- Blüte
- 55 Tage
- Höhe indoor
- 60–80 cm
Breeder-Angaben über die Sortenseite von Female Seeds, wiedergegeben auf seedfinder.eu; die Breeder-Seite femaleseeds.nl war nicht abrufbar.
Iced Widow ist eine indicabetonte F1-Kreuzung von Female Seeds aus White Widow und der hauseigenen ICE, die selbst auf White Widow zurückgeht.
Den Ausgangspunkt für Iced Widow bildet ICE, eine Zuchtlinie des Züchters Ferry. Laut Breeder-Beschreibung kreuzte er eine Selektion aus Skunk Special und White Widow mit Blueberry, wählte aus 500 Weibchen eine Pflanze aus und stabilisierte sie über Jahre durch Rückkreuzungen. ICE erschien zunächst über eine andere Samenbank, 2003 brachte Ferry die Sorte bei Female Seeds heraus. Aus diesem Haus stammt auch Iced Widow, eine erneute Kreuzung von ICE mit White Widow, die damit über beide Elternteile auf White Widow zurückgeht.
Female Seeds bezeichnet Iced Widow als F1-Hybride aus White Widow und ICE und führt sie ausschließlich in feminisierter Form. Sie gilt als überwiegend indicabetont; eine Sortenbeschreibung beziffert das Verhältnis auf 90 % Indica und 10 % Sativa. In den Stammbäumen wird White Widow auf eine brasilianische Sativa und eine indische Indica zurückgeführt, der Blueberry-Anteil von ICE auf DJ Short.
In mehreren Erfahrungsberichten erscheint White Castle als örtlicher Name für Iced Widow. Unter dieser Bezeichnung führt Nirvana jedoch eine eigene Kreuzung aus einer White-Widow-Mutter und einem Ice-Vater, der auf Growi Seeds zurückgeführt wird.
Female Seeds beschreibt Duft und Geschmack als Verbindung aus Diesel und Haschisch, eine andere Sortenbeschreibung ergänzt süße und würzige Töne. Wieder andere Profile heben Skunk und Diesel mit einem Hauch von Zitrone und Kiefer hervor, wobei beim Ausatmen der Diesel die Oberhand gewinnt. In Grow-Berichten werden die getrockneten Blüten als erdig und moschusartig riechend vermerkt. Konsumenten nennen fruchtige Noten, die sie an Erdbeere erinnern, vereinzelt auch tropische Anklänge, Kiefer oder erdige Süße mit Zitrus. Eine Übersicht, die sich auf Labortests von Produkten stützt, führt Limonen, Caryophyllen und Pinen als vorherrschende Terpene.
Die Erfahrungsberichte zeichnen kein einheitliches Bild. Ein Teil der Konsumenten erlebt die Sorte als entspannend mit deutlicher Körperwirkung bis hin zu Sofaschwere und Schläfrigkeit und ordnet sie dem Abend zu. Andere schildern eine gehobene, euphorische Stimmung mit Kichern, Redseligkeit und Kribbeln, halten die Wirkung eher für die einer Hybride als einer reinen Indica und nennen sie auch tagsüber passend. Vereinzelt ist von Konzentration, Kreativität oder Energie die Rede. Bei der Stärke gehen die Grow-Berichte auseinander: Mehrere beschreiben die Wirkung als stark und anhaltend, einer als sehr schwach und kurz.
Als Nebenwirkungen nennen Konsumenten trockenen Mund und trockene Augen, einzelne Berichte außerdem Schwindel, leichte Paranoia, das Gefühl eines vergrößerten Kopfes und ein Kratzen im Hals beim Verdampfen.
Die Angaben in Sortenbeschreibungen widersprechen sich: Eine nennt 18 bis 20 % THC, eine andere 24 %. Letztere weist zusätzlich 1 % CBG aus.
Female Seeds gibt eine Blütezeit von etwa 55 Tagen und eine Höhe von 60 bis 80 cm an und stuft den Ertrag als sehr hoch ein. Der Breeder führt Iced Widow als Sorte für den Innenanbau, einzelne Händlerbeschreibungen nennen zusätzlich Freiland und Gewächshaus.
Die dokumentierten Indoor-Grows lagen mit 56 bis 68 Tagen Blüte über der Breeder-Angabe. Zwischen Anfangs- und Endhöhe legten die Pflanzen um etwa 150 bis 250 % zu und erreichten 70 bis 100 cm. Beim Wuchs gehen die Beobachtungen auseinander: Beschrieben werden kurze, kompakte Pflanzen, buschige mit tannenförmigem Aufbau und kräftige mit vielen Seitentrieben, in einem Fall auch ein schlaksiger Wuchs mit enttäuschendem Ertrag. Einig sind sich die Berichte bei den Blüten, die getrocknet hart und kompakt ausfallen und wenig Blattmasse tragen. Eine Sortenbeschreibung schildert sie dagegen als luftig und blattreich, mit dichtem Trichombesatz.
Ein Grower bescheinigt der Sorte Toleranz gegenüber Temperaturschwankungen sowie Hitze und Kälte und hält sie für Einsteiger geeignet; ein anderer erlebte sie als pflegeintensiv und empfindlich gegenüber Über- und Unterdüngung. Ein Bericht über die mehrjährige Erhaltung als Steckling schildert gutes Wachstum in Erde und Hydrokultur, deutlich höhere Erträge im Freiland als indoor, eine Vorliebe für niedrigere Luftfeuchtigkeit und Bedarf an Schädlingskontrolle.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
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Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
In 3 Grow-Berichten Höhenzuwachs von etwa 150 %, 240 % und 250 % zwischen Anfangs- und Endhöhe; als Prozentzuwachs angegeben, nicht in Faktoren umgerechnet.
Wuchs in Grow-Berichten uneinheitlich: kurz und kompakt, buschig und tannenförmig, kräftig mit vielen Seitentrieben, in einem Fall schlaksig. Getrocknete Blüten in allen 4 Berichten hart und kompakt mit gutem Blüten-Blatt-Verhältnis. Eine Sortenbeschreibung schildert die Blüten dagegen als luftig und blattreich mit dichtem Trichombesatz. Ein Bericht nennt Toleranz gegenüber Temperaturschwankungen sowie hohen und niedrigen Temperaturen.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Breeder-Angaben über die Sortenseite von Female Seeds, wiedergegeben auf seedfinder.eu; die Breeder-Seite femaleseeds.nl war nicht abrufbar.
Anderer Name; in Erfahrungsberichten als örtliche Bezeichnung für Iced Widow genannt. Nirvana führt White Castle als F1 aus White Widow (Mutter) und Ice (Vater, laut Stammbaum aus der Linie von Growi Seeds), also nicht mit der ICE von Female Seeds.
Getrocknete Blüten werden in den Grow-Berichten als hart und kompakt mit wenig Blattmasse beschrieben; die Blütedauer lag in allen dokumentierten Grows über der Breeder-Angabe von 55 Tagen. Konsumenten berichten überwiegend von entspannender Wirkung mit gehobener Stimmung; als Nebenwirkungen werden trockener Mund und trockene Augen genannt.
Wuchsform, Ertrag und Wirkungsstärke weichen stark ab: ein Grow mit schlaksigem Wuchs, schwachem Ertrag und sehr schwacher, kurzer Wirkung steht Berichten mit hohem Ertrag und starker, anhaltender Wirkung gegenüber. Ein Grower hält die Sorte für Einsteiger geeignet, ein anderer für pflegeintensiv und empfindlich bei Über- und Unterdüngung. Die Wirkung wird teils als sedierend und abendbetont, teils als euphorisch, redselig und tagsüber passend beschrieben.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen