- Blüte
- 7–8 Wochen
- Ertrag indoor
- 350–500 g/m²
Mendo Purps × Skunk × Afghani; nur reguläres Saatgut; Outdoor-Ernte Ende September bis Mitte Oktober. Die Seite nennt zusätzlich 16,5 % THC und 13,17 % THCA ohne erkennbaren Kontext; nicht übernommen.
Grape Ape kreuzt Mendocino Purps, Skunk und Afghani und geht auf Apothecary Genetics zurück; mehrere Breeder führen heute eigene, teils abweichende Linien.
Mendocino Purps, Skunk und Afghani: Aus diesen 3 Linien setzt sich Grape Ape zusammen, eine überwiegend indicageprägte Sorte, die auf Apothecary Genetics zurückgeführt wird. Als Gründer dieses Breeders wird Bret Bogue genannt. Inzwischen führen mehrere Samenbanken eigene Linien unter dem Namen, und nicht alle davon stammen nachweislich vom selben Stammbaum ab.
Die Dreifachkreuzung wird in Sortenbeschreibungen übereinstimmend genannt; Royal Queen Seeds, Blim Burn Seeds und Plantation Premium Seeds führen den Skunk-Anteil ausdrücklich als Skunk #1. Unklar bleibt die Rolle von Barney's Farm. Eine Sortenbeschreibung nennt den Breeder neben Apothecary Genetics als Verbreiter der Sorte, eine andere weist der Barney's-Version einen eigenen Stammbaum aus Granddaddy Grape und Skunk #1 zu. 420 Seeds wiederum leitet seine Grape Ape von Purple Urkel ab.
Apothecary Genetics nennt mehrere 1. Plätze: beim Green Cup 2005 und 2006, beim Medical Cup 2006 in Lake County sowie 2011 in der Kategorie Konzentrate beim High Times Medical Cup in Colorado. Die beiden Green-Cup-Siege sind auch in einer weiteren Sortenbeschreibung vermerkt.
Als Elternteil steckt Grape Ape unter anderem in 3 Way Purple, Ape Berry, Alien Grapevine, Colorado Grapes, The Original Z und Nerds. 420 Seeds kreuzte die eigene Linie mit OG Kush zu Cherry OG Kush.
Den Ton gibt eine süße Traubennote an, die an Traubenbonbons und Traubenlimonade erinnern soll; daneben werden Beeren und Erde genannt. Royal Queen Seeds beschreibt für die eigene Version Blaubeere, Bonbon, Erde und Skunk, Barney's Farm Mango, Blaubeere und Grapefruit über einer Traubenbasis. In Erfahrungsberichten ist von einem muffigen Traubengeschmack beim Einatmen und einem haschartigen Nachklang die Rede, andere schmecken Skunk unter der Süße.
Ein 2020 zitiertes Sortenprofil des Labors Steep Hill gibt durchschnittliche THC-Werte von 15 bis 23 % an und beziffert Myrcen auf 0,6 bis 1,5 %. Eine Auswertung von 202 öffentlichen Laborergebnissen aus 8 US-Bundesstaaten der Jahre 2014 bis 2024 kommt auf einen Median von 18,42 % Gesamt-THC, die mittlere Hälfte der Proben lag zwischen 15,37 und 21,25 %. Die Werte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp. In der großen Mehrheit der Proben mit CBD-Bestimmung war kein CBD nachweisbar.
Beim Terpenprofil gehen die Angaben auseinander. Sortenbeschreibungen sehen Myrcen vorn, gefolgt von Pinen und Caryophyllen. In den Terpenanalysen derselben Auswertung, die fast alle aus Nevada stammen, führte dagegen meist β-Caryophyllen; die Medianwerte lagen bei 0,42 % β-Caryophyllen, 0,25 % α-Pinen und 0,24 % α-Humulen.
Der Grundtenor der Berichte ist körperbetont und beruhigend: Entspannung, Schläfrigkeit und Hunger, dazu Euphorie und gute Laune, gelegentlich ein Kribbeln im Körper. Mehrere Konsumenten beschreiben, wie schwer es ihnen danach fällt, vom Sofa aufzustehen. Eine Sortenbeschreibung hält dagegen fest, die Sorte mache nicht stark müde und lasse Raum für Konzentration, und einzelne Berichte schildern kreative, gesprächige oder sogar energiegeladene Phasen. Als Nebenwirkungen werden trockener Mund, trockene Augen und Schwindel genannt, in einem Bericht auch leichte Ängstlichkeit.
Für die nur als reguläres Saatgut geführte Originallinie gibt Apothecary Genetics 7 bis 8 Wochen Blüte an, eine Anbauanleitung nennt dieselbe Spanne. Im Freiland reift sie laut Breeder zwischen Ende September und Mitte Oktober, den Indoor-Ertrag beziffert Apothecary Genetics auf 350 bis 500 g/m².
Die Pflanzen bleiben niedrig und kompakt und setzen große, dichte Blüten an. Breeder beschreiben einen buschigen Wuchs, Blim Burn Seeds für die eigene Version eine Tannenbaumform; Laub und Blüten können sich violett bis dunkelblau färben. Wegen der Dichte der Blütenstände empfiehlt eine Anbauanleitung, den unteren Pflanzenbereich auszulichten und die Luftfeuchte zum Ende der Blüte auf 30 bis 40 % zu senken, im Freiland rät sie zum Gewächshaus. Sie stuft den Anbau als mittelschwer ein, während Blim Burn Seeds die eigene Version als anspruchslos bezeichnet. Ein Grower aus Ohio berichtet von einer Freilandpflanze mit 8 Fuß Höhe.
Die Breeder-Angaben gelten jeweils nur für die eigene Linie:
Auch ApeOrigin führt eine feminisierte Version, nennt dafür aber keine Zahlen.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Kompakter, niedriger Wuchs mit großen, dichten Blüten; Blim Burn Seeds beschreibt die eigene Version als tannenbaumförmig. Eine Anbauanleitung empfiehlt, den unteren Pflanzenbereich auszulichten und die Luftfeuchte zum Blüteende auf 30 bis 40 % zu senken; im Freiland wird wegen Schimmelgefahr ein Gewächshaus empfohlen.
Auslichten des unteren Pflanzenbereichs für bessere Luftzirkulation empfohlen.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Mendo Purps × Skunk × Afghani; nur reguläres Saatgut; Outdoor-Ernte Ende September bis Mitte Oktober. Die Seite nennt zusätzlich 16,5 % THC und 13,17 % THCA ohne erkennbaren Kontext; nicht übernommen.
Stammbaum über Purple Urkel; 90 % Indica; Blütezeit als „±60 days“ angegeben; Höhe 100 bis 150 cm ohne Zuordnung zu indoor oder outdoor.
Stammbaum angegeben als Granddaddy Grape × Skunk #1; Ernte Ende September. Die CBD-Angabe „Very High“ widerspricht allen übrigen Daten und wurde nicht übernommen.
Weitere Züchter (6): ApeOrigin, Blimburn Seeds, Plantation Premium Seeds, Royal Queen Seeds, United Cannabis Seeds, Zamnesia Seeds
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Körperbetonte, beruhigende Wirkung mit Entspannung, Schläfrigkeit und Hunger, dazu Euphorie und gehobene Stimmung; Geschmack süß nach Traube.
Einzelne Berichte schildern kreative, gesprächige oder energiegeladene Phasen; ein Bericht empfand die Wirkung als schwach; ein Bericht nennt leichte Ängstlichkeit.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen