- Blüte
- 63 Tage
Phänotyp der Sorte Roadkill (I95 × Bacon), I95 = Triangle Kush × (Legend OG × Stardawg IX2); als geeignet für Innenraum, Freiland und Gewächshaus verzeichnet, laut Quelle nie feminisiert erschienen.
auch bekannt als Starburst OG, Starburst Kush, Bubba x Fire
Starburst steht für mehrere Stammbäume, am häufigsten für eine Kreuzung aus Pre-98 Bubba Kush und Fire OG; Labordaten zeigen teils hohe CBD-Werte.
Wer der Abstammung von Starburst nachgeht, stößt auf 4 verschiedene Stammbäume, von denen nur einer einem namentlich bekannten Breeder zugeordnet ist. Am breitesten belegt ist eine Hybride aus Pre-98 Bubba Kush und Fire OG, die auch als Starburst OG, Starburst Kush oder Bubba x Fire geführt wird. Auffällig ist der Abstand zwischen den hohen THC-Angaben vieler Sortenbeschreibungen und Labordaten, in denen Proben dieses Namens bis zu 9,39 % CBD enthielten.
Die Kreuzung aus Pre-98 Bubba Kush und Fire OG nennen mehrere Sortenbeschreibungen ebenso wie ein Produzent aus Maryland, der Blüten unter diesem Namen im Freiland zieht. Als ausgeglichene Hybride mit je 50 % Indica- und Sativa-Anteil ordnen 2 Beschreibungen sie ein, eine Anbauanleitung dagegen als sativabetont mit 70 % Sativa. Wieder eine andere Quelle leitet Starburst OG aus OG Kush und einem Phänotyp namens Starburst Gum ab.
Als Ursprungsregion wird Alaska genannt, allerdings für unterschiedliche Linien: Eine Beschreibung schreibt die Kreuzung aus Bubba Kush und Fire OG unbekannten Breedern aus Alaska zu, eine andere verortet dort eine sativabetonte Starburst aus Tangerine und The Hook.
Als Elternteil taucht Starburst in mehreren Zuchtlinien auf. Twisty Seeds kreuzte für StarBurst Bubba eine eigene Pre-98-Bubba-Auslese namens Irene mit einer Starburst aus Lemon Larry OG und Nebula. Symbiotic Genetics verwendete für Purple Starburst Starburst OG und Purple Punch F2; ein Stammbaumverzeichnis führt dieses Starburst OG allerdings auf Lemon Larry OG zurück und nicht auf Fire OG. Für Starburst Pug kombinierten die Breeder Meows Trap Seeds und SuperLoud Genetics aus Colorado eine Kreuzung aus Starburst und Gelato #25 mit Money$ Pug Life.
Neben der Linie aus Bubba Kush und Fire OG sind 3 weitere Starburst-Versionen beschrieben. Die sativabetonte Kreuzung aus Tangerine und The Hook soll indoor 55 bis 65 Tage blühen; dieselbe Beschreibung erwähnt Labortests mit rund 18 % THC, nennt aber kein Labor. Eine Version ohne bekannten Breeder verbindet Lemon Larry OG, selbst aus OG Kush und Sour Diesel hervorgegangen, mit Nebula von Paradise Seeds und ist mit etwa 56 Tagen Blütezeit verzeichnet. Lupos CannaSeed führt als Starburst einen Phänotyp der eigenen Sorte Roadkill, einer Kreuzung aus I95 und Bacon; verzeichnet sind rund 63 Tage Blüte sowie Eignung für Innenraum, Freiland und Gewächshaus.
Mehrere Sortenbeschreibungen setzen den THC-Gehalt der Linie aus Bubba Kush und Fire OG bei 26 bis 33 % an. Labordaten zeichnen ein anderes Bild: Eine Auswertung von 10 Laborergebnissen, die sich auf eine 2022 veröffentlichte Studie mit Testdaten US-amerikanischer Labore stützt, weist für Proben unter dem Namen Starburst 9,8 bis 20,2 % THC und 0,05 bis 9,39 % CBD aus. Neben CBD-armen Proben gab es demnach solche mit deutlichem CBD-Anteil; einen einheitlichen Chemotyp ergeben die Messungen nicht. Welche der Linien jeweils getestet wurde, geht aus den Daten nicht hervor, und die Werte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp.
Zitrone und eine süßsaure Note stehen in mehreren Aromabeschreibungen im Vordergrund, dazu kommen Diesel, Kiefer und ein erdiger Unterton. Im Geschmack werden Zitrone und Süße genannt, mehrfach mit dem Vergleich zu Fruchtbonbons. Eine Sortenbeschreibung weicht ab und nennt Baumobst, Pfirsich und Erdbeere mit pfeffriger Note. In Erfahrungsberichten ist von fruchtigem Duft mit Kiefer, einem würzigen oder blumig-süßen Geschmack und einem moschusartigen Grundton mit Obstnoten die Rede.
In derselben Laborauswertung lag Myrcen mit einem Medianwert von 1,03 % klar vor Caryophyllen mit 0,22 % und Pinen mit 0,16 %. Dieselbe Rangfolge nennt eine weitere Sortenbeschreibung; eine andere stuft dagegen Linalool als stärkstes Terpen ein.
Erfahrungsberichte schildern eine anregende, heitere Wirkung mit Kreativität, Konzentration, Euphorie und Gesprächigkeit, teils begleitet von Albernheit. Andere Konsumenten erlebten die Sorte körperbetont und entspannend, in einzelnen Fällen bis zu Schläfrigkeit und einer Schwere, die auf dem Sofa hält. Als Begleiterscheinung wird wiederholt Mundtrockenheit genannt, vereinzelt auch trockene Augen, Kopfschmerzen, Schwindel und ein kratziger Rauch, der Husten auslöste. Eine Sortenbeschreibung erwähnt außerdem erhöhten Puls und in einem Fall Angstgefühle.
Zur Blütezeit der Linie aus Bubba Kush und Fire OG widersprechen sich die Angaben um Wochen: Eine Sortenbeschreibung nennt 45 bis 50 Tage, eine Anbauanleitung 9 bis 10 Wochen. Im Freiland der Nordhalbkugel soll die Ernte in den Oktober fallen. Als leicht anzubauen stufen 2 Beschreibungen die Sorte ein.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Phänotyp der Sorte Roadkill (I95 × Bacon), I95 = Triangle Kush × (Legend OG × Stardawg IX2); als geeignet für Innenraum, Freiland und Gewächshaus verzeichnet, laut Quelle nie feminisiert erschienen.
Breeder als unbekannt verzeichnet; Nebula stammt von Paradise Seeds, Lemon Larry OG aus OG Kush und Sour Diesel IBL. Laut Quelle nie als feminisiertes Saatgut erschienen. Elternteil von StarBurst Bubba (Twisty Seeds).
Sativabetonte Kreuzung mit Herkunftsangabe Alaska; THC-Wert als Labortest bezeichnet, ohne Angabe von Labor oder Jahr. Die Quelle nennt außerdem bis zu 75 Tage Blüte im Freiland.
Erfahrungsberichte beschreiben eine anregende, heitere Wirkung mit Kreativität, Konzentration, Euphorie, Gesprächigkeit und Albernheit. Als Begleiterscheinung wird wiederholt Mundtrockenheit genannt.
Einzelne Konsumenten erlebten die Sorte körperbetont bis schläfrig mit Couchlock. Vereinzelt genannt: trockene Augen, Kopfschmerzen, Schwindel, kratziger Rauch mit Husten. Zwei Berichte zweifeln die angegebene Potenz an.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen