- Blüte
- 63–70 Tage
Strawberry Banana × Papaya; als 60/40-Indica-Hybride geführt; indoor und outdoor; Angaben aus dem Sortendatenbank-Eintrag zur Oni-Version, die Breeder-Seite selbst war nicht abrufbar.
auch bekannt als Strawguava
Strawberry Guava ist eine indicadominante Kreuzung aus Strawberry Banana und Papaya von Oni Seed Co, der 2 Platzierungen beim Chalice-Festival 2017 zugeschrieben werden.
In der Ergebnisliste des Chalice-Festivals von 2017 sucht man den Namen Strawberry Guava vergeblich, und doch werden der Sorte dort 2 Auszeichnungen zugeschrieben. Bloom Seed Co nennt Platz 2 für das beste lösungsmittelfreie Konzentrat und Platz 1 für den höchsten Terpengehalt in dieser Klasse. Die damals veröffentlichte Siegerliste führt auf genau diesen Rängen einen Eintrag namens „Strawnana Gou Papaya“ von Kenn Wall und Harry Palms, dessen Name die beiden Elternlinien der Kreuzung enthält: Oni Seed Co hat die indicadominante Hybride aus Strawberry Banana und Papaya gezüchtet.
Bloom Seed Co präzisiert die Eltern auf einen als 14er bezeichneten StrawNana-Cut und einen seltenen Papaya-Cut und führt die Sorte selbst als S1, also als Selbstung der Oni-Pflanze. Beide Firmennamen sind mit Harry Palms verbunden: Er wird als Mitgründer von Oni Seed Co geführt, und Bloom Seed Co wird ihm ebenfalls zugeschrieben. Eine Sortenbeschreibung verfolgt die Linien weiter zurück, Strawberry Banana auf Banana Kush und einen Erdbeer-Phänotyp von Bubble Gum, Papaya auf Mango #33 von KC Brains und Afghani #1. Die Einstufung lautet dort 60 % Indica zu 40 % Sativa; andere Beschreibungen gewichten den Indica-Anteil höher, eine einzelne stuft die Sorte als sativadominant ein.
Wie alt das Saatgut ist, zeigt der Bericht eines kalifornischen Fachmagazins von 2026: Ein Indoor-Produzent aus Oakland hatte die Samen demnach 2015 auf dem Chalice-Festival gekauft, rund 10 Jahre gelagert und erst 2025 in die Vermehrung genommen. In der Selektion trat die Pflanze gegen 700 andere Phänotypen an, von denen etwa 200 voll ausgeblüht wurden.
Bloom Seed Co verwendete die Sorte als Elternteil unter anderem für Melted Strawberries (mit GMO), Rainbow Guava und Guava Pie; von Karma Genetics stammt Di Fruity, von Compound Genetics Dulce Dreams.
Der Breeder beschreibt einen Geschmack, der Guave nahekommt, dazu Fruchtkaubonbon und süßen Käse sowie Erdbeerjoghurt. Andere Sortenbeschreibungen nennen Erdbeere, tropische Früchte und Süße, vereinzelt auch Aprikose. In Erfahrungsberichten kommen ein gasartiger Unterton sowie Banane, Pfirsich und Mango hinzu. Als prägende Terpene werden Myrcen, Limonen und Caryophyllen angegeben, auch von einem Produzenten für seine eigenen Blüten. Welches davon überwiegt, bleibt widersprüchlich: Eine Beschreibung bezeichnet Myrcen als häufigstes und im selben Text Limonen als dominantes Terpen.
Oni Seed Co gibt die Wirkung als euphorisch und entspannend an, zeitweise sedierend. Nutzerberichte gehen in dieselbe Richtung: Genannt werden Entspannung, gehobene Stimmung, Albernheit, Hunger und ein Kribbeln im Körper. Ein Teil der Berichte schildert die Sorte dagegen als aktivierend und fokussierend, andere als schwer und schläfrig machend; einzelne Stimmen empfanden die Wirkung als schwach. An Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit und trockene Augen genannt, in einzelnen Berichten auch Paranoia, Unruhe und Orientierungslosigkeit.
Eine verbreitete Sortenbeschreibung gibt 20 bis 28 % THC an, eine andere weist CBD mit 0,04 % aus. Deutlich darüber liegt die Angabe des Magazinberichts von 2026, der für die kalifornische Indoor-Charge 33 % Gesamt-THC nennt, ohne ein Labor zu benennen.
Die Pflanze wird für Indoor und Outdoor geführt; im Freiland wird die Ernte für Anfang bis Mitte Oktober angegeben. Bloom Seed Co beschreibt einen hohen Ertrag bei starker Harzbildung und mittlerem Düngerbedarf; die Wurzelzone soll zwischen den Wassergaben abtrocknen, da die Sorte dauerhafte Nässe schlecht verträgt. Ein Anbauleitfaden nennt eine Streckung auf das 1,5- bis 2-Fache in den ersten 2 bis 3 Blütewochen, empfiehlt Topping und eine leichte Stützung der Haupttriebe und beschreibt dichte, kelchreiche Blüten mit wenig Blattanteil. Der Magazinbericht erwähnt einen leicht rosafarbenen Schimmer der Trichome. Der Schwierigkeitsgrad wird als mittel eingestuft, in einer Beschreibung als leicht.
Für die Originalversion von Oni Seed Co sind feminisierte Samen und 63 bis 70 Blütetage dokumentiert. Bloom Seed Co nennt für seine Linie 9 bis 10 Wochen bis zur Reife bei 3 bis 4 Wochen Wachstumsphase. Rocket Seeds führt unter demselben Namen und mit derselben Elternangabe eigene feminisierte Samen und gibt 53 bis 64 Blütetage, 80 bis 150 cm Wuchshöhe indoor, 250 g je Pflanze im Freiland sowie 23 % THC und 1 % CBD an. Daneben kursiert ein Stecklings-Cut unter der Kurzform Strawguava.
Einem Grower fiel bei der S1-Linie schon in der Wachstumsphase ein kräftiger Erdbeergeruch an einem Phänotyp auf. Ein anderer zog eine einzelne S1-Pflanze in Erde, sah in der 5. Blütewoche noch kaum Massezuwachs und Harz und berichtete von Zwitterbildung ab Blütewoche 3,5 bis 4, die im gesamten Raum zu 30 bis 70 Samen führte. Das Terpenprofil bewertete er dennoch positiv.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
In den ersten 2 bis 3 Blütewochen; Angabe aus einem einzelnen Anbauleitfaden ohne Quellenangabe.
Eine Beschreibung nennt warme, sonnige Bedingungen; nicht im Text verwendet.
Dichte, kelchreiche Blüten mit wenig Blattanteil laut Anbauleitfaden; starke Harzbildung laut Bloom Seed Co. Der Leitfaden unterscheidet zwei Ausprägungen (höher wachsend mit Strawberry-Banana-Einschlag, gedrungener mit Papaya-Einschlag); nicht im Text verwendet.
Topping 1- bis 2-mal und leichte Stützung der Haupttriebe laut Anbauleitfaden.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Strawberry Banana × Papaya; als 60/40-Indica-Hybride geführt; indoor und outdoor; Angaben aus dem Sortendatenbank-Eintrag zur Oni-Version, die Breeder-Seite selbst war nicht abrufbar.
Selbstung der Oni-Pflanze laut Stammbaum; Breeder-Beschreibung: 14er StrawNana × seltener Papaya-Cut, 3 bis 4 Wochen Wachstumsphase, Reife nach 9 bis 10 Wochen, hoher Ertrag, starke Harzbildung, mittlerer Düngerbedarf, verträgt intensive Beleuchtung, Wurzelzone soll zwischen den Wassergaben abtrocknen. Der Datenbankeintrag nennt daneben rund 67 Tage.
Eigene feminisierte Samen mit derselben Elternangabe (Strawberry Banana × Papaya); ob es sich um dieselbe Genetik handelt, ist nicht belegt. Indoor-Ertrag in der Quelle als 28,3 bis 56,7 g je Quadratfuß angegeben und nicht umgerechnet; die Outdoor-Höhenangabe der Seite (über 150 Fuß) ist offenkundig fehlerhaft und wurde nicht übernommen.
Fruchtiges Aroma mit Erdbeer- und Tropennoten; Wirkung überwiegend als entspannend, stimmungshebend und euphorisch beschrieben, dazu Albernheit, Hunger und Körperkribbeln. Als Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit und trockene Augen genannt.
Ein Teil der Berichte beschreibt die Sorte als aktivierend und fokussierend, andere als schwer und schläfrig machend; einzelne empfanden die Wirkung als schwach. Vereinzelt Paranoia, Unruhe und Orientierungslosigkeit. In einem Grow-Bericht zur S1-Linie trat Zwitterbildung auf.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen