- Blüte
- 67 Tage
- THC
- 20–22 %
Als reguläre Samen verzeichnet; laut Sortenbeschreibung nie feminisiert angeboten. Breeder nennt zusätzlich 1–2 % CBG.
Papaya Punch kreuzt Papaya mit Purple Punch und stammt von Oni Seed Co; im Anbau fallen starke Harzbildung, intensiver Blütegeruch und Schimmelneigung auf.
Ein dickstieliges Pflanzengerüst mit indicaartigem Aufbau, darüber hellgrüne, stark bereifte Blüten mit lila und rosa Akzenten: So beschreibt Oni Seed Co die eigene Kreuzung aus Papaya und Purple Punch, die unter dem Namen Papaya Punch verbreitet ist. Ein ausführlich dokumentierter Grow bestätigte die starke Harzbildung und zeigte einen intensiven Geruch während der Blüte, mehrere Sortenbeschreibungen warnen vor Schimmel in den letzten Blütewochen. Bei Blütedauer und Einordnung zwischen Indica und Sativa gehen die Angaben deutlich auseinander.
Für die Version von Oni Seed Co sind rund 67 Tage Blüte und eine Eignung für indoor wie outdoor verzeichnet. Ein Anbaubetrieb, der die Sorte kultiviert, nennt dagegen 56 bis 62 Tage indoor und eine Freilandernte Mitte Oktober, ein Stecklingsanbieter 58 bis 63 Tage. Derselbe Anbaubetrieb beschreibt die Pflanzen als robust mit kurzen Internodien. Der Stecklingsanbieter empfiehlt SCROG und hält die Sorte für schimmelanfällig, weshalb er im Freiland zu regelmäßiger Kontrolle rät.
Der ausführlichste Grow-Bericht stammt aus dem Februar und März 2018. Der Grower startete 24 Pflanzen aus Samen und brachte 20 davon zur Ernte. Getoppt wurde nicht; er entfernte lediglich die unteren Triebe und dünnte große Fächerblätter regelmäßig aus. Die Pflanzen wuchsen höher, als vom Breeder angekündigt, und mehrere Phänotypen ließen sich deutlich unterscheiden, einige davon mit lila Blüten. Ohne reichlich Calcium und Magnesium wölbten sich die Blätter. Laut dem Grower hatte der Breeder 9 bis 10 Wochen veranschlagt, geerntet wurde nach 65 Tagen bei überwiegend milchigen Trichomen. Die Buds waren dicht und stark harzig, Schimmel oder Schädlinge traten nicht auf. Den Ertrag bewertete der Grower als enttäuschend und führte das auf das ungleichmäßige Kronendach zurück.
Hinter Oni Seed Co stehen die Breeder Harrrypalms und Oninoodles. Ihre Papaya, die laut Stammbaum auf die Papaya von Nirvana Seeds zurückgeht, kreuzten sie mit Purple Punch, einer Verbindung aus Larry OG und Granddaddy Purple. Wie der Grow-Bericht zeigt, war die Sorte spätestens Anfang 2018 im Umlauf. Eine Sortenbeschreibung nennt neben Oni Seed Co auch Cresco Cannabis als Urheber, ohne dies weiter auszuführen.
Mehrere Beschreibungen ordnen Papaya Punch als indicalastige Hybride ein, eine davon mit 60 % Indica. Der bereits erwähnte Anbaubetrieb führt die Sorte umgekehrt mit 65 % Sativa. Als Elternteil taucht sie in einer Reihe neuerer Kreuzungen auf, darunter Papaya 99 von Brothers Grimm, Watermelon Soda und Mint Mango von Umami Seed Co sowie Pot Tartz von ALTVM.
Oni Seed Co beschreibt frische Papaya, dazu Aprikose, Grapefruit, Orange und tropische Früchte. Andere Beschreibungen ergänzen eine käsige Note, teils auch Butter, Gas oder Diesel, erdige Töne und einen würzigen Abgang. Ein Pressebericht verglich den Duft mit Melone. Der Grower von 2018 fand den Geschmack eher mild fruchtig in Richtung Papaya oder Melone und kaum süß, obwohl die Pflanzen in der frühen Blüte schwer süßlich rochen. Einzelne Erfahrungsberichte erwähnen Sahnekuchen, Traube, Kokos und Ananas.
Als Terpene nennt der Breeder Limonen, Guaiol und Bisabolol. Andere Sortenbeschreibungen führen Limonen, Linalool und Caryophyllen als vorherrschend.
Laut Oni Seed Co wirkt die Sorte anregend und stimmungshebend. Erfahrungsberichte zeichnen ein ruhigeres Bild: Sie beschreiben Entspannung, Gelassenheit und Schläfrigkeit, daneben gute Laune, Albernheit und einen klaren, konzentrierten Kopf. Manche schildern einen Verlauf von anfangs euphorischer, kopfbetonter Wirkung zu schwerer körperlicher Entspannung bis zum Couchlock, während ein Pressebericht festhielt, die Ruhe sei nicht in Trägheit umgeschlagen. Als Nebenwirkungen nennen Konsumenten Mundtrockenheit, trockene Augen und Schwindel, einzelne Angaben auch Unruhe, Paranoia und Kopfschmerzen.
Oni Seed Co gibt 20 bis 22 % THC und 1 bis 2 % CBG an. Eine Probe, die F.A.S.T. Laboratories 2019 untersuchte, ergab als Einzelmessung 18,5 % THC und 0,11 % CBD. Andere Sortenbeschreibungen setzen den THC-Gehalt mit 20 bis 29 % höher an.
Oni Seed Co führt die Sorte als reguläre Samen. Feminisierte Samen mit derselben Elternkombination bieten Crop King Seeds und Rocket Seeds an, ohne einen Ursprungsbreeder zu nennen. Beide Angaben decken sich weitgehend: 16,67 bis 20,67 % THC, 0,68 bis 0,85 % CBD, 425,24 bis 566,99 g je Pflanze, eine Wuchshöhe von 152,4 bis 203,2 cm und eine Freilandernte Mitte Oktober. Die Blütedauer gibt Crop King Seeds mit 8 bis 10 Wochen an, Rocket Seeds mit 62 bis 69 Tagen. Beide stufen den Anbau als einfach ein und nennen mediterranes Klima als günstig; Rocket Seeds ordnet seine Version als Hybride mit je 50 % Indica und Sativa ein.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
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Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Breeder: dickstieliges, indicaartiges Pflanzengerüst, Blüten in dichten Formationen. Anbaubetrieb: robuster Aufbau, kurze Internodien. Grow-Bericht 2018: Pflanzen höher als angekündigt, mehrere Phänotypen deutlich unterscheidbar, hoher Calcium-/Magnesiumbedarf mit Neigung zu gewölbten Blättern, sehr harzige, dichte Buds.
Stecklingsanbieter empfiehlt SCROG. Grow-Bericht 2018: kein Topping, Entfernen der unteren Triebe und wöchentliches Ausdünnen von Fächerblättern; ungleichmäßiges Kronendach drückte den Ertrag.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Als reguläre Samen verzeichnet; laut Sortenbeschreibung nie feminisiert angeboten. Breeder nennt zusätzlich 1–2 % CBG.
Feminisiert, Papaya × Purple Punch, kein Ursprungsbreeder genannt. Ertrag indoor wie outdoor mit 425,24–566,99 g je Pflanze angegeben (nicht je m²). Ernte outdoor Mitte Oktober, Schwierigkeit einfach, mediterranes Klima. Zahlen identisch mit Rocket Seeds.
Feminisiert, Papaya × Purple Punch, 50 % Indica / 50 % Sativa, kein Ursprungsbreeder genannt. Ernte outdoor Mitte Oktober, Schwierigkeit einfach, mediterranes Klima; Hinweis auf Schimmelgefahr in später Blüte wegen starker Trichombildung.
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Erfahrungsberichte beschreiben überwiegend eine ruhige, entspannende bis schläfrig machende Wirkung mit guter Stimmung und teils klarem Kopf; Aroma fruchtig-tropisch mit käsiger Note.
Der Breeder beschreibt die Wirkung als anregend; einzelne Berichte schildern einen Verlauf bis zum Couchlock, ein Pressebericht dagegen ruhige Wirkung ohne Festsetzen. Ein Grower fand den Geschmack mild und kaum süß, andere berichten von Süße, Sahnekuchen oder Traube. Sortenbeschreibungen warnen vor Schimmel, der Grow-Bericht von 2018 verlief ohne Schimmel und Schädlinge.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen