Ein Steckbrief nennt die Züchter „White Angel“, ein anderer „White Angel Farms“ aus Kalifornien. Eine eigene Seite des Breeders mit Angaben zu Anbau, Samen oder Gehalt wurde nicht gefunden.
The White Angel
auch bekannt als White Angel OG
The White Angel, auch White Angel OG genannt, ist eine ausgewogene Hybride aus White Widow und SFV OG, die in Los Angeles seit Jahren verbreitet ist.
Seit vielen Jahren zählt The White Angel, auch als White Angel OG geführt, zu den in Los Angeles verbreiteten Sorten. Gezüchtet haben sie laut einem Sortensteckbrief Breeder, die selbst den Namen White Angel tragen; eine andere Beschreibung nennt White Angel Farms und verortet den Betrieb in Kalifornien. Die Abstammung geht auf White Widow und SFV OG zurück, und mehrere Beschreibungen schreiben der Sorte einen THC-Gehalt um 30 % zu.
Genetik und Herkunft:
Als Eltern gelten White Widow und SFV OG, die als San-Fernando-Valley-Selektion der OG Kush geführt wird. Unterschiedlich dargestellt wird die Rolle der Rückkreuzung: Eine Beschreibung spricht von einer dreifach rückgekreuzten White Widow, die mit SFV OG gekreuzt wurde, andere bezeichnen The White Angel selbst als dreifache Rückkreuzung beider Elternsorten. Die Einordnung als ausgewogene Hybride mit je 50 % Indica- und Sativa-Anteil findet sich in mehreren Quellen.
Anesia Seeds verwendete die Sorte als Elternteil für Imperium X, eine Kreuzung nach dem Schema (City of God x The White Angel) x Future #1. Nicht zu verwechseln ist sie mit White Angel R1 von Lost Labs Genetics: Dabei handelt es sich nach Angaben dieses Breeders um eine CBD-reiche Selektion aus Candida CD-1.
Aroma und Geschmack:
Kiefer und süße Zitrusfrucht bilden in den Beschreibungen den Kern des Dufts, dazu kommen erdige Töne und Diesel. Eine Beschreibung spricht von sauren Orangen, eine andere von einer süßen Zitrusnote, die ins Säuerliche umschlägt; stechend wirkt der Geruch nach zwei weiteren. Abweichend davon nennt ein Steckbrief süße, blumige und erdige Noten.
Im Geschmack setzt sich die Verbindung aus süßer Zitrusfrucht und Kiefer fort. Beim Ausatmen und im Nachgeschmack treten Diesel und Treibstoff hervor, eine Quelle beschreibt den Körper als moschusartig erdig, eine andere führt Ananas. Ein Erfahrungsbericht zu einem Konzentrat schildert tropische Noten bei niedriger Temperatur, die bei stärkerer Erhitzung in Diesel übergehen.
Wirkung:
Beschreibungen und Erfahrungsberichte zeichnen einen Verlauf in zwei Phasen: Zunächst setzt ein plötzlicher, anregender Schub mit geistiger Wachheit und Gesprächigkeit ein, später überwiegen Entspannung und Schläfrigkeit, begleitet von einem Kribbeln im Körper. Euphorie und gehobene Stimmung werden mehrfach genannt, einzelne Berichte erwähnen Kreativität, Konzentration, Albernheit oder gesteigerte Lust. Bei der Stärke gehen die Einschätzungen auseinander. Ein Bericht beschreibt die Wirkung als schwer und indicaartig, ein anderer als sanft und langsam einsetzend.
Als Nebenwirkungen werden trockene Augen und Mundtrockenheit genannt, außerdem Nervosität und Paranoia, die eine Beschreibung mit dem hohen THC-Gehalt in Verbindung bringt. Zwei Beschreibungen erwähnen ausgeprägte Bewegungsunlust. Ein Bericht über ein Konzentrat der Sorte hält dessen Intensität für wenig erfahrene Konsumenten für zu hoch.
THC-Gehalt:
Die Angaben streuen stark. Ein Steckbrief hält fest, die Sorte erreiche regelmäßig 30 % Gesamt-THC oder mehr, andere nennen 27 bis 30 %. Ein weiterer führt dagegen nur 14 % THC und zugleich 7 % CBG, Werte, die deutlich von den übrigen Angaben abweichen.
Laborwerte:
Eine Sortenseite gibt die Ergebnisse eines Laborberichts wieder, ohne Labor, Jahr oder Probenart zu nennen. Ausgewiesen sind 32,95 % THCA, 29,49 % THC, 0,09 % CBD und 0,22 % CBG. Es handelt sich um eine Einzelmessung. Eine andere Beschreibung nennt dagegen 2,8 % CBD.
Für die Terpene weist der Bericht 0,97 mg/g Limonen, 0,95 mg/g Beta-Caryophyllen, 0,8 mg/g Alpha-Humulen, 0,56 mg/g Myrcen und 0,18 mg/g Linalool aus. Ohne Messwerte nennen andere Steckbriefe dieselben Hauptterpene Limonen, Caryophyllen und Myrcen, setzen aber teils Caryophyllen an die Spitze und ergänzen Pinen und Linalool.
Anbau:
Zwei Steckbriefe beschreiben die Sorte als geeignet für Indoor- und Outdoor-Anbau. Nur einer macht konkrete Angaben: 8 bis 10 Wochen Blüte in Innenräumen, Ernte im Freiland im Oktober, mittlerer Schwierigkeitsgrad, warmes Klima als bevorzugte Bedingung und ein mäßiger Ertrag drinnen wie draußen.
Die Blüten werden als groß, rundlich bis traubenförmig und hell- bis mintgrün beschrieben, mit orangefarbenen Härchen und einer dicken weißen Trichomschicht. Ein weiterer Steckbrief hebt die gut ausgebildete Blütenstruktur und die kräftige Harzbildung hervor.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
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Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1LimonenZitrusfrucht0,1 %
- #2CaryophyllenPfeffer0,1 %
- #3HumulenHopfen0,08 %
- #4MyrcenKräuter0,06 %
- #5LinaloolBlumen0,02 %
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Blütezeit
- 8–10 Wochen
- Ernte outdoor
- Oktober · Nordhalbkugel
- Ertragsniveau
- Mittel
- Schwierigkeit
- Mittel
- Indoor
- geeignet
- Outdoor
- geeignet
- Klima
- Warm
- Trichombesatz
- Hoch
Blüten groß, rundlich bis traubenförmig, hell- bis mintgrün, orangefarbene Pistillen, dicke weiße Trichomschicht; ein Steckbrief nennt gut ausgebildete Blütenstruktur und kräftige Harzbildung.
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- White Widow × SFV OG
- Herkunft
- Vereinigte Staaten, Kalifornien (Los Angeles)
- Typ
- Ausgewogen
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
- Blüte
- 8–9 Wochen
- CBD
- 24–26 %
Ähnlicher Name, andere Genetik: laut Breeder eine CBD-reiche Selektion aus Candida CD-1 (Candida CD-1 x Candida CD-1 GA-3 Reversal). Keine Verbindung zu White Widow x SFV OG.
Laborwerte
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Community
Euphorie und Entspannung bis Schläfrigkeit, teils mit Kribbeln im Körper; als Nebenwirkung werden trockene Augen genannt.
Ein Bericht beschreibt die Wirkung als schwer und indicaartig, ein anderer als sanft und langsam einsetzend; einzelne Berichte nennen Kreativität und Konzentration, ein Bericht zu einem Konzentrat hält die Intensität für Unerfahrene für zu hoch.
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