- Blüte
- 9 Wochen
Selektion Nr. 18 aus feminisierten OG-Kush-Samen, erneut feminisiert; laut Breeder mindestens 1/3 mehr Ertrag als OG Kush, saurerer Geschmack. Nur als feminisierte Samen dokumentiert.
auch bekannt als PR, OG #18, The OG #18, OG 18, Private Reserve OG, PvR
Private Reserve ist ein Beiname der OG #18, einer OG-Kush-Selektion von Reserva Privada mit saurem Treibstoffaroma und mehreren Cup-Platzierungen.
Private Reserve ist ein Beiname der OG #18, die auch als Private Reserve OG oder OG 18 geführt wird. Gezüchtet hat sie Reserva Privada, eine Unterlinie der Amsterdamer DNA Genetics, nach eigener Darstellung allein aus OG Kush: In einer Aussaat feminisierter OG-Kush-Samen fiel Pflanze Nummer 18 durch saureren Geschmack und einen um mindestens 1/3 höheren Ertrag auf. Der Breeder feminisierte diese Selektion erneut und brachte sie als eigene Sorte heraus.
Die OG Kush von Reserva Privada war laut Breeder zuvor nur als Steckling im Umlauf und geht auf den Christopher-Wallace-Cut zurück. Für die OG #18 nennt Reserva Privada OG Kush als Mutter und Vater. Eine Sortenbeschreibung ordnet sie als S1 ein, eine andere führt zusätzlich Chemdog-Genetik als Elternteil auf. Der Breeder erwähnt Chem Dawg dagegen nur als Vergleich für Ertrag und Treibstoffgeschmack seiner Selektion.
3 Wettbewerbsplatzierungen gibt Reserva Privada an: Platz 3 in der Kategorie Indica beim High Times Cannabis Cup 2007, Platz 2 in derselben Kategorie 2009 und Platz 1 in der Kategorie Hydro bei der Spannabis 2011. Eine andere Sortenbeschreibung datiert die Cup-Erfolge dagegen auf 2009 und 2010.
In der Zucht dient die OG #18 vielfach als Elternteil, etwa für Cannalope Kush und Double Alien 18 von DNA Genetics oder für Gas Candy, Cherry 18 und Holy Grail OG von Crockett Family Farms.
Reserva Privada führt die OG #18 nur als feminisierte Samen und gibt 9 Wochen Blüte an. Von The Vault Seed Bank stammt eine Private Reserve OG aus regulären Samen, deren Abstammung unter Vorbehalt als Kreuzung einer Private Reserve OG mit Hell Face on Fire angegeben wird. Für diese Version werden etwa 67 Tage Blüte genannt; der Breeder ordnet sie beim Ertrag hinter anderen OG-Sorten seines Programms ein und verweist auf einen erhöhten Bedarf an Calcium und Magnesium. Ein weiterer Eintrag unter dem Namen Private Reserve kommt ohne Stammbaum aus und nennt 19 % THC sowie Myrcen als führendes Terpen; ob dahinter dieselbe Genetik steht, bleibt offen.
Reserva Privada beschreibt den Duft als sauren Treibstoff mit Zitrone, erdigem Moschus und Haschisch. In Grow-Berichten roch die blühende Pflanze stark nach Benzin mit leicht saurer Note oder stechend nach Kush, im Geschmack stand Haschisch im Vordergrund, bei einzelnen Phänotypen mit Zitrusanklang. Konsumenten nennen Diesel, Kiefer, Erde und Skunk. Abweichend empfand eine Person den Geschmack als säuerlich wie verdorbene Milch, eine andere als süße Limonade mit Limette. Als führendes Terpen geben 2 Sortenbeschreibungen Limonen an, gefolgt von Myrcen und Linalool.
Der Breeder spricht von einer euphorischen, kribbelnden Wirkung, die in Entspannung und Schläfrigkeit übergeht. Erfahrungsberichte schildern ähnlich einen euphorischen Beginn mit anschließender Körperentspannung, die bei höherer Dosis bis zur Sedierung reicht; 2 Berichte beschreiben einen langsamen Wirkungseintritt. Andere erleben die Sorte klar und konzentriert, ohne dämpfende Wirkung. Grower, die sie selbst angebaut haben, nennen sie narkotisch und zugleich aktivierend mit psychedelischer Note. Einer hielt sie zunächst für sehr kopflastig und revidierte das nach dem 2. Durchgang.
Genannte Nebenwirkungen sind Mundtrockenheit, trockene Augen und Kopfschmerzen. Ein Bericht unter dem Namen Private Reserve schildert ausgeprägte Paranoia.
Eine Sortenbeschreibung gibt für die OG #18 16 bis 23 % THC an, eine andere rund 1 % CBG.
Neben den 9 Wochen des Breeders nennen andere Sortenbeschreibungen teils kürzere, teils längere Blütezeiten; in 4 dokumentierten Indoor-Grows lag die Blütezeit zwischen 63 und 72 Tagen. Den Ertrag indoor beziffert eine Beschreibung auf 400 bis 500 g/m², eine andere nennt für den Freilandanbau 600 bis 800 g pro Pflanze und eine Ernte von Ende September bis Anfang Oktober. Zur Wuchshöhe widersprechen sich die Angaben: Eine Beschreibung spricht von eher kleinen, eine andere von hoch wachsenden Pflanzen.
Grow-Berichte beschreiben buschige, tannenförmige Pflanzen mit zahlreichen langen Seitentrieben. In einem Indoor-Grow auf Erde wuchsen sie nach der Umstellung von etwa 20 auf etwa 60 cm und waren nach 65 Tagen erntereif. Die getrockneten Blüten fielen sehr hart und kompakt aus, mit günstigem Verhältnis von Blüte zu Blatt und starkem Harzbesatz; die Dichte erschwert laut einem Bericht das maschinelle Trimmen. 2 Grower bemerkten keine Schimmelanfälligkeit, ein anderer Bericht warnt vor Schimmel. Auch bei der Einheitlichkeit gehen die Urteile auseinander: 3 feminisierte Samen ergaben in einem Grow nahezu gleiche Pflanzen, in einem anderen unterschieden sich die Phänotypen leicht zwischen kushig und zitrusbetont. Stecklinge bewurzelten in einem Fall schlecht. Den Pflegeaufwand schätzen die Berichte von gering bis hoch ein.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Einzelner Indoor-Grow auf Erde: von etwa 20 auf etwa 60 cm, im Bericht als 200 % angegeben
Buschig und tannenförmig mit zahlreichen langen, kräftigen Seitentrieben; getrocknete Blüten sehr hart und kompakt; Dichte erschwert maschinelles Trimmen (ein Bericht). Wuchshöhe widersprüchlich: eine Beschreibung nennt eher kleine Pflanzen, eine andere eine hoch wachsende Pflanze.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Selektion Nr. 18 aus feminisierten OG-Kush-Samen, erneut feminisiert; laut Breeder mindestens 1/3 mehr Ertrag als OG Kush, saurerer Geschmack. Nur als feminisierte Samen dokumentiert.
Abstammung unter Vorbehalt („probably“) als Private Reserve OG x Hell Face on Fire angegeben; nur reguläre Samen; laut Breeder beim Ertrag hinter anderen OG-Sorten des Programms, erhöhter Bedarf an Calcium und Magnesium.
Aroma nach Benzin bzw. Diesel mit saurer Note, dazu Kiefer, Erde, Skunk; Geschmack häufig als Haschisch beschrieben. Wirkung mit euphorischem Beginn und anschließender Körperentspannung, bei höherer Dosis bis zur Sedierung. Grow-Berichte: sehr harte, kompakte, harzreiche Blüten, buschig-tannenförmiger Wuchs, Indoor-Blütedauer 63 bis 72 Tage.
Einige Konsumenten erleben die Sorte klar und konzentriert ohne Sedierung; 2 Berichte beschreiben einen langsamen Wirkungseintritt. Einzelne abweichende Geschmacksurteile (saure Milch, Limonade mit Limette). Schimmel: 2 Berichte ohne Anfälligkeit, ein Bericht warnt vor Schimmelgefahr. Homogenität: einmal nahezu identische Pflanzen, einmal leichte Phänotyp-Unterschiede (kushig bzw. zitrusbetont). Pflegeaufwand von gering bis hoch eingeschätzt. Stecklinge bewurzelten in einem Bericht schlecht. Ein Bericht unter dem Namen Private Reserve nennt ausgeprägte Paranoia.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen