In den Erfahrungsberichten zu Gas Breath kehrt vor allem der Geruch wieder: Konsumenten beschreiben ihn als stark treibstoffartig, mit Diesel und chemischen Noten. Bei der Wirkung gehen die Schilderungen auseinander, zwischen Antrieb und Gesprächigkeit auf der einen und Entspannung auf der anderen Seite. Sortenbeschreibungen führen die Sorte auf eine Kreuzung aus Mendo Breath und OGKB zurück; unter demselben Namen ist zudem eine Linie mit anderem Stammbaum im Umlauf.
Erfahrungen aus der Community:
Ausgewertet wurden 6 Erfahrungsberichte aus den Jahren 2023 bis 2025, die sich auf Blüten, Extrakte und Verdampferkartuschen beziehen. Wo sie das Aroma beschreiben, steht Treibstoff im Vordergrund, verbunden mit Diesel, chemischen Tönen und Süße. Ein Bericht vergleicht den Geschmack mit Zitrone und Diesel, ein anderer hebt Kiefer und Zitrus hervor, ein weiterer schildert holzige Töne und einen kräuterartigen Nachgeschmack.
3 Berichte beschreiben einen anregenden Verlauf mit Energie, Konzentration, Kreativität oder Gesprächigkeit. 4 nennen Entspannung, in 3 Fällen zusammen mit Euphorie, einmal auch mit Heiterkeit. Beides schließt sich nicht aus: Ein Bericht verbindet Konzentration und Kreativität mit Entspannung. An unerwünschten Effekten erwähnen einzelne Berichte Schwindel und trockene Augen; in einem Fall wurde der Rauch als rau und im Hals kratzend empfunden.
Beim Aussehen der Blüten widersprechen sich die Angaben. Eine Sortenbeschreibung spricht von klobigen, harzreichen Buds in Grün mit violetten Tönen, ein Erfahrungsbericht dagegen von lockeren, hellgrünen Blüten.
Genetik und Herkunft:
Als Eltern nennen mehrere Sortenbeschreibungen Mendo Breath und OGKB, teils in der Langform OG Kush Breath. Uneinig sind sie bei der Einordnung: Eine stuft Gas Breath als sativabetonte Hybride mit 70 % Sativa- und 30 % Indica-Anteil ein, eine andere als ausgewogene Hybride.
Aroma und Geschmack:
Die Sortenbeschreibungen bestätigen den Schwerpunkt auf Diesel und Treibstoff. Daneben führen sie Zitrone, chemische und würzige Noten auf, dazu eine süße Seite mit Vanille und cremigen Anklängen. Eine Beschreibung ergänzt Beeren, Käse und Zitrus und spricht von einem säuerlich-strengen Unterton. Als vorherrschendes Terpen geben 2 Beschreibungen Caryophyllen an, gefolgt von Myrcen; an dritter Stelle steht bei der einen Pinen, bei der anderen Limonen.
Wirkung:
Auch die Sortenbeschreibungen fassen die berichtete Wirkung unterschiedlich zusammen. Eine betont Antrieb, Gesprächigkeit und Kreativität. Eine zweite nennt Entspannung und Schläfrigkeit und beschreibt einen langsam einsetzenden Verlauf, in dem auf eine gesprächige, kreative Phase eine ruhigere folgt. Eine dritte verbindet Euphorie und Kreativität mit Ruhe und gehobener Stimmung. Als Nebenwirkungen listet die erste trockene Augen, Mundtrockenheit und Paranoia.
THC- und CBD-Gehalt:
Für THC finden sich 2 Angaben aus Sortenbeschreibungen: 20 % in der einen, 22 bis 23 % in der anderen. Den CBD-Gehalt beziffert die erste mit 0 %. Ein Erfahrungsbericht aus dem Jahr 2025 nennt für eine in Michigan geerntete Blütencharge die angegebenen Werte von 18,85 % THC und 0,05 % CBD.
Versionen verschiedener Breeder:
Einen abweichenden Stammbaum hat die Gas Breath von Captain Seeds. Der Anbieter beschreibt sie als feminisierte Kreuzung aus OG Kush und Sour Diesel. Nach seinen Angaben blüht diese Version indoor 8 bis 10 Wochen, wird dort 80 bis 150 cm hoch und bringt 450 bis 600 g/m². Für THC gibt Captain Seeds 24 bis 28 % an, für CBD 0,1 bis 0,6 %, als Terpene Myrcen, Limonen und Caryophyllen. Das Aroma beschreibt der Anbieter als Diesel mit erdigen Untertönen und Kiefer.
Den Anbau stuft Captain Seeds als mittelschwer ein und nennt gemäßigtes bis warmes Klima bei niedriger bis mittlerer Luftfeuchtigkeit als passend. Die Pflanze gilt laut Anbieter als anfällig für Echten Mehltau und Spinnmilben; empfohlen wird frühes Training mit LST oder SCROG.