Wer Gas Monkey gezüchtet hat, geht aus keiner der vorliegenden Beschreibungen hervor. Einig sind sich die Quellen über die Kreuzung aus Grease Monkey und einer nur als Gas bezeichneten Sorte sowie über die Einordnung als indicadominante Hybride. Gut belegt sind vor allem ein von Treibstoff geprägter Geruch, eine eher dämpfende Wirkung und THC-Angaben, die weit auseinanderliegen.
Genetik und Herkunft:
Grease Monkey, der benannte Elternteil, stammt von Exotic Genetix und geht auf Gorilla Glue #4 und Cookies & Cream zurück. Den Indica-Anteil von Gas Monkey beziffert eine Sortenbeschreibung auf 70 %, andere sprechen ohne Zahl von einer indicadominanten Sorte.
Ähnliche Namen führen zu Verwechslungen. Die Seite eines Samenanbieters nennt Gorilla Glue #4 und Cookies & Cream als direkte Eltern von Gas Monkey und gibt damit die Abstammung von Grease Monkey wieder. Unter der Schreibweise Gas Munkey führt Alphakronik Genes eine Kreuzung aus GG#4 und The Dawgfather, also ohne Grease Monkey. Eine andere Sortenbeschreibung ordnet Gas Munkey dagegen ebenfalls Grease Monkey und Gas zu.
Aroma und Geschmack:
Im Geruch steht Treibstoff vorn, begleitet von Skunk. Mehrere Beschreibungen ergänzen saure Zitrone und Kiefer, teils auch eine erdige Note; eine nennt außerdem Ammoniak und chemische Töne. Im Geschmack setzt sich das Dieselartige fort, wieder mit Zitrone und Kiefer. Konsumenten schildern den Geruch schon im Beutel als sehr intensiv und den Geschmack als gasig.
Als dominantes Terpen führt eine Sortenbeschreibung Caryophyllen, danach Limonen und Myrcen. Eine andere beschreibt die Blüten als locker und popcornartig, olivgrün mit kleinen orangefarbenen Härchen. Ein Konsument berichtet dagegen von dunklen Blüten mit violettem Schimmer.
Wirkung:
Sortenbeschreibungen zeichnen einen Verlauf, der mit einem spürbaren Schub im Kopf beginnt und mit der Zeit in eine schwere körperliche Entspannung übergeht, die Konsumenten ans Sofa bindet. Die Erfahrungsberichte gehen in dieselbe Richtung: Entspannung und Schläfrigkeit ziehen sich durch sie, daneben werden gute Laune, Euphorie und Albernheit genannt. Einzelne Konsumenten erleben die Sorte dagegen als fokussierend, spüren ein Kribbeln im Körper oder berichten von Kreativität und gesteigerter Lust. Mehrere Berichte beschreiben Gas Monkey als sehr stark, einer ordnet die Stärke eher in der Mitte ein.
An Nebenwirkungen nennen Konsumenten trockenen Mund und trockene Augen, vereinzelt Schwindel. Ein Bericht erwähnt einen Rauch, der Hals und Lunge reizt, ein anderer empfand ihn als mild.
THC-Gehalt:
Die THC-Angaben in Sortenbeschreibungen lassen sich nicht zu einem Wert verdichten: genannt werden 19 %, 26,2 % und 28 %, jeweils ohne Labor, Charge oder Jahr. Die Beschreibung mit dem niedrigsten Wert weist zusätzlich 1 % CBG aus.