- Blüte
- 60 Tage
Ursprüngliche Kreuzung OGKB × Mendo Montage, nur als Klon verbreitet; vom Breeder als Elternteil für mehrere eigene Zuchtprojekte genutzt.
auch bekannt als Mendo Breath F2, Mendobreath
Mendo Breath kreuzt OGKB mit Mendo Montage und stammt von Gage Green Genetics; beschrieben werden Vanille- und Karamellnoten sowie eine schwere, entspannende Wirkung.
Wer über Mendo Breath berichtet, beschreibt in der Regel eine schwere, entspannende Körperwirkung, die bis in Schläfrigkeit reichen kann. Daneben stehen Schilderungen von Antrieb, Konzentration und Albernheit. Die Kreuzung aus OGKB, auch OG Kush Breath genannt, und Mendo Montage stammt von Gage Green Genetics; Atlas Seed verortet ihren Ursprung in Mendocino County in Kalifornien.
Berichtet wird ein Einstieg im Kopf mit gehobener, heiterer Stimmung, dem ein Kribbeln in den Gliedern und eine tiefe körperliche Entspannung folgen. Wiederholt ist von Schläfrigkeit die Rede, einmal auch vom Festsitzen auf dem Sofa. Ob die Wirkung schnell oder verzögert eintritt, schildern die Berichte unterschiedlich.
Andere Konsumenten erlebten das Gegenteil: Energie, Fokus, Kreativität und Kichern oder eine Entspannung, bei der der Kopf wach blieb. Ein Testbericht aus dem Jahr 2022 beschreibt einen langsamen Aufbau mit ruhigem Kopf, gefolgt von Druck um die Stirn und einer warmen, schweren Körperwirkung.
Als Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit und trockene Augen genannt. Ein Bericht schildert nach einem sehr starken ersten Kopfeffekt Nervosität, Schwindel und paranoide Gedanken, ein anderer ein entrücktes Gefühl, bei dem sich die Beine wie abgekoppelt anfühlten.
Gage Green Genetics beschreibt für die F2 Vanille, Karamell und Minzschokolade, gemischt mit frischen Beeren. Andere Sortenbeschreibungen nennen Vanille, Karamell, Pfeffer und Erde. In Erfahrungsberichten tauchen Vanille mit Treibstoff und Beeren auf, Kaffee mit Vanille, ein stechender Kush-Ton mit Dieselnote, Mandelmilch sowie ein blumig-würziger Geschmack. Der Testbericht von 2022 hält vorne Karamell und Sahne fest, im Abgang Holz, Malz und Tabak.
Deutlich davon ab weicht ein dokumentierter Indoor-Anbau des F1-Klons: Der Grower roch Flieder, Veilchen und Aprikose, schmeckte Säure, Salbei und Flieder und notierte, dass der Duft lange an den Fingern haftete.
OGKB geht laut Gage Green Genetics über Girl Scout Cookies auf OG Kush und Durban Poison zurück. Mendo Montage, die väterliche Linie, entstand aus Mendo Purps und Crystal Locomotive; ein Bericht von 2017 verweist auf Purps- und Trainwreck-Anteile in diesem Vater. Die F1 war nur als Klon verbreitet, Samen kamen erst mit der F2. Eingeordnet wird die Sorte uneinheitlich, mal als Indica, mal als indica-dominante Hybride, mal schlicht als Hybride.
Gage Green Genetics setzte die F1 als Elternteil in mehreren eigenen Zuchtprojekten ein. Thug Pug Genetics kreuzte Do-Si-Dos mit der F2 zu Peanut Butter Breath, Atlas Seed kombinierte diese wiederum mit einer eigenen Mendo-Breath-Selektion zu Mendo Butter. Der Bericht von 2017 hebt hervor, dass Mendo Breath violette Färbung und dichten Trichombesatz an Nachkommen weitergibt.
Gage Green Genetics führt mehrere Generationen. Für die F1 werden rund 60 Tage Blüte angegeben. Die F2 erschien als reguläres Saatgut mit 8 bis 9 Wochen Blüte, bei einzelnen Phänotypen bis 10 Wochen, und mittlerem Ertrag. Laut Breeder streut die Blütedauer stark zwischen den Phänotypen, und nur ein kleiner Teil der Pflanzen färbt sich violett. Aus F2-Pflanzen entstanden 2 F3-Linien: Variation M mit rund 60 Tagen, mittlerem Ertrag und den steinharten Kelchen der OGKB bei normalem vegetativem Wachstum, Variation 2 mit 8 bis 9 Wochen, mittlerem bis hohem Ertrag und speerförmigen, violett überzogenen Blüten.
Atlas Seed vertreibt eine feminisierte Selektion aus F1-Pflanzen. Auf der eigenen Seite nennt der Breeder 65 bis 70 Tage Blüte, an anderer Stelle 60 Tage, dazu 20 bis 28 % THC, kompakten Wuchs mit geringem Stützbedarf, Violettfärbung zum Ende der Blüte und gute Resistenz gegen Grauschimmel.
Barney's Farm gibt als Eltern Grape Kush Breath und Mendo Montage an, also eine andere erste Elternlinie als das Original. Die feminisierte Version soll zu 70 % Indica sein, indoor in 56 bis 70 Tagen blühen, 100 bis 120 cm hoch werden und bis zu 500 g/m² bringen. Für outdoor nennt der Breeder 150 bis 180 cm, über 1000 g pro Pflanze und Ernte Anfang Oktober, den THC-Gehalt beziffert er auf bis zu 22 %.
Der dokumentierte Indoor-Anbau des F1-Klons in Kokosmatten unter 600 W zeigt eine eigenwillige Pflanze. Nach der Umstellung streckte sie sich um rund 250 %, von etwa 20 auf etwa 70 cm, und bildete kaum Seitentriebe. Blüten wuchsen fast nur am Haupttrieb, sehr dicht und mit wenig Blattmasse; getrocknet waren sie hart und kompakt. Geerntet wurde nach 56 Tagen Blüte, der Ertrag lag bei höchstens 12 g pro Pflanze. Schimmel trat nicht auf, Temperaturschwankungen vertrugen die Pflanzen.
Eine andere Beschreibung des Breeder Cut zeichnet eine kompakte Pflanze mittlerer Höhe mit buschigem Wuchs und kräftigen Seitenästen, mäßiger Streckung und guter Eignung für Topping und SCROG; die Blütezeit wird dort mit 8 bis 10 Wochen angegeben.
Von Herstellern veröffentlichte Testwerte liegen für einzelne Chargen vor, die Labore sind dabei nicht benannt. Eine Blütencharge kam auf 22,4 % Gesamt-THC, 2 weitere auf 24,3 und 25,3 % THCA; die Werte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp. In der Probe mit 24,3 % THCA wurden 3,28 % Terpene gemessen, angeführt von Beta-Caryophyllen vor Alpha-Humulen, Limonen, Myrcen und Linalool. Ein Bericht von 2025 nennt für eine New Yorker Charge 22 % THC und ebenfalls Caryophyllen, Limonen und Myrcen als Hauptterpene, bei weniger als 1,5 % Terpenen insgesamt. Ein Live-Resin-Extrakt erreichte 75,26 % Gesamt-THC und 6,39 % Terpene.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
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Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Ein Grow-Bericht zum F1-Klon nennt eine Streckung von ±250 % (von etwa 20 auf etwa 70 cm); eine Beschreibung des Breeder Cut nennt mäßige Streckung. Kein Faktor angegeben.
Grow-Bericht zum F1-Klon: schlaksiger Wuchs mit sehr kleinen Seitentrieben, Blüten fast nur am Haupttrieb, getrocknet hart und kompakt. Eine Beschreibung des Breeder Cut nennt dagegen kompakten, buschigen Wuchs mittlerer Höhe mit kräftigen Seitenästen.
Eignung für Topping und SCROG laut Beschreibung des Breeder Cut; dort auch Entblätterung und leichtes Training empfohlen.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Ursprüngliche Kreuzung OGKB × Mendo Montage, nur als Klon verbreitet; vom Breeder als Elternteil für mehrere eigene Zuchtprojekte genutzt.
Aus 2 F1-Phänotypen; reguläre Samen; einzelne Phänotypen bis 10 Wochen Blüte; mittlerer Ertrag; nur ein kleiner Teil der Pflanzen zeigt Violettfärbung.
F2 × F2; Variation M mit normalem Wachstum in der vegetativen Phase und steinharten Kelchen der OGKB; mittlerer Ertrag; reguläre Samen.
Weitere Züchter (2): Atlas Seed, Barney's Farm
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Schwere, entspannende Körperwirkung nach einem Einstieg im Kopf mit gehobener Stimmung; Schläfrigkeit wird wiederholt genannt. Aroma mit süßen Noten (Vanille, Kaffee, Mandelmilch) neben stechenden Kush- und Dieseltönen.
Einzelne Berichte schildern Energie, Fokus, Kreativität und Kichern oder Entspannung bei wachem Kopf. Ein Bericht nennt Nervosität, Schwindel und Paranoia bei starkem Kopfeinstieg. Ein Grow-Bericht zum F1-Klon beschreibt ein abweichendes Aroma (Flieder, Veilchen, Aprikose) und schlaksigen Wuchs, während eine Beschreibung des Breeder Cut kompakten, buschigen Wuchs nennt.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen