Alien Rock Candy
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Alien Rock Candy

auch bekannt als Alien Candy, ARC

Indica-dominant
Indica 60 % HerstellerangabeSativa 40 %

Alien Rock Candy ist eine Kreuzung aus Sour Dubble und Tahoe Alien von Alien Genetics, die heute auch in Saatgutlinien mehrerer anderer Breeder verbreitet ist.

Recherchestand 05.11.2026

Das Zuchtprogramm von Alien Genetics begann 1999 in Honeydew, Kalifornien, und aus ihm stammt Alien Rock Candy, kurz ARC. Der Breeder paarte eine Sour-Dubble-Mutter mit einem Tahoe-Alien-Vater und gibt das Verhältnis mit 60 % Indica zu 40 % Sativa an. Laut einem Bericht von 2026 arbeitet Alien Genetics inzwischen vor allem für die Märkte in New Jersey und New York. Unter dem Namen kursieren heute mehrere Saatgutlinien anderer Anbieter.

Genetik und Herkunft:

Bei der Abstammung sind sich alle Beschreibungen einig. Ein Entstehungsjahr ist nicht belegt. Ein US-Produzent, der ARC nach eigener Angabe von 2022 seit mehr als 11 Jahren aus den ursprünglichen Samen zieht, beobachtet, dass die Pflanzen mit der Zeit wüchsiger geworden sind. Alien Genetics selbst bot die Sorte nur als reguläres Saatgut an, feminisierte Samen gab es vom Breeder nie.

Als Elternteil hat ARC mehrere Linien geprägt. Alien Genetics kreuzte sie mit OG Sours F4 zu Alien Rock Sours. Moon Arc geht auf Moonbow 112 und Alien Rock Candy zurück und steckt wiederum im Stammbaum von Kiwi Sours. Auch Alien Moonrocks und Alien Dirt Cake werden als Nachkommen geführt.

Aroma und Geschmack:

Alien Genetics beschreibt den Geschmack als saures Bonbon mit OG-Charakter und Anklängen an Alien Kush. Beim Ausatmen soll darunter eine Note von Zitronen-Limetten-Limonade hervortreten, die nach Angabe des Breeders rund 15 Minuten am Gaumen bleibt. Der genannte Produzent beschreibt einen tiefen, säuerlichen Erdton mit bonbonsüßer Beere, Zitrus und Treibstoff. Andere Sortenbeschreibungen ergänzen Aprikose, Kiefer, Käse und würzige Kush-Noten.

In Erfahrungsberichten tauchen Zitrus, Kiefer und Pfeffer auf, vereinzelt auch Wassermelone, künstliches Fruchtbonbon oder ein gasig-erdiger Nachgeschmack; manche empfanden den Rauch als kratzig. Als führende Terpene werden Myrcen und Limonen genannt, eine Auswertung getesteter Produkte führt dazu Caryophyllen, der Produzent Nerolidol.

Wirkung:

Der Breeder bezeichnet ARC als belebend. Die Erfahrungsberichte fallen gemischter aus: Manche Konsumenten beschreiben einen euphorischen, kreativen Zustand mit guter Konzentration und Lust auf Gespräche, andere eine schwere körperliche Entspannung bis zur Schläfrigkeit oder einem stundenlangen Couch-Lock. Mehrfach heißt es, die Wirkung setze verzögert ein und gehe von anfänglicher Anregung in Entspannung über. Einen ähnlichen Verlauf schildert Blim Burn Seeds für die eigene Version. Ein Bericht hält dagegen fest, dass die Sorte wach hielt. Als Begleiterscheinungen werden Mundtrockenheit, trockene Augen, Schwindel und Heißhunger genannt.

THC-Gehalt:

Sortenbeschreibungen geben für ARC 17 bis 24 % THC an, eine davon zusätzlich 1 % CBG.

Anbau:

Nach Angaben von Alien Genetics lässt sich die Sorte leicht anbauen und als Steckling vermehren, die Blüte dauert etwa 56 Tage. Andere Beschreibungen nennen eine etwas längere Blüte und stufen den Anbau als mittelschwer ein. Der Breeder hebt eine hohe Widerstandskraft gegen Echten Mehltau hervor; getoppte und erzogene Pflanzen bilden laut Breeder auch tief im Bestand dichte Blüten. Eine weitere Beschreibung rät zu mindestens 1 Monat Wachstumsphase und 1- bis 2-maligem Toppen.

Bei der Wuchsform gehen die Beobachtungen auseinander. Der Produzent beschreibt einen ausgeprägt vertikalen Wuchs bei mittlerer Höhe, der sich kaum in die Breite erziehen lässt. Beim Spülen am Ende der Blüte verfärben sich die Pflanzen dort in Magenta- und Violetttönen bis Orange.

Versionen verschiedener Breeder:

THC Development Seed Company vertreibt reguläre Samen einer F2-Generation aus gleichartigen Elternpflanzen. Der Anbieter beschreibt stark streckende Phänotypen mit geringer Streuung, mittlere bis hohe Wuchshöhe, großen Ertrag und 7 bis 8 Wochen Blüte. Blim Burn Seeds führt feminisierte Samen, nennt ebenfalls 7 bis 8 Wochen indoor und eine Freilandernte im Oktober; die Pflanzen sollen buschig und eher niedrig bleiben und hoch ertragreich sein. Feminisiert ist auch die Version von Dr. Blaze mit derselben Abstammung.

Genetisch abgewandelt ist Alien Rock Candy LE von Seedsman: Zu Sour Dubble und Tahoe Alien kam ein Elite-Steckling namens Nicole hinzu. Seedsman gibt für diese überwiegend indicalastige, feminisierte Linie 20 bis 24 % THC an und beschreibt einen süß-herben Zitronen- und Limettengeschmack.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.

Wirkung & Aroma

Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage

Positiv berichtet
hungrig
schläfrig
konzentriert
Berichtete Nebenwirkungen
schwindelig
trock. Augen
trock. Mund
Aroma & Geschmack
Kiefer Scharf Sauer

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Cannabinoide & Terpene

Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte

THC
17–24 %
0 %35 %
CBG
1 %
0 %10 %
Terpenprofil
  • #1
    MyrcenKräuter
  • #2
    LimonenZitrusfrucht
  • #3
    CaryophyllenPfeffer
  • #3
    NerolidolHolzig, blumig

Anbau

Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend

Blüte & Ernte
Herstellerangabe
Blütezeit
56 Tage
Schwierigkeit, Umgebung & Klima
Herstellerangabe
Schwierigkeit
Einfach
Indoor
geeignet
Outdoor
geeignet
Resistenzen
Herstellerangabe
Schimmel
Hoch
Morphologie
Blütenstruktur
Dicht
Färbung
Herbstfärbung beim Spülen in Magenta, Violett, Grün und Orange (Produzentenangabe)

Breeder: dichte Blüten auch tief im Bestand bei entsprechender Erziehung. Produzent: sehr vertikaler Wuchs, schwer in die Breite zu erziehen, mittlere Höhe. Wuchsform widersprüchlich (Blim Burn Seeds: buschig, niedrig; THC Development Seed Company: mittel bis hoch, streckend), daher growth_habit null.

Training
Topping
Empfohlen

Breeder: reagiert gut auf Topping. Produzent: lässt sich kaum in die Breite erziehen. Eine Sortenbeschreibung rät zu mindestens 1 Monat Wachstumsphase und 1- bis 2-maligem Toppen.

Genetik & Herkunft

Herkunft
Herstellerangabe
Kreuzung
Sour Dubble × Tahoe Alien
Herkunft
Vereinigte Staaten, Kalifornien (Honeydew, Gründungsort von Alien Genetics)
Typ
Indica-dominant
Erhältlich als Samen
Regulär, Feminisiert
Blütetypen (alle Versionen)
Photoperiodisch
Original-Züchter
Alien Genetics

Versionen verschiedener Züchter

Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.

Alien GeneticsAlien Rock Candy
Original
PhotoperiodischRegulär
Blüte
56 Tage

Nur reguläre Samen, laut Beschreibung nie feminisiert. 60 % Indica. Ertrag als mittel bis hoch für eine Kush-Sorte eingestuft. Leicht anzubauen und als Steckling zu vermehren, reagiert gut auf Topping, starke Resistenz gegen Echten Mehltau.

SeedsmanAlien Rock Candy LE
Andere Genetik
PhotoperiodischFeminisiert
THC
20–24 %

Sour Dubble und Tahoe Alien, ergänzt um einen Elite-Steckling namens Nicole. Überwiegend Indica, feminisiert, für indoor und outdoor. Geschmack süß, scharf, Zitrone und Limette; gute Harzproduktion.

Blimburn SeedsAlien Rock Candy
Reproduktion
PhotoperiodischFeminisiert
Blüte
7–8 Wochen

Feminisiert. 7 bis 8 Wochen Blüte indoor, Ernte outdoor im Oktober. Buschiger, eher niedriger Wuchs, Ertrag indoor und outdoor hoch, THC als mittel eingestuft (ohne Zahl). Aroma zitrisch, würzig, süß. Wirkung anfangs zerebral-euphorisch, dann entspannend.

Weitere Züchter (2): Dr. Blaze, THC Development Seed Company

Community

32 Grow- und Erfahrungsberichte ausgewertet Community-Berichte
Konsens

Euphorischer Einstieg, der häufig in körperliche Entspannung übergeht; mehrere Berichte beschreiben einen verzögerten Wirkungseintritt. Geschmack zitrisch-süß mit Kiefer-, Gewürz- und Kush-Noten. Genannte Begleiterscheinungen: Mundtrockenheit, trockene Augen, Schwindel, Heißhunger.

Abweichende Berichte

Einige Berichte beschreiben die Wirkung als aktivierend, kreativ und konzentriert, andere als schwer bis schläfrig mit Couch-Lock; ein Bericht nennt, dass die Sorte wach hielt. Vereinzelt wird der Rauch als kratzig beschrieben.

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