- Blüte
- 70 Tage
- THC
- 35 %
Stammbaum (Bubba Kush × L.A. Confidential) × GDP; Breeder bezeichnet Godfather OG als Clone-only-Sorte mit 35 % THC und Grundlage des eigenen Zuchtprogramms, daraus Godfather OG S1 (feminisiert).
auch bekannt als Godfather, The Don of All OGs, GFO
Godfather OG gewann 2013 die Kategorie Best Indica beim High Times Cannabis Cup in Los Angeles; Breeder und Stammbaum der OG-Sorte sind bis heute umstritten.
Ein 1. Platz ist das am besten dokumentierte Datum in der Geschichte von Godfather OG: 2013 gewann die Sorte beim High Times Cannabis Cup in Los Angeles die Kategorie Best Indica. Die Siegerblüte stammte nach einem Pressebericht von Alpha Medic. Wer die Pflanze ursprünglich gezüchtet hat, ist dagegen offen, und unter dem Namen laufen heute mehrere Stammbäume. Geläufige Beinamen sind Godfather, GFO und The Don of All OGs.
Am häufigsten wird Godfather OG als Kreuzung aus XXX OG und Alpha OG geführt, in Sortenbeschreibungen ebenso wie bei Kingsmen Genetics, Zamnesia, ILGM, Seed Supreme und MSNL. Derselbe Pressebericht hält fest, dass kein ursprünglicher Breeder bekannt ist und sich diese Abstammung deshalb nicht überprüfen lässt. Als Herkunftsregion gilt Südkalifornien.
Die übrigen Angaben gehen weit auseinander. Big Dog Exotic Genetics nennt Godfather OG die Grundlage des eigenen Zuchtprogramms, beschreibt sie als Clone-only-Pflanze und gibt den Stammbaum (Bubba Kush × L.A. Confidential) × Granddaddy Purple an; aus diesem Steckling entstand die feminisierte S1-Linie des Breeders. Daneben kursieren OG Kush × Granddaddy Purple, Alien OG × OG Kush bei Blim Burn Seeds und OG Kush × Alpha OG bei Plantation Premium Seeds. Homegrown Cannabis Co. spricht auf der eigenen Seite von einer Dreifachkreuzung aus Granddaddy Purple, OG Kush und Alpha OG, während dieselbe Version an anderer Stelle als XXX OG × Alpha OG gelistet ist.
Auf die Big-Dog-Linie gehen Kreuzungen wie Tropicana OG, Pastry Pimp und Mac Pimp zurück, in denen Godfather OG mit Tropicana Cookies, Glazed Pastries und MAC 1 kombiniert wurde. Als weitere Nachkommen werden Godfather Purple Kush und 200HP genannt.
Beschrieben wird ein erdiger, stechender Duft mit Kiefer, würzigen, kushartigen Tönen und einem leisen Traubenanklang. Der Pressebericht hebt einen würzigen, an Benzin erinnernden Geschmack hervor, durchzogen von Traubenschale. Die Breeder setzen eigene Akzente: ILGM nennt eine Treibstoffnote, Zamnesia und MSNL süße Frucht, MSNL zusätzlich Holz, Homegrown Cannabis Co. einen Skunk-Ton. Im Geschmack werden süße, holzige und kräuterige Noten mit Kiefer und Traube beschrieben. Als prägende Terpene nennen Sortenbeschreibungen und mehrere Breeder Myrcen, Limonen und Caryophyllen, jeweils ohne Mengenangaben.
Erfahrungsberichte schildern eine körperbetonte, dämpfende Wirkung, die nach 10 bis 30 Minuten einsetzt und in Schläfrigkeit übergehen kann. Daneben ist von Entspannung, Euphorie und einem Kribbeln die Rede; einzelne Konsumenten erleben vorher eine gehobene oder kreative Phase. Als Nebenwirkungen werden trockene Augen, Mundtrockenheit und Schwindel genannt, vereinzelt auch Kopfschmerzen und Nervosität.
Eine verbreitete Sortenbeschreibung führt 19 % THC als typischen Wert, nennt Messungen bis 28 % und gibt CBD mit 0 % an. Der Pressebericht setzt den Durchschnitt bei 14 bis 20 % an und erwähnt eine Charge mit 34 % THC, für die kein Nachweis vorliegt.
Die Breeder nennen für ihre Versionen: Kingsmen Genetics 24 bis 28 %, Seed Supreme 25 bis 34 %, Zamnesia 30 %, Plantation Premium Seeds bis 30 %, MSNL bis 33 %, Homegrown Cannabis Co. bis 34 % und ILGM 34 %. Big Dog Exotic Genetics beziffert den Ausgangssteckling auf 35 %. CBD geben Zamnesia mit 0 bis 1 % und MSNL mit weniger als 1 % an.
Alle Versionen werden als feminisiertes Saatgut geführt. Bei der Blütezeit nennen die Breeder 49 bis 74 Tage: Plantation Premium Seeds 49 bis 63 Tage, ILGM rund 56 Tage, Big Dog Exotic Genetics rund 70 Tage und Kingsmen Genetics rund 74 Tage. In Wochen rechnen Zamnesia und Seed Supreme mit 8 bis 9, MSNL und Homegrown Cannabis Co. mit 8 bis 10.
Zamnesia gibt bis 550 g/m² indoor und bis 700 g je Pflanze im Freiland an, bei Ernte Mitte Oktober und Höhen von 140 cm drinnen und 180 cm draußen. Plantation Premium Seeds nennt 400 bis 500 g/m², bis 600 g je Pflanze und einen kompakten, buschigen Wuchs mit kräftigen Seitentrieben. Von MSNL stammen 500 bis 600 g/m², 100 bis 180 cm Höhe und eine Ernte Ende September, von ILGM 500 g/m² und eine Ernte Anfang Oktober. Kingsmen Genetics rechnet in Unzen und kommt auf 12 bis 15 je Quadratmeter. Seed Supreme und Homegrown Cannabis Co. verweisen auf die dichten Blüten, bei denen die Luftfeuchte kontrolliert werden muss; Homegrown schreibt der Sorte auf der eigenen Seite zugleich Resistenz gegen Schimmel und Schädlinge zu.
Als Autoflower führt Plantation Premium Seeds Godfather OG Auto aus OG Kush, Granddaddy Purple und einer Ruderalis-Linie. Laut Breeder dauert ein Durchgang 70 bis 75 Tage ab Keimung, bei 60 bis 90 cm Höhe, 400 bis 500 g/m² indoor, 80 bis 150 g je Pflanze outdoor und 20 bis 28 % THC. Auch MSNL führt eine Autoflower-Variante.
Grower beschreiben harte, dichte und stark verharzte Blüten, die deutlich kleben; einer berichtet, die Buds hätten sich vor Harz beinahe feucht angefühlt. Der Wuchs gilt als buschig, der Duft als besonders süß. Ein Freilandanbau mit Ernte Anfang September brachte 26 Unzen getrocknete Blüten. Es gibt auch Gegenstimmen: Einzelne Grower melden eine schwache Keimrate oder gestauchten Wuchs, einer Probleme bei hoher Lichtintensität.
Bei der Wirkung wird die Stärke hervorgehoben. Einige erfahrene Konsumenten halten heutige Blüten allerdings für schwächer als früher, und ein Bericht zweifelt, ob die Sorte ihren Ruf gegenüber neueren Züchtungen noch rechtfertigt.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Grow-Berichte: harte, stark verharzte, klebrige Blüten; ein Grower beschreibt die Blüten als vor Harz feucht wirkend; Duft als besonders süß beschrieben.
Ein Grower berichtet, die Pflanze vertrage hohen Lichtstress nicht.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Stammbaum (Bubba Kush × L.A. Confidential) × GDP; Breeder bezeichnet Godfather OG als Clone-only-Sorte mit 35 % THC und Grundlage des eigenen Zuchtprogramms, daraus Godfather OG S1 (feminisiert).
Angegebene Genetik Alien OG × OG Kush.
Angegebene Genetik OG Kush × Alpha OG, etwa 60 % Indica / 40 % Sativa; kompakter, buschiger Wuchs mit kräftiger Seitenverzweigung.
Weitere Züchter (6): Homegrown Cannabis Co., ILGM, Kingsmen Genetics Seed Co., MSNL, Seed Supreme, Zamnesia
Rasch einsetzende, körperbetonte und dämpfende Wirkung mit Übergang in Schläfrigkeit; als stark empfunden; kushiger, erdiger Geschmack. Grower beschreiben dichte, harte, stark verharzte und klebrige Blüten, buschigen Wuchs und einen süßen Duft.
Einige erfahrene Konsumenten empfinden aktuelle Blüten als schwächer als früher; ein Bericht stellt den Ruf der Sorte gegenüber neueren Züchtungen infrage. Einzelne Konsumenten erleben vor der Müdigkeit eine kreative oder euphorische Phase. Einzelne Grower berichten von schwacher Keimrate oder gestauchtem Wuchs, einer von Problemen bei hohem Lichtstress.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen