- Blüte
- 55–60 Tage
- Ertrag indoor
- 500–550 g/m²
- Ertrag outdoor
- 500–550 g/Pflanze
- Höhe indoor
- 80–140 cm
- Höhe outdoor
- 200–270 cm
- THC
- bis 18 %
Photoperiodische, feminisierte Version; Power Bud x Skunk.
auch bekannt als Special Queen One, Special Queen 1
Special Queen #1 ist eine feminisierte Skunk-Hybride von Royal Queen Seeds aus Power Bud und Skunk, deren Pflanzen in Grow-Berichten kompakt oder stark gestreckt ausfallen.
Wie verschieden Pflanzen derselben Sorte ausfallen können, zeigen Grow-Berichte zu Special Queen #1. Neben kompakten, buschigen Exemplaren stehen dünn verzweigte, die sich nach der Umstellung auf die Blüte um ein Vielfaches strecken. Gezüchtet hat die feminisierte Hybride der niederländische Saatgutanbieter Royal Queen Seeds aus Power Bud und Skunk; er stuft sie mit je 50 % Indica- und Sativa-Anteil als ausgeglichen ein.
Mit der Kreuzung wollte Royal Queen Seeds nach eigener Darstellung die würzigen Skunk-Noten mit hohem THC-Gehalt, guter Produktivität und farbigen, harzreichen Blüten verbinden. Skunk selbst geht laut Breeder auf die Sacred Seed Co. in den 1970ern zurück und vereint Afghani, Acapulco Gold und kolumbianische Landsorten. Im Umlauf ist die Sorte auch als Special Queen 1 oder Special Queen One.
Für die photoperiodische Version nennt Royal Queen Seeds 55 bis 60 Tage Blüte. Indoor sollen die Pflanzen 80 bis 140 cm hoch werden, wobei die untere Marke für mit LST und Topping niedrig gehaltene Pflanzen gilt, und unter einer 600-W-Lampe 500 bis 550 g/m² liefern. Im Freiland gibt der Breeder 200 bis 270 cm Höhe und 500 bis 550 g pro Pflanze an, geerntet wird Ende September. Die Sorte brauche viel Sonne, komme aber auch mit nordeuropäischem Klima wie in den Niederlanden oder Großbritannien zurecht.
Eine abweichende Breeder-Beschreibung, die in anderen Sortenprofilen wiedergegeben wird, nennt bis zu 150 cm indoor und über 3 m im Freiland, etwa 50 g pro Pflanze beziehungsweise 500 g/m² unter 600 W und outdoor mehr als 150 g pro Pflanze. Sie hält die Sorte für nordeuropäisches Klima ungeeignet und gibt 7 bis 8 Wochen Blüte an.
Royal Queen Seeds beschreibt einen hohen, schlaksigen Wuchs mit langen Colas und schmalen Blattfingern; gegen Ende der Blüte könne sich das Laub hellgrün, orange, violett und gelb färben. Die dokumentierten Indoor-Grows streuen stark. Eine Pflanze wuchs nach der Umstellung von etwa 15 auf etwa 140 cm und bildete kaum Seitentriebe, eine andere kam nach 58 Tagen Blüte auf rund 70 cm, buschig und mit vielen dicken Seitenblüten. Die Blütezeiten in diesen Berichten liegen zwischen 50 und 70 Tagen.
Topping und LST empfiehlt der Breeder für den Innenanbau. Bei kompakten Pflanzen bewährte sich das Kappen des Haupttriebs, bei der gestreckten brachte es wenig, und outdoor schossen Pflanzen trotz Topping weiter in die Höhe. In einem SCROG auf 0,8 m² unter 250 W erntete ein Grower nach 67 Tagen Blüte 198 g von 2 Pflanzen.
Daneben führt Royal Queen Seeds die Autoflower-Variante Special Queen 1 Auto, eine Kreuzung aus Power Bud und Big Skunk Auto mit 5 % Ruderalis-Anteil. Sie braucht laut Breeder von der Keimung bis zur Ernte 10 bis 12 Wochen, davon 45 bis 55 Tage Blüte, wird indoor 70 bis 120 cm hoch und bringt 400 bis 450 g/m² oder im Freiland 90 bis 175 g pro Pflanze.
Als anspruchslos und fehlertolerant beschreiben einige Grower die Sorte, auch gegenüber Temperaturschwankungen und Pilzbefall; ein Outdoor-Grower ergänzt, sie vertrage Kälte besser als Hitze. Andere Berichte widersprechen beim Schimmel, der sich in einem Fall trotz offenem Rückschnitt bildete, und erwähnen zwittrige Pflanzen, einmal unter Hitzestress. Ein Indoor-Grower war enttäuscht, weil ein Teil seiner Pflanzen früh im Wachstum stehen blieb und die Ernte mager ausfiel. Im Freiland wurde eine Pflanze erst Ende Oktober reif, eine andere ging nach rund 60 Tagen unabhängig von der Tageslänge in die Blüte.
Erde, Frucht und Skunk nennt Royal Queen Seeds als Grundzüge. In einer ausführlicheren Beschreibung kommen Moschus, Kiefer und Süße hinzu, außerdem Gas und Knoblauch, die der Breeder auf schwefelhaltige Verbindungen zurückführt. Ein Fachmagazin erwähnt zusätzlich Bergamotte und Minze. Als Terpene führt Royal Queen Seeds Myrcen, Pinen und Caryophyllen an, eine andere Sortenbeschreibung nennt dieselben mit Myrcen an erster Stelle. Konsumenten beschreiben einen kräftigen Kieferduft mit Pfeffer und leichter Süße, würzige und dieselartige Töne über erdigem Grund sowie einen weichen, süßen Rauch, der an Biskuit erinnerte.
Der Breeder beschreibt eine kräftige, lang anhaltende Wirkung, die den Körper entspanne und Raum für Kreativität lasse. In Erfahrungsberichten schildern Konsumenten gehobene Stimmung, Energie, Gesprächigkeit und kreative Impulse, teils mit klarem Kopf und leichter Körperentspannung, teils mit spürbarer Zerstreutheit. Andere fühlten sich eher schläfrig, und ein Grower beobachtete, dass die Wirkung mit steigender Menge von anregend in schwere Trägheit umschlug. Als Nebenwirkung wird Mundtrockenheit berichtet; eine Sortenbeschreibung nennt außerdem Schwindel und paranoide Gedanken.
Royal Queen Seeds gibt für beide Versionen bis zu 18 % THC und einen niedrigen CBD-Gehalt an. Eine andere Sortenbeschreibung führt mit 12 % THC einen deutlich niedrigeren Wert und daneben 1 % CBG.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Einzelne Grow-Berichte dokumentieren 15 auf 140 cm, 22 auf 70 cm, 30 auf 90 cm und 50 auf 160 cm; kein einheitlicher Faktor.
Laut Royal Queen Seeds viel Sonne nötig, aber für kurze Sommer und nordeuropäisches Klima (Niederlande, Großbritannien) geeignet; eine abweichende Breeder-Beschreibung hält die Sorte für nordeuropäisches Klima ungeeignet.
Breeder: hoher, schlaksiger Wuchs, lange Colas, schmale Blattfinger. Grow-Berichte zeigen daneben kompakte, buschige Pflanzen mit vielen dicken Seitenblüten.
Topping und LST vom Breeder für indoor empfohlen. Kappen des Haupttriebs in Grow-Berichten bei kompakten Pflanzen erfolgreich, bei einer gestreckten Pflanze wirkungslos; outdoor Streckung trotz Topping. SCROG in einem Bericht mit 198 g von 2 Pflanzen.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Photoperiodische, feminisierte Version; Power Bud x Skunk.
Autoflower-Variante desselben Breeders aus Power Bud x Big Skunk Auto; 50 % Indica, 45 % Sativa, 5 % Ruderalis.
Grower beschreiben die Sorte überwiegend als anspruchslos und fehlertolerant, mit großer Streuung zwischen kompakten, buschigen und stark gestreckten, dünn verzweigten Pflanzen. Aroma pfeffrig nach Kiefer mit Süße, würzig-dieselartig auf erdigem Grund. Wirkung meist anregend und gesellig, teils mit klarem Kopf.
Widersprüchliche Angaben zur Schimmelresistenz; Berichte über zwittrige Pflanzen (einmal unter Hitzestress); ein Indoor-Grower mit früh stagnierenden Pflanzen und enttäuschender Ernte. Einige Konsumenten berichten Schläfrigkeit, ein Grower eine mengenabhängige Wirkung bis zu schwerer Trägheit. Outdoor teils späte Reife Ende Oktober.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen