Laut Sortenbeschreibung die persönliche Sativa von Jigga; ob er sie selbst gezüchtet hat, ist nicht belegt. Keine Breeder-Angaben zu Anbau, Gehalt oder Samentypen gefunden.
F1
F1 ist eine seltene, sativalastige Sorte aus dem Umfeld von Jigga, deren Kreuzung mit Durban Poison zu F1 Durb die Grundlage von Girl Scout Cookies bildete.
Konsumenten, die F1 probieren konnten, schildern einen Rausch, der rasch einsetzt und eher antreibt als dämpft; einzelne berichten allerdings auch von Unruhe, leichter Paranoia oder Kopfschmerzen. Die Sorte gilt als selten und ist vor allem über ihre Nachkommen bekannt. Jigga, Breeder aus der San Francisco Bay Area und Mitgründer von Cookies, kreuzte sie mit Durban Poison zu F1 Durb; diese Linie bildete später die Grundlage von Girl Scout Cookies.
Erfahrungen aus der Community:
In der Grundrichtung ähneln sich die Berichte: Die Wirkung setzt im Kopf an und wird als aktivierend und stimmungshebend beschrieben. Genannt werden Energie, Kreativität und Euphorie, in einem Fall auch Albernheit. Ein Konsument hebt Konzentration hervor und beschreibt dazu eine angenehme Entspannung im Körper, ein anderer vor allem ein Kribbeln.
Die Gegenstimmen betreffen das Befinden während des Rauschs. Nervosität wird in mehr als einem Bericht erwähnt, dazu leichte Paranoia und Kopfschmerzen. Ein Konsument schildert ein länger anhaltendes Zittern des Körpers, ein anderer fühlte sich im Denken etwas verlangsamt. Sortenbeschreibungen nennen zusätzlich Geselligkeit und gute Laune.
Genetik und Herkunft:
Die Abstammung von F1 ist nicht dokumentiert. Den eigentlichen Namen der Sorte wollte Jigga in einem Interview von 2014 nicht preisgeben. F1 sei lediglich ein Spitzname gewesen und keine Angabe zur Filialgeneration; ebenso gut hätte man die Pflanze Freddie nennen können. Eine andere Erklärung bringt den Namen mit dem schnellen, steil ansteigenden Rausch in Verbindung.
Auch die Einordnung schwankt. Eine Sortenbeschreibung spricht von einer unbekannten Kombination sativalastiger Linien mit 70 % Sativa- und 30 % Indica-Anteil, eine weitere führt F1 als Sativa. Ein Bericht über die widersprüchlichen Ursprungsgeschichten von Girl Scout Cookies aus dem Jahr 2015 erwähnt zudem eine Sorte namens F1 aus Florida. Nach dem Interview von 2014 stammte dagegen die Kush-Elternlinie von Girl Scout Cookies aus Jacksonville in Florida.
Besser belegt ist die Rolle als Elternteil. Jigga stabilisierte die Kreuzung aus F1 und Durban Poison und kreuzte F1 Durb anschließend mit einer Kush, die später als OG Kush bekannt wurde. Der Breeder Mr. Sherbinski hatte nach eigener Darstellung gehört, im Durb-Anteil stecke keine Durban Poison; Jigga nannte 2014 dagegen ausdrücklich Durban Poison. Aus F1 Durb und Granddaddy Purple entstand außerdem Cherry Pie.
Aroma und Geschmack:
Beim Geruch gehen die Schilderungen weit auseinander. Im Interview von 2014 ist von einem scharfen, an Urin erinnernden Funk die Rede, ein Erfahrungsbericht vergleicht das Aroma mit Stallgeruch und kräftigem Schweizer Käse. Sortenbeschreibungen setzen dagegen auf Zitrone und Limette, unterlegt von Erde, Kiefer, Kräutern und frischen Blüten; im Geschmack soll säuerliche Zitrusfrucht dominieren, der Abgang leicht pfeffrig ausfallen. Eine weitere Beschreibung bleibt bei Erde und Holz mit einem blumigen Einschlag. Sie führt Myrcen als vorherrschendes Terpen, gefolgt von Caryophyllen und Limonen, nennt aber keine Messwerte.
Optisch werden die Blüten als locker und traubenförmig beschrieben, in hellem Mintgrün mit dünnen orangen Härchen und feinen, milchig weißen Trichomen.
THC- und CBD-Gehalt:
Für den THC-Gehalt nennen Sortenbeschreibungen 19 bzw. 20 %, ohne Labor oder Charge anzugeben. Eine davon beziffert den CBD-Gehalt mit 0 %.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1MyrcenKräuter
- #2CaryophyllenPfeffer
- #3LimonenZitrusfrucht
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Indoor
- geeignet
- Outdoor
- geeignet
- Blütenstruktur
- Luftig
Blüten laut Sortenbeschreibung locker und traubenförmig, mintgrün mit dünnen orangen Härchen und feinen, milchig weißen Trichomen.
Genetik & Herkunft
- Typ
- Sativa-dominant
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Community
Rasch einsetzende, aktivierende und stimmungshebende Wirkung im Kopf; genannt werden Energie, Kreativität und Euphorie.
Einzelne Berichte nennen Nervosität, leichte Paranoia und Kopfschmerzen, einer ein länger anhaltendes Körperzittern, ein anderer verlangsamtes Denken. Ein Bericht beschreibt zusätzlich Konzentration und körperliche Entspannung. Beim Aroma vergleicht ein Bericht den Geruch mit Stall und Schweizer Käse, während Sortenbeschreibungen Zitrusnoten betonen.
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