- Blüte
- 45–50 Tage
Nur reguläres Saatgut; 100 % Indica; laut Breeder durch Rückkreuzung gefestigt. Ertrag als hoch eingestuft, Höhe als durchschnittlicher Zuwachs, keine Zahlen.
auch bekannt als Maple Leaf
Maple Leaf Indica ist eine reine Indica von Sensi Seeds aus afghanischem Ausgangsmaterial um Mazar-i-Sharif, vom Breeder als harzreiche Pflanze für Haschischhersteller beschrieben.
Zwei benannte Elternsorten sucht man bei Maple Leaf Indica vergeblich. Sensi Seeds führt die Sorte als reine Indica aus afghanischem Ausgangsmaterial aus der Gegend um Mazar-i-Sharif, das der Breeder durch Rückkreuzung auf die Merkmale der Vorfahren hin gefestigt hat. Er bringt die Linie mit dem Haschisch in Verbindung, für das Mazar-i-Sharif bekannt war, und stellt sie als stark harzende Pflanze für Haschischhersteller vor.
Nach Darstellung von Sensi Seeds brachte ein Sammler die direkten Vorfahren kurz vor dem sowjetischen Einmarsch aus Afghanistan heraus. Dieselben Pflanzen gingen später in mehrere Hybriden des Breeders ein und gaben ihnen laut Sensi Seeds die kurze Blütezeit, die starke Trichombildung und ihre Wuchsstruktur mit. Auf der Seite zu einer jüngeren Sorte bezeichnet Sensi Seeds Maple Leaf Indica als Abkömmling der Hindukusch-Landrasse; andere Sortenbeschreibungen verorten sie ebenfalls im Hindukusch oder nennen schlicht Afghani als Elternteil. Eine einzelne Beschreibung führt dagegen Skunk #1 und BlueBlack als Eltern, ohne dass eine weitere ausgewertete Quelle das stützt.
Als Elternteil ist die Sorte mehrfach belegt. Sweet Seeds kreuzte sie für Cream Caramel mit Blue Black und White Rhino. In Cereal Killa von Sensi Seeds steckt sie über eine Kreuzung mit Cereal Milk, die mit RS54 x Coffin Candy kombiniert wurde.
Der Breeder nennt Zitrusnoten mit Anklängen von Orange oder Grapefruit, eine an Karamell erinnernde Süße, einen buttrigen Nachgeschmack und einen erdigen Grundton. In anderen Sortenbeschreibungen ist von süßem, leicht zitrischem Geschmack und einem Duft nach Räucherwerk die Rede, dazu von Honig und Butter; als dominierendes Terpen wird dort Myrcen geführt, gefolgt von Pinen und Caryophyllen. Nutzerberichte greifen vor allem Süße und Honig auf. Ein Grower fand seine Pflanzen sehr zitronig, ein anderer Bericht beschreibt Honig mit Kiefer und einem Hauch Benzin. Mehrere Berichte erwähnen Noten von Ahornsirup oder Pfannkuchen, andere halten fest, dass die Sorte nicht wörtlich nach Ahornsirup schmeckt.
Sensi Seeds beschreibt eine ausgeprägt körperliche Wirkung mit einem Gefühl der Schwere, die in tiefen Schlaf übergehen könne. In den Erfahrungsberichten stehen Entspannung und Schläfrigkeit im Vordergrund, verbunden mit einem Kribbeln im Körper, mit Euphorie oder Albernheit. Manche berichten, kaum noch vom Sofa hochzukommen; andere erlebten die Sorte eher anregend, kreativ oder gesprächig. An Nebenwirkungen nennen die Berichte Mundtrockenheit, trockene Augen und Kopfschmerzen, vereinzelt Schwindel und ein Kratzen im Hals.
Mehrere Sortenbeschreibungen nennen THC-Werte zwischen 15 und 21 %. Die Anbieter feminisierter Versionen geben eigene Werte an, die nur für ihr jeweiliges Saatgut gelten: Crop King Seeds 18 % THC und 0,70 % CBD, Homegrown Cannabis Co. bis zu 20 % THC und weniger als 1 % CBD, Original Harvest Seeds 19 % THC und 2 % CBD.
Laut Sensi Seeds blüht die Sorte 45 bis 50 Tage. Der Breeder beschreibt kompakte Pflanzen mit großen Blättern und schweren, harzbedeckten Blüten, die sich für drinnen und draußen eignen; im Freiland verlangt die Sorte nach seinen Angaben ein warmes, sonniges Klima mit langem Sommer. Im Innenraum nennt er Sea of Green als Methode, um den Ertrag zu steigern. Diesen stuft Sensi Seeds als hoch ein, räumt aber ein, dass andere afghanische Sorten mehr liefern; bei der Harzproduktion sieht der Breeder Maple Leaf Indica vorn. Anbaufehler verzeiht sie laut Sensi Seeds weitgehend, zur Kontrolle auf Schädlinge rät der Breeder dennoch.
Die dokumentierten Indoor-Grows weichen beim Wuchs von dieser Beschreibung ab. Ein Bericht schildert tannenförmige Pflanzen, beide eine kräftige Streckung nach Blütebeginn: In einem Grow wuchs die Pflanze bei 58 Tagen Blüte von 25 auf 70 cm, die Streckung wird mit 180 % angegeben; im anderen ging es bei 45 Tagen Blüte von 20 auf 60 cm, bei rund 200 % Streckung. Die getrockneten Blüten werden als hart und kompakt beschrieben. Einer der Grower bescheinigt der Sorte geringen Düngerbedarf, Unempfindlichkeit gegen Schimmel und Temperaturschwankungen sowie Stecklinge, die nach 10 bis 15 Tagen bewurzelt waren.
Zwei Outdoor-Berichte aus den USA halten fest, dass die Pflanzen während der Blüte kaum Geruch abgaben; einer beschreibt sie als niedrig und gedrungen. Zwei Grower berichten von Unterschieden zwischen Pflanzen aus Samen, einmal beim Geschmack, einmal bei der Wirkung.
Sensi Seeds führt Maple Leaf Indica ausschließlich als reguläres Saatgut. Feminisierte Versionen unter dem Namen Maple Leaf stammen von anderen Anbietern, die sich nicht auf Sensi Seeds beziehen und längere Blütezeiten nennen: Crop King Seeds und Homegrown Cannabis Co. je 8 bis 10 Wochen, Original Harvest Seeds 55 bis 65 Tage. Crop King Seeds stuft seine Version als indicadominante Hybride aus Afghani ein, gibt 200 g/m² indoor und 200 g je Pflanze outdoor an und nennt als Erntezeit im Freiland Ende September bis Anfang Oktober. Homegrown Cannabis Co. beschreibt eine reine Indica aus Afghani x Afghani mit kurzem Wuchs, Original Harvest Seeds eine reine Indica aus dem Hindukusch mit Erträgen bis 200 g/m² indoor und bis 200 g je Pflanze outdoor. Eine Händlerbeschreibung schreibt Sensi Seeds zudem feminisierte Samen zu, während der Breeder selbst die Sorte nur regulär führt.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Grow-Berichte geben Streckung von 180 % und ±200 % an (siehe community.reported_values); kein Faktor umgerechnet.
Breeder: warmes, sonniges Klima mit langem Sommer für outdoor; Klimazone „Sunny/Mediterranean“.
Breeder: kompakte Pflanzen, große Blätter, schwere, harzbedeckte Blüten, starke Harzbildung. Grow-Berichte: tannenförmiger Wuchs mit kräftiger Streckung, getrocknete Blüten hart und kompakt; outdoor niedrig und gedrungen. Eine Händlerbeschreibung nennt kurze Internodien und dunkelgrüne Blätter (Einzelquelle, nicht übernommen).
Breeder nennt Sea of Green zur Ertragssteigerung im Innenraum.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Nur reguläres Saatgut; 100 % Indica; laut Breeder durch Rückkreuzung gefestigt. Ertrag als hoch eingestuft, Höhe als durchschnittlicher Zuwachs, keine Zahlen.
Kein Bezug auf Sensi Seeds; Genetik als Afghani Indica, Einstufung als indicadominante Hybride; Ernte outdoor Ende September bis Anfang Oktober; Höhe nur als „Small (0–4 ft)“ angegeben.
Kein Bezug auf Sensi Seeds; Genetik Afghani x Afghani, 100 % Indica, Wuchs „short“; THC „up to 20%“, CBD „<1%“ (CBD nur als Obergrenze, daher nicht als Spanne erfasst).
Weitere Züchter (1): Original Harvest Seeds
Im Vordergrund stehen Entspannung und Schläfrigkeit mit körperlicher Wirkung, oft verbunden mit Kribbeln, Euphorie oder Albernheit; beim Geschmack Süße und Honig. Im Anbau werden geringer Düngerbedarf, Unempfindlichkeit gegen Schimmel, harte kompakte Blüten und wenig Geruch während der Blüte beschrieben.
Manche erleben starke Sedierung bis zur Couch-Lock-Wirkung, andere eher anregende, kreative oder gesprächige Wirkung. Ahornsirup- oder Pfannkuchennoten werden teils genannt, teils verneint. Zwei Berichte nennen Unterschiede zwischen Pflanzen aus Samen (Geschmack bzw. Wirkung). Grow-Berichte beschreiben tannenförmigen Wuchs mit starker Streckung, der Breeder kompakte Pflanzen.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen