Drei Stammbäume kursieren für Watermelon Ice, und keiner führt zu einem namentlich bekannten Breeder. Eine Sortenbeschreibung nennt Watermelon und Geist OG als Eltern, eine zweite spricht von einer nicht näher bekannten Kombination fruchtiger Hybriden, ein Samenanbieter führt seine Version als Watermelon × Ice. Übereinstimmend beschrieben wird dagegen das Aroma: Melone mit kühlem Menthol.
Genetik und Herkunft:
Als Aliasnamen sind Watermelon I.C.E und Watermelon Kush Ice verzeichnet. Mehrere Beschreibungen ordnen die Sorte als indicalastige Hybride ein; eine beziffert das Verhältnis auf 60 % Indica und 40 % Sativa, während ein Samenanbieter für seine Version 90 % Indica angibt. Eine weitere Beschreibung führt Watermelon Ice ohne Gewichtung als Hybride. Eine Besprechung aus dem Jahr 2026 bezeichnet die Frage nach den beiden Elternsorten als ungeklärt.
Aroma und Geschmack:
Laut einer Sortenbeschreibung riechen aufgebrochene Blüten nach frischer Melone und schwarzem Pfeffer, überlagert von kräftigem Menthol; im Geschmack treten süße Beeren hinzu. Andere Beschreibungen heben Menthol, Minze und Süße hervor. Erfahrungsberichte nennen den Mentholton wiederholt als Nachgeschmack, daneben süße Wassermelone, Zitrus oder kräuterige Noten. Ein Konsument fühlte sich beim Geruch an Fruchtkaugummi erinnert.
Optisch werden lange, kegelförmige Blüten in mattem Grün mit orangefarbenen Stempeln und einer dichten, bernsteinfarben getönten Trichomschicht geschildert, an anderer Stelle ist von salbeigrünen, stark bereiften Blüten die Rede. Als Terpenprofil gibt eine Sortenbeschreibung Limonen an erster Stelle an, gefolgt von Caryophyllen und Humulen.
Wirkung:
Konsumenten beschreiben einen Beginn im Kopf mit Euphorie, gehobener Stimmung und einer Neigung zum Kichern. Darauf folgt eine körperliche Entspannung, deren Stärke unterschiedlich erlebt wird. Einige Berichte schildern die Sorte als anregend und konzentriert, andere eine zunehmende Müdigkeit; in einer Besprechung ging die anfangs gesprächige, alberne Stimmung im Verlauf von etwa 2 Stunden in Schläfrigkeit über. Ein Bericht hebt hervor, die Sorte beruhige, ohne stark zu sedieren. An Nebenwirkungen werden trockene Augen, trockener Mund, Schwindel und in einem Bericht Nervosität genannt.
THC- und CBD-Gehalt:
Eine Sortenbeschreibung nennt 24 % THC und 1 % CBG. Die beiden Samenanbieter geben für ihre Versionen 18 bis 24 % beziehungsweise 23 % THC an; einen CBD-Wert nennt nur einer, mit 0,1 bis 1 %.
Versionen verschiedener Breeder:
Zwei Samenanbieter beschreiben feminisierte Versionen, ohne einen Breeder zu nennen. Der Anbieter, der die Kreuzung als Watermelon × Ice ausweist, gibt 8 bis 9 Wochen Blütezeit an, Erträge von 450 bis 600 g/m² in Innenräumen und 600 bis 900 g je Pflanze im Freien sowie eine Höhe von 100 bis 180 cm ohne Unterscheidung nach Standort. Er stuft den Anbau als mittelschwer ein, nennt warmes, mediterranes Klima als geeignet und weist darauf hin, dass die dichten Blüten anfällig für Spinnmilben und Echten Mehltau seien.
Der zweite Anbieter nennt keine Elternsorten. Seine Angaben: 62 bis 69 Tage Blüte, 450 g/m² in Innenräumen, 110 cm Höhe. Ob beide Versionen auf dieselbe Genetik zurückgehen, geht aus den Beschreibungen nicht hervor.