Fast Buds kreuzte Banana Purple Punch Auto aus den Autoflower-Linien Purple Punch Auto F5 und Strawberry Banana Auto F5; so steht es in den Breeder-Daten, die mehrere Samenhändler wiedergeben. Geführt wird die Pflanze als indicabetonte Hybride mit 75 % Indica- und 25 % Sativa-Anteil, angeboten als feminisierter Autoflower-Samen. Auffällig ist der Abstand zwischen den Herstellerangaben und dokumentierten Grows, die länger liefen und nicht immer die violette Färbung zeigten, auf die der Name anspielt.
Genetik und Herkunft:
Die Abstammung aus Purple Punch Auto und Strawberry Banana Auto ist die am häufigsten genannte. Einzelne Händler weichen davon ab: Einer nennt Banana OG und Purple Punch als Eltern und ein Verhältnis von 80 zu 20, ein anderer White Widow und FB Auto #1. Zwei Sortenbeschreibungen lassen die Eltern offen, eine davon führt die Pflanze als Kreuzung einer nicht benannten Sorte mit Ruderalis.
THC- und CBD-Gehalt:
Fast Buds gibt bis zu 26 % THC und weniger als 1 % CBD an. Händler nennen teils bis zu 30 % THC, eine Sortenbeschreibung führt 30 % THC und 1 % CBD. Ein Händler beruft sich auf einen Labortest mit 30,4 % THC, nennt aber weder Labor noch Jahr.
Aroma und Geschmack:
Der Breeder beschreibt Zitrus auf leicht erdigem Grund, dazu frische Erdbeere und reife Banane; beim Ausatmen sollen süße Ananas und ein Hauch Benzin folgen, den er Purple Punch zuschreibt. Händler ergänzen Gummibärchen-Süße und Traube. Konsumenten vergleichen den Geschmack mit Bananenbonbons oder Kaugummi mit Fruchtpunsch-Aroma, andere schmecken Beeren und Traube mit erdigem Unterton. Ein Bericht erwähnt einen minzigen, dieselartigen Nachgeruch. Als Terpene nennen Sortenbeschreibungen ohne Messwerte Myrcen und Caryophyllen, dazu je nach Quelle Limonen oder Linalool.
Wirkung:
Fast Buds beschreibt einen heiteren, klaren Einstieg, auf den eine lang anhaltende, stark sedierende Körperwirkung folgt. In den Erfahrungsberichten stehen Entspannung, Müdigkeit und Hunger im Vordergrund, andere Konsumenten erlebten kreative und euphorische Phasen. Zwei Berichte beschreiben, dass sich die Wirkung verzögert und langsam aufbaut. Ein Grower empfand sie als länger anhaltend als bei anderen Autoflowern, ein Konsument bemerkte schon nach einer kleinen Menge dissoziative Effekte. An Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit und trockene Augen genannt, vereinzelt auch Schwindel.
Anbau:
Nach Angaben von Fast Buds ist die Pflanze 8 Wochen nach der Keimung erntereif, einzelne Händler nennen 8 bis 9 Wochen. Der Breeder gibt 450 bis 550 g/m² indoor und 60 bis 200 g pro Pflanze outdoor an und stuft die Sorte als einfach ein; Händler nennen eine Höhe von 80 bis 120 cm. Beschrieben wird ein kompakter Wuchs, bei dem zahlreiche kräftige Seitentriebe einen dominanten Haupttrieb umgeben, mit kurzen Internodien und einer dicken zentralen Cola. Violett färben sich die Blüten laut Breeder nur unter passenden Bedingungen.
Ein Händler rät von Topping ab und hält LST und Entlaubung für geeignet. Eine Sortenbeschreibung verweist wegen der dichten Blüten auf ausreichende Luftzirkulation und Lichtdurchdringung.
Erfahrungen aus der Community:
Ein ausführlich dokumentierter Indoor-Grow lief 11 Wochen ab dem Auflaufen. Die Pflanze stand in einem 30-Liter-Topf unter Dauerlicht, wurde am zweiten Nodium getoppt und per LST auf vier Haupttriebe gelenkt; sie erreichte 22 Zoll Höhe bei 31 Zoll Breite und brachte 10,8 Unzen Trockengewicht. Rote oder violette Töne zeigte sie nicht, und den Geruch fand der Grower nicht so, wie ihn die Beschreibungen ankündigen.
In einem zweiten Grow streckte sich die Pflanze stärker als erwartet und bildete mehr vegetative Masse; an Tag 52 färbten sich dort ein bis zwei Blüten violett, die Buds waren dicht. Konsumenten beschreiben purpurne, stark bereifte Blüten. Kundenrezensionen bei einem Händler loben die dichten Blüten und den fruchtigen Duft, berichten aber auch von Keimausfällen, einem Sämling, der im Wachstum stehen blieb, und einer Pflanze, die nicht in die Blüte ging.