschreibung schildern zunächst gehobene, verkopfte Stimmung, dann deutliche Entspannung, leichte Benommenheit und bei höheren Mengen Schläfrigkeit. Ein Bericht zu einem Konzentrat nennt die Wirkung schwer. Ein Bericht bezeichnet die Sorte als Sativa.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen