Den Geschmack von Honeysuckle heben Konsumenten in ihren Erfahrungsberichten als auffallend süß hervor; vereinzelt ist von einer leicht säuerlichen Note die Rede, und ein Bericht erkennt darin die Geißblattblüte wieder, auf die der englische Name verweist. Bei der Wirkung sind sich die Berichte weniger einig. Unter dem Namen laufen zudem eine Hybride aus nicht benannten Elternsorten und eine Kreuzung aus Starburst OG und Black Cherry Honey von In House Genetics; dass beide auf dieselbe Pflanze zurückgehen, belegt keine der Quellen.
Wirkung:
Euphorie und eine sexuell anregende Wirkung tauchen in mehreren Berichten auf. Beim Antrieb gehen die Schilderungen auseinander. Manche Konsumenten erlebten Energie, Kreativität und ein Kribbeln im Körper, andere eine Entspannung, die sie als völliges Herunterfahren beschreiben. Passend dazu ordnet ein Bericht die Sorte eher der Indica-Seite zu, ein anderer sieht eine leichte Sativa-Tendenz. Sortenbeschreibungen ergänzen Gesprächigkeit und eine gehobene Stimmung. In einem Bericht hielt die Wirkung länger an, als der angegebene THC-Gehalt erwarten ließ.
Als Begleiterscheinung werden trockene Augen genannt, eine einzelne Sortenbeschreibung führt zusätzlich Panikattacken und Herzrasen auf. Die Gesamturteile fallen gemischt aus: Positiven Bewertungen stehen Berichte gegenüber, die die Sorte mittelmäßig oder wenig beeindruckend fanden.
Aroma und Geschmack:
Sortenbeschreibungen schildern einen süßen, blumigen Duft, durchzogen von Salbei und Apfel. Im Geschmack treten Honig und eine kräftige Erdigkeit hinzu, an anderer Stelle werden holzige Noten genannt. Ein Erfahrungsbericht hebt den stechenden Geruch beim ersten Öffnen hervor, ein anderer beschreibt eine Mischung aus Säure und Frucht.
Als dominierendes Terpen wird Myrcen angegeben, begleitet von Pinen und Limonen. Eine weitere Sortenbeschreibung stellt dagegen Caren an die Spitze, gefolgt von Myrcen und Camphen; aus welchem Labor diese Werte stammen, gibt sie nicht an.
Genetik und Herkunft:
In der verbreiteten Beschreibung gilt Honeysuckle als Kreuzung nicht näher bezeichneter Hybriden, ein Breeder wird nicht genannt. Laut einer Sortenbeschreibung ist sie zu je 50 % von Indica und Sativa geprägt und erreicht 13 bis 17 % THC. Dieselbe Quelle beschreibt die Blüten als dunkel olivgrün mit violettem Schimmer, bernsteinfarbenen Härchen und milchigem Harzbelag; auch ein Erfahrungsbericht erwähnt sehr dunkle Buds.
Versionen verschiedener Breeder:
Besser dokumentiert ist die Abstammung der Version von In House Genetics. Sie geht auf Starburst OG und Black Cherry Honey zurück, eine Linie desselben Breeders aus (Cannalope Haze × Slurricane #44) × Black Cherry Pie bx1. Das Saatgut ist feminisiert, die Pflanzen blühen photoperiodisch.
Die Sortenbeschreibung, die auf In House Genetics zurückgeht, nennt 8 bis 9 Wochen Blütezeit, einen hohen, offenen Wuchs, mittlere bis hohe Erträge und eine Haschausbeute von etwa 5 %. Andere Beschreibungen dieser Version setzen die Blütezeit mit 8 bis 10 Wochen an und stufen Wuchshöhe und Ertrag als mittel ein. Beschrieben wird die Version für den Anbau indoor wie outdoor. Im Aroma steht nach Breeder-Angabe Melone im Vordergrund, begleitet von Traube und Gas, während eine andere Beschreibung reife Kirsche und blumige Noten mit süß-säuerlichem Charakter hervorhebt.