- Blüte
- 9 Wochen
- Ertrag indoor
- 450–500 g/m²
Feminisiert, 90 % Sativa / 10 % Indica, für indoor und outdoor angegeben; 1. Platz Santa Cruz Cup 2014 (Best Cannabis).
auch bekannt als Tangielope
Tangilope ist eine Kreuzung aus Tangie und Chocolope, die DNA Genetics zugeschrieben wird; reguläre Linien führen Crockett Family Farms und Quentin Terpentino Genetics.
Tangie und Chocolope sind die Eltern von Tangilope, einer Kreuzung, die mehrere Sortenbeschreibungen DNA Genetics zuschreiben; eine davon nennt daneben die Crockett Family Farms. Die feminisierte Version von DNA Genetics belegte beim Santa Cruz Cup 2014 in der Kategorie Best Cannabis den 1. Platz. Nach Angabe des Breeders entfallen 90 % der Genetik auf Sativa und 10 % auf Indica.
DNA Genetics und die Crockett Family Farms gehören seit August 2019 zusammen. Damals übernahm DNA Genetics, 2004 von Don Morris und Aaron Yarkoni in Amsterdam gegründet, den Familienbetrieb, aus dem Tangie stammt. Crockett Family Farms führt die Kreuzung aus Chocolope und Tangie unter der Schreibweise Tangielope.
Als Elternteil ist Tangilope in 2 Sorten belegt: Angie von G2G Genetix entstand aus Tangilope und TWANG, Georgia Peach der Crockett Family Farms aus Tangilope und Chocolope Kush.
3 Linien tragen den Namen, alle gehen auf Chocolope und Tangie zurück. DNA Genetics vertreibt Tangilope ausschließlich als feminisierte Samen, nennt 9 Wochen Blüte und indoor 450 bis 500 g/m² Ertrag und gibt die Sorte für Indoor- und Outdoor-Anbau an.
Die Tangielope der Crockett Family Farms gibt es nur als reguläre Samen. Bei der Blütedauer widerspricht sich ihre Beschreibung: einmal sind es 49 bis 56 Tage, an anderer Stelle 9 Wochen. Den THC-Gehalt dieser Version beziffert der Breeder mit 20 bis 24 %.
Quentin Terpentino Genetics bezeichnet die eigene Tangilope ausdrücklich als Hommage an DNA Genetics. Für diese Linie wurden ausgewählte Tangielope-Pflanzen miteinander gekreuzt; die Blüte der regulären Samen gibt der Breeder mit etwa 60 Tagen an. Er unterscheidet 2 Phänotypen, einen nach süßen Erdbeeren duftenden mit einem Hauch Haze im Abgang und einen sehr süßen mit Himbeernote.
Eine Sortenbeschreibung stuft Tangilope als einfach im Anbau ein, bei mittlerer Wuchshöhe und überdurchschnittlichem Ertrag. Ein Konsument beschreibt die Blüten als mäßig dicht.
Mandarine und Orange prägen die Beschreibungen, unterlegt von Schokolade. Sortenbeschreibungen ergänzen tropische Frucht, Zitrone, Grapefruit und Würze; in Erfahrungsberichten kommen Mango, frischer Kaffee, erdige Töne und eine cremige, an Sauerrahm erinnernde Note hinzu.
Bei den Terpenen kehren Limonen, Myrcen und Caryophyllen in mehreren Quellen wieder, allerdings in wechselnder Reihenfolge. Eine Sortenbeschreibung führt eine Analyse ohne Angabe des Labors an, nach der Limonen mit 2,671 mg/g vor β-Caryophyllen mit 0,886 mg/g und β-Myrcen mit 0,746 mg/g liegt. Ein Hersteller nennt für sein Produkt Limonen, Ocimen und Myrcen als führende Terpene.
Die Zahlen gehen weit auseinander. 2 Hersteller weisen für ihre Blüten 14 und 16,3 % THC aus, der erste dazu 0 % CBD. Eine Sortenbeschreibung setzt mit 24 bis 28 % THC deutlich höher an. Für eine als THCA-Hanfblüte vertriebene Charge nennt der Anbieter 28,43 % THCA, 0,26 % Delta-9-THC und 2,6 % Gesamtterpene, ohne das Labor anzugeben; als führende Terpene dieser Charge sind Myrcen, Caryophyllen und Linalool aufgeführt.
Erfahrungsberichte schildern eine anregende, stimmungshebende Wirkung mit Euphorie, Kreativität und Konzentration, dazu Heiterkeit und Gesprächigkeit. In 2 Berichten wird hervorgehoben, dass die Energie über Stunden anhält und ohne abruptes Abklingen endet; ein weiterer verbindet die Kopfwirkung mit körperlicher Entspannung. Ein Grower beschreibt sie als lang anhaltend und psychedelisch.
An Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit, Schwindel, Angstgefühle und Paranoia genannt, in einem Bericht zudem leichte Unruhe. Nicht alle Erfahrungen passen ins Bild: Ein Konsument empfand die Sorte für eine Sativa als schwer und leicht sedierend und bemerkte bei einer Charge Reizungen im Hals.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Wuchshöhe laut Sortenbeschreibung durchschnittlich, Ertrag überdurchschnittlich (ohne Zahl); Blüten in einem Erfahrungsbericht als mäßig dicht beschrieben.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Feminisiert, 90 % Sativa / 10 % Indica, für indoor und outdoor angegeben; 1. Platz Santa Cruz Cup 2014 (Best Cannabis).
Tangielope × Tangielope, nur regulär, vom Breeder als Hommage an DNA Genetics bezeichnet; 2 Phänotypen (Strawberry, Raspberry). Blütezeit als ca. 60 Tage angegeben.
Chocolope × Tangie, nur regulär. Die Beschreibung nennt einmal 49 bis 56 Tage, einmal 9 Wochen Blüte; Ertrag als überdurchschnittlich eingestuft. Verhältnis zur DNA-Genetics-Version nicht belegt; DNA Genetics übernahm Crockett Family Farms im August 2019.
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Anregende, stimmungshebende Wirkung mit Euphorie, Kreativität, Konzentration, Heiterkeit und Gesprächigkeit; in 2 Berichten lang anhaltende Energie ohne abruptes Abklingen. Geschmack nach Mandarine/Orange mit Schokoladen-, Kaffee- und Cremenoten.
Ein Bericht empfand die Sorte als schwer und leicht sedierend und nennt Reizungen im Hals bei einer Charge; ein anderer beschreibt die Wirkung als psychedelisch; eine Rückmeldung nennt leichte Unruhe.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen