Cherry Durban Poison
auch bekannt als Cherry Poison, Cherry Durban
Cherry Durban Poison gilt als Phänotyp von Durban Poison mit ausgeprägtem Kirscharoma; Breeder und genaue Abstammung sind nicht dokumentiert.
Ob Cherry Durban Poison eine eigene Kreuzung oder lediglich eine Auslese ist, bleibt in den Quellen offen. Mehrere Sortenbeschreibungen führen sie als Phänotyp von Durban Poison, dessen Linie auf die südafrikanische Hafenstadt Durban zurückgeht, und sehen im deutlichen Kirscharoma den Unterschied zur Ausgangssorte. Eine andere Beschreibung hält sie für eine Kreuzung aus Durban Poison und einer nicht bekannten Indica. Der Breeder gilt als unbekannt.
Genetik und Herkunft:
Auch bei der Einordnung gehen die Angaben auseinander. Eine Beschreibung spricht von einer sativadominanten Hybride, zwei andere nennen ein ausgewogenes Verhältnis von je 50 % Sativa und Indica, wobei eine davon die Sorte an anderer Stelle selbst als sativadominant bezeichnet. In einem der Erfahrungsberichte heißt es, die Sorte unterscheide sich klar von Durban Poison.
Aroma und Geschmack:
Für den Geruch nennen Sortenbeschreibungen Kirsche, Blüten und Erde. Im Geschmack kommen Kiefer und Kräuter hinzu, andere Beschreibungen ergänzen Minze, Lavendel und eine süße Note im Abgang. Eine Sortenbeschreibung stellt dagegen Beeren in den Vordergrund und führt neben blumigen Tönen auch Heidelbeere.
Die Erfahrungsberichte bringen eigene Vergleiche ein: Kirschlakritz, getrocknete Kirschen über einem treibstoffartigen Unterton, süße Beere mit Kiefer im Geschmack oder der vertraute Durban-Poison-Geruch, überlagert von Frucht. Ein Bericht empfindet Kirsche und Minze im Aroma als eher dezent.
Bei den dominierenden Terpenen widersprechen sich die Quellen. Eine Sortenbeschreibung nennt Myrcen vor Pinen und Caryophyllen, eine andere Caryophyllen, Humulen und Linalool.
THC- und CBD-Gehalt:
Sortenbeschreibungen geben 13 bis 18 % THC an. Weitere Beschreibungen weichen davon nach unten wie nach oben deutlich ab; eine davon weist 0 % CBD aus.
Wirkung:
In den Erfahrungsberichten zeichnet sich eine anregende, auf den Kopf betonte Wirkung ab, verbunden mit Euphorie, Antrieb, gehobener Stimmung und Lust auf kreative Tätigkeiten, in einzelnen Berichten auch mit Konzentration oder Albernheit. Andere Konsumenten schildern eine Balance aus Anregung und Entspannung, einer eine spürbare körperliche Entspannung. In einem Fall folgte auf ein intensives Hoch Schläfrigkeit. Eine Sortenbeschreibung zeichnet einen Verlauf von starker geistiger Anregung hin zu tiefer Entspannung, die bis zum Festsitzen auf dem Sofa reichen kann.
Als Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit, trockene Augen und Schwindel berichtet. Eine Sortenbeschreibung führt zusätzlich Kopfschmerzen sowie Ängstlichkeit bei empfindlichen Personen an.
Anbau:
Die Anbauangaben stammen aus Sortenbeschreibungen, nicht aus dokumentierten Grows. Für die Blüte in Innenräumen nennen sie 8 bis 9 Wochen, eine weitere setzt die Blütezeit länger an. Im Freiland soll die Ernte Mitte bis Ende Oktober anstehen, sofern das Klima warm und sonnig ist; geeignet sei die Sorte für drinnen und draußen. Eine Beschreibung erwähnt hochwachsende Pflanzen mit guter Widerstandskraft gegen Krankheiten und Schädlinge. Den Schwierigkeitsgrad schätzen die Quellen unterschiedlich ein, von etwas Erfahrung bis zu Expertenwissen.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1MyrcenKräuter
- #2HumulenHopfen
- #2PinenKiefer
- #3LinaloolBlumen
- #3CaryophyllenPfeffer
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Blütezeit
- 8–9 Wochen
- Ernte outdoor
- Mitte bis Ende Oktober · Nordhalbkugel
- Schwierigkeit
- Mittel
- Indoor
- geeignet
- Outdoor
- geeignet
- Klima
- Warm
warm und sonnig; zweite Quelle mit gleicher Angabe: https://weedmaps.com/strains/cherry-durban-poison
- Schädlinge
- Hoch
- Wuchsform
- Hoch
Hohe Pflanzen mit Widerstandskraft gegen Krankheiten und Schädlinge laut einer einzelnen Sortenbeschreibung.
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- Durban Poison
- Herkunft
- SÜ, Durban
- Typ
- Ausgewogen
Community
Anregende, kopfbetonte Wirkung mit Euphorie, Antrieb, gehobener Stimmung und Kreativität; Geschmack mit Kirsch-, Beeren- und Kiefernnoten.
Einige Berichte schildern eine Balance aus Anregung und Entspannung oder körperliche Entspannung, ein Bericht Schläfrigkeit nach einem intensiven Hoch. Ein Bericht beschreibt Kirsche und Minze als dezent, ein anderer einen Treibstoffton. Ein Bericht hält die Sorte für deutlich verschieden von Durban Poison; ein anderer äußert Zweifel an der Qualität der getesteten Ware.
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