- Blüte
- 50–56 Tage
Laut Sortenbeschreibung nur als reguläres Saatgut erschienen, nie feminisiert; Ertrag „Medium-Heavy“, Höhe „Medium“, Anbauform „Multi Topped Shrub“, 70 % Indica / 30 % Sativa.
Kimbo Kush ist eine indicadominante Kreuzung aus Blackberry Kush und Starfighter von Exotic Genetix, deren Aroma vor allem nach Beeren beschrieben wird.
Beerennoten ziehen sich durch die Beschreibungen von Kimbo Kush. Schon Exotic Genetix, der Breeder aus dem US-Bundesstaat Washington, hebt bei seiner Kreuzung aus Blackberry Kush und Starfighter einen kräftigen Beerenduft hervor; andere Sortenporträts ergänzen Erde und Holz mit stechendem Unterton. Benannt ist die indicadominante Hybride nach dem verstorbenen MMA-Kämpfer Kimbo Slice, und 2014 landete sie beim High Times U.S. Cannabis Cup in Seattle auf Platz 7 ihrer Kategorie.
Eine Sortenbeschreibung zählt neben Beeren Erde, Pfeffer, etwas Benzin und Zitrus auf, eine andere Mango und Süße. In Erfahrungsberichten wird das Spektrum breiter: Pfirsich, Zitrone, Brombeere, Kiefer, Kaffee und dunkle Kirsche tauchen auf, einmal auch verbranntes Gummi, ein anderes Mal ein Duft nach Trauben. Eine Produktbesprechung aus dem Jahr 2026 beschreibt süße Beere über erdigem Kush, begleitet von Kiefer und einer Dieselnote.
Anders klingt die Selektion, die 710 Labs als Steckling führt. Dort wird der Geschmack mit saurem grünem Apfel und würziger Kush-Note beschrieben und mit dem Vater Starfighter in Verbindung gebracht; auch eine weitere Sortenbeschreibung führt eine mögliche Apfelnote auf diesen Elternteil zurück.
Mutter ist eine Auslese von Blackberry Kush, die der Breeder Platinum Blackberry Kush nennt, Vater ein Männchen aus der F2-Generation von Starfighter, einer Sorte von Alien Genetics. Nach einem Bericht über die Geschichte von Exotic Genetix entstand Kimbo Kush 2014, kurz nach dem Erfolg von Cookies and Cream. Der Breeder gibt 70 % Indica und 30 % Sativa an und beschreibt die Nachkommen als dunkel und dicht bereift, mit festeren und farbigeren Blüten als die fadenartig gebaute Mutter.
Den 7. Platz in der Kategorie Medical Indica beim Cup in Seattle holte allerdings nicht Exotic Genetix selbst; eingereicht hatte die Sorte eine Kooperative. Eine Sortenbeschreibung spricht von einem Sieg bei diesem Wettbewerb, die veröffentlichte Rangliste belegt das nicht.
Als Elternteil taucht die Sorte in mehreren Linien auf. Exotic Genetix kreuzte sie mit Red Pop zu Big Red, mit Cookies and Cream zu Gutbuster und mit Runtz zu Knockout Runtz; Alphakronik Genes verband sie mit Chemdog zu Chembo Kush.
Erfahrungsberichte schildern vor allem eine schwere, körperbetonte Entspannung, die in Schläfrigkeit übergehen kann, dazu Euphorie und gehobene Stimmung. Einige Konsumenten beschreiben zusätzlich einen klaren, fokussierten oder kreativen Kopfanteil, andere Albernheit, Hunger oder ein Kribbeln. Mehrfach heißt es, die Wirkung setze verzögert ein und werde dann stark. Als Nebenwirkungen nennen die Berichte Mundtrockenheit, trockene Augen und starkes Festsitzen auf dem Sofa, vereinzelt auch Kopfschmerzen und leichte Nervosität.
Sortenbeschreibungen beziffern den THC-Gehalt mit 27 % bei weniger als 1 % CBD. 2 Produzenten haben Werte für ihre Blüten veröffentlicht, ohne Labor und Messjahr anzugeben: einmal 18 % THC bei 0 % CBD, einmal 20,49 % THCA bei 0,1 % CBD. Es sind Einzelangaben, und solche Werte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp.
Für einen Extrakt der Sorte wurde 2018 eine Analyse mit 69 % THCA und 6,5 % Terpenen veröffentlicht. Myrcen kam darin auf 0,93 %, Limonen auf 0,78 %, Humulen auf 0,55 % und Caryophyllen auf 0,54 %. Sortenbeschreibungen führen Myrcen als dominantes Terpen, gefolgt von Limonen und Caryophyllen.
Exotic Genetix nennt eine Blütezeit von 50 bis 56 Tagen, eine mittlere Wuchshöhe und einen mittleren bis hohen Ertrag, vorgesehen für drinnen und draußen. Als Anbauform führt der Breeder einen mehrfach getoppten Busch. Die Blüten gelten als dicht und stark bereift, dunkelgrün mit violetten Tönen; Konsumenten berichten von violett bis hellgrün gefärbten Blüten, die viel Kief abwerfen.
Exotic Genetix hat Kimbo Kush nur als reguläres Saatgut herausgebracht, feminisiert gab es die Sorte vom ursprünglichen Breeder nie. Royal King Seeds führt eine feminisierte Version, beruft sich dabei auf die Kreuzung von Exotic Genetix und gibt 55 bis 65 Tage Blüte, bis zu 500 g/m² drinnen, bis zu 600 g pro Pflanze draußen sowie 26 bis 30 % THC an; der Anbieter beschreibt seine Version außerdem als kältetolerant. 710 Labs hält die Sorte ausschließlich als Steckling mit der Abstammung Blackberry Kush × Starfighter F2.
Ausgewertet wurden 44 Erfahrungsberichte aus den Jahren 2015 bis 2026. Einig sind sie sich bei der starken Körperwirkung und beim beerig-fruchtigen Aroma. Bei der Stärke gehen die Eindrücke auseinander: Ein Bericht beschreibt deutliche Unterschiede zwischen Chargen, ein anderer macht die Qualität am jeweiligen Anbauer fest, und eine Bewertung hält die Sorte für überschätzt.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
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Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Wuchshöhe laut Breeder „Medium“. Der Breeder beschreibt die Blüten als dunkel und stark bereift und fester gebaut als die fadenartige („spaghetti-like“) Blütenstruktur der Mutter. Nutzer berichten von viel Kief.
Als Anbauform nennt die Breeder-Angabe einen mehrfach getoppten Busch („Multi Topped Shrub“).
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Laut Sortenbeschreibung nur als reguläres Saatgut erschienen, nie feminisiert; Ertrag „Medium-Heavy“, Höhe „Medium“, Anbauform „Multi Topped Shrub“, 70 % Indica / 30 % Sativa.
Als Steckling geführt (Clone Only), Abstammung Blackberry Kush × Starfighter F2, Breeder Exotic Genetix; Geschmack als saurer grüner Apfel mit würziger Kush-Note beschrieben.
Feminisierte Version; der Anbieter beruft sich auf die Kreuzung von Exotic Genetix (Platinum Blackberry Kush × Starfighter F2), nennt 75 % Indica / 25 % Sativa, Höhe 3 bis 4 Fuß, Kältetoleranz und mittleren Schwierigkeitsgrad; Herkunft des Saatguts nicht offengelegt.
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Erfahrungsberichte aus den Jahren 2015 bis 2026 beschreiben eine kräftige, körperbetonte Entspannung, die in Schläfrigkeit übergehen kann, dazu Euphorie und gehobene Stimmung; beim Aroma dominieren Beere und Frucht; die violett gefärbten, stark bereiften Blüten kommen wiederholt zur Sprache.
Einige Berichte schildern zusätzlich einen klaren, fokussierten oder kreativen Kopfanteil. Ein Bericht beschreibt schwankende Stärke zwischen Chargen, ein anderer macht die Qualität am jeweiligen Anbauer fest, eine Bewertung hält die Sorte für überschätzt. Die Aromabeschreibungen gehen weit auseinander (Pfirsich, Zitrone, Kaffee, dunkle Kirsche, Trauben, verbranntes Gummi).
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen