- Blüte
- 67 Tage
Laut Sortenangaben nur als reguläre Samen erschienen, nie feminisiert; überwiegend Indica; Blütezeit etwa 67 Tage.
auch bekannt als Donnie Burger, GMO BX
Donny Burger kreuzt GMO mit Han Solo Burger und stammt von Skunk House Genetics aus Michigan; Beschreibungen heben Knoblauch, Zwiebel und Käse im Aroma hervor.
Aus dem Umfeld des Züchters Skunkmasterflex in Michigan stammt Donny Burger, eine Kreuzung aus GMO und Han Solo Burger, als deren ursprünglicher Breeder Skunk House Genetics gilt. Der Betrieb beansprucht in seiner Breeder-Beschreibung für sich, GMO hervorgebracht und die Burger-Linie begründet zu haben. Da Han Solo Burger selbst aus GMO und Larry OG hervorging, ist Donny Burger im Kern eine Rückkreuzung auf GMO; Sortenbeschreibungen führen sie deshalb auch als GMO BX. Daneben ist die Schreibweise Donnie Burger in Gebrauch.
Die Abstammungsübersicht zur Sorte führt GMO auf Chem D und eine Selektion von Girl Scout Cookies zurück, Han Solo Burger auf GMO Cookies und Larry OG Kush. Eine Grow-Dokumentation zu einem Nachkommen nennt als Eltern von Donny Burger abweichend GMO und Larry F8; alle übrigen geprüften Quellen geben Han Solo Burger als zweiten Elternteil an.
Im Umlauf war die Sorte spätestens 2020, als ein Cannabismagazin aus Oregon im Juni eine Selektion von Donny Burger auf dem Titel zeigte. Skunk House hat sie nach den vorliegenden Angaben ausschließlich als reguläres Saatgut herausgebracht und selbst zu Double Burger und Papa Burger weitergekreuzt. Auch andere Betriebe nutzten sie als Elternteil, etwa The Bakery Genetics für Bison Burger, Happy Valley Genetics für Haze Burger, Atlas Seed für Burger Breath mit Mendo Breath und The Ranch für Burgers n’ Beer mit Rootbeer BC2.
Herzhafte Noten von Knoblauch und Zwiebel stehen in den Beschreibungen im Vordergrund, begleitet von Käse, schwarzem Pfeffer und einem Ton nach Treibstoff. Einzelne Quellen erwähnen zusätzlich Ammoniak, Kiefer, Erde oder Zitrone. Den Geschmack schildern Konsumenten als würzig und fleischig mit Käse und Pfeffer, manche bemerken darunter eine leichte beerige Süße. Ein ausführlicher Testbericht hielt beim Einatmen florale und würzige Eindrücke fest, beim Ausatmen Knoblauch, Holz, Kiefer und einen muffigen Skunk-Ton.
Erfahrungsberichte schildern zu Beginn eine gehobene, oft albern-heitere Stimmung, auf die eine ausgeprägte körperliche Entspannung folgt. Bei höheren Mengen ist von starker Sedierung bis zur Bewegungsunlust die Rede, mehrfach auch von Schläfrigkeit; genannt wird außerdem eine luststeigernde Wirkung. Ein Testbericht beschreibt nachlassende Konzentration, ein dumpfes Gefühl im Stirnbereich und leichtes Unwohlsein im Magen. Als Nebenwirkungen nennen Konsumenten Mundtrockenheit, trockene Augen und Kopfschmerzen.
Sortenbeschreibungen geben für Donny Burger 27 % THC an. Eine Einzelmessung, die ein kalifornischer Erzeuger ohne Nennung von Labor und Datum veröffentlicht hat, liegt mit 30,66 % THC bei 34,41 % THCA darüber. CBD war in dieser Probe nicht nachweisbar, CBG erreichte 0,12 %. Der Gesamtterpengehalt betrug 3,00 %, angeführt von Limonen mit 0,89 %, knapp vor Beta-Caryophyllen mit 0,64 % und Myrcen mit 0,63 %, gefolgt von Alpha-Humulen mit 0,28 %. In Sortenprofilen steht Caryophyllen dagegen an erster Stelle, vor Limonen und Myrcen.
Feminisierte Versionen haben Philosopher Seeds und Blimburn Seeds herausgebracht; beide geben denselben Stammbaum aus GMO und Han Solo Burger an. Die Angaben unterscheiden sich je Version:
Unabhängige Sortenbeschreibungen zeichnen ein anspruchsvolleres Bild als die Breeder. Die Beschreibung einer kalifornischen Stecklingsgärtnerei nennt eine Streckung um das 1,5- bis 2-Fache nach der Umstellung auf 12/12, hohen Nährstoffbedarf und stuft die Sorte für mittlere bis fortgeschrittene Grower ein; vorgesehen sind Toppen, LST und ein Stütznetz. Ein anderes Sortenporträt spricht von moderater Streckung und maßvoller Düngung, verlangt wegen der dichten Blüten aber kräftige Luftbewegung und kontrollierte Luftfeuchte. Übereinstimmend heben beide den sehr intensiven Geruch während der Blüte hervor.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Nach der Umstellung auf 12/12 laut Sortenbeschreibung einer kalifornischen Stecklingsgärtnerei; eine andere Sortenbeschreibung spricht von moderater Streckung.
Dichte, stark harzbesetzte Blüten nach Breeder-Beschreibung (Philosopher Seeds), Testbericht und Sortenporträt.
Toppen, LST und Stütznetz laut Sortenbeschreibung einer Stecklingsgärtnerei; Blimburn Seeds nennt seine Version SCROG-geeignet. Ein Sortenporträt empfiehlt kräftige Luftbewegung und kontrollierte Luftfeuchte.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Laut Sortenangaben nur als reguläre Samen erschienen, nie feminisiert; überwiegend Indica; Blütezeit etwa 67 Tage.
Gleicher angegebener Stammbaum GMO × Han Solo Burger; Herkunft der Elternpflanzen nicht angegeben. 70 % Indica / 30 % Sativa, Ernte Mitte bis Ende Oktober, Wuchshöhe etwa 1,5 m (150 cm) ohne Angabe, ob indoor oder outdoor; laut Breeder für gemäßigtes Klima und Einsteiger geeignet, lange Seitentriebe, für SCROG geeignet.
Gleicher angegebener Stammbaum GMO × Han Solo Burger (als GMO bx1 bezeichnet); Herkunft der Elternpflanzen nicht angegeben. Freilandernte Mitte Oktober; Breeder beschreibt kräftige, schlanke, einfach anzubauende Pflanzen mit großen, dichten, stark harzbesetzten Blüten. Ertragsangabe outdoor widersprüchlich (über 600 g bzw. über 500 g pro Pflanze), daher nicht übernommen.
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Berichte beschreiben eine gehobene, heitere Stimmung mit anschließender deutlicher Körperentspannung; bei höheren Mengen starke Sedierung und Schläfrigkeit. Aroma übereinstimmend herzhaft mit Knoblauch, Zwiebel, Käse und Pfeffer. Genannte Nebenwirkungen: Mundtrockenheit, trockene Augen, Kopfschmerzen.
Ein Testbericht nennt nachlassende Konzentration, ein dumpfes Gefühl im Stirnbereich und leichtes Unwohlsein im Magen; einzelne Berichte nehmen eine beerige Süße bzw. florale Noten wahr.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen