Zwei Schreibweisen kursieren für diese Kreuzung aus GMO und Orange Zkittlez: Turpee Slurpee und Terpee Slurpee, dazu die Variante Terpee Slerpee. Als ursprünglicher Breeder gilt Surfr Seeds, ein Betrieb aus Oregon, der vor allem mit Point Break und Trophy Wife bekannt wurde. Eine Sortenrezension vom Dezember 2020 nennt Surfr Seeds bereits als Urheber; besprochen werden dort Blüten eines Phänotyps, den ein Produzent aus diesen Samen ausgelesen hatte.
Genetik und Herkunft:
In der Beschreibung der regulären Samen von Surfr Seeds ist GMO die Mutter und Orange Zkittlez der Vater. Beim Indica-Anteil gehen die Angaben auseinander: Die Samenbeschreibung spricht von einer Indica-Dominanz im Verhältnis 60 zu 40, zwei Sortenbeschreibungen nennen 70 % Indica und 30 % Sativa. Surfr Seeds hat die Sorte selbst weiter eingekreuzt, unter anderem mit Donny Burger zu Terpee Slurpee x Donny Burger.
Aroma und Geschmack:
Im Vordergrund steht Zitrus. Orange, Zitrone und Limette werden genannt, süß mit säuerlicher Kante, im Geschmack an Orangenbonbons erinnernd. Die Rezension von 2020 betont, dass die Zitrusnote nach frischer Orangenschale und süßer Limonade schmeckt und nicht ins Seifige kippt.
Der GMO-Elternteil bleibt nicht unbemerkt. Die Samenbeschreibung von Surfr Seeds führt neben Frucht und Zitrus auch Gas und Knoblauch auf, und einzelne Konsumenten berichten von Knoblauch, Zwiebel und Pilzen, von stechendem Ammoniakgeruch oder Skunk. Weitere Einzelnennungen reichen von Kiefer über Kirsche und Flieder bis zu Dill. Eine Sortenbeschreibung listet zudem chemische Noten, Blaubeere und Diesel. Als vorherrschende Terpene werden in Sortenbeschreibungen Caryophyllen, Myrcen und Limonen geführt.
Wirkung:
Der Tenor der Erfahrungsberichte ist anregend. Konsumenten beschreiben ein deutliches Kribbeln im Körper, Antrieb, gehobene Stimmung und Konzentration, oft begleitet von Kreativität und Gesprächigkeit. Mehrere Berichte erwähnen dazu eine körperliche Entspannung, ohne dass man sich festgesetzt fühle; die Rezension von 2020 schildert die Wirkung ähnlich als aktiv und funktional bei entspanntem Körpergefühl. Abweichend erlebten einzelne Konsumenten die Sorte als schläfrig machend und appetitanregend.
Als Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit, trockene Augen und Schwindel genannt. Ein Bericht schildert Paranoia, ein anderer Druck an Augen und Schläfen.
THC-Gehalt:
Sortenbeschreibungen nennen THC-Gehalte zwischen 22 und 28 %, eine davon weist zusätzlich 1 % CBG aus.
Anbau:
Für die regulären Samen von Surfr Seeds werden 8 bis 9 Wochen Blüte indoor angegeben, outdoor eine Ernte Mitte bis Ende September. Als Ertrag nennt dieselbe Beschreibung 650 g/m² indoor und 1200 g je Pflanze outdoor. Sie beschreibt dicht gepackte Blüten mit reichem Harzbesatz; ein Erfahrungsbericht spricht von stark bereiften Buds mit orangefarbenen Narbenfäden.
Versionen verschiedener Breeder:
Neben der regulären Linie von Surfr Seeds führt Sunwest Genetics eine feminisierte Version, ebenfalls als Kreuzung aus GMO und Orange Zkittlez. Sunwest Genetics gibt dafür 8 bis 10 Wochen Blüte, 400 g/m² Ertrag indoor, 22 bis 28 % THC und 0,6 % CBD an. Genetisch verschieden ist TRPY ZLRP aus Kanada, die Wagners als Kreuzung aus GMO und Orange Cookies beschreibt.